(openPR) Ärztinnen und Ärzte in der Leitungsverantwortung an der Spitze eines Krankenhauses haben vielfältige Aufgaben, die sich regelhaft nur hauptamtlich managen lassen. Aktuell äußert sich hierzu Anja Mitrenga-Theusinger, Medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Leverkusen, in einem Interview mit Barbara Rosenthal, Institutsleiterin der mibeg-Institute. Der medizinische Sachverstand, so die leitende Ärztin, muss in alle wichtigen strategischen Entscheidungen des Unternehmens Krankenhaus einfließen, da eine optimale Patientenversorgung Unternehmenszweck und Unternehmensziel ist. Dabei müssen Ärztinnen und Ärzte, die im Ärztlichen Direktorat oder der Medizinischen Geschäftsführung aktiv sind, lernen, sich freizumachen von abteilungsbezogenen Egoismen und das Gesamtunternehmen in den Blick zu nehmen.
Dass man die Aufgaben der chefärztlichen Tätigkeit und der medizinischen Geschäftsführung eines großen Klinikums miteinander vereinen kann, zeigt Anja Mitrenga-Theusinger in diesem Interview auf. „Als Ärztin in der Krankenhausleitung sehe ich eine meiner Hauptaufgaben darin, die Sprache und das Denken der Medizin in die strategischen Entscheidungen des Gesamtunternehmens einfließen zu lassen und der Medizin das Gewicht zu geben, das ihr zukommen muss und das benötigt wird, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen und müssen ökonomischen Regeln folgen, aber das ‚Unternehmen Krankenhaus‘ ist weit mehr als eine Organisation, die nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen aufgestellt ist. Hier geht es vor allem darum, Menschen in Krankheit und Not bestmöglich beizustehen, Krankheiten zu kurieren oder zumindest zu lindern. Dafür stehe ich, dafür steht unser Klinikum ein.“
Selbstverständlich ist auch für das Klinikum Leverkusen, dem Anja Mitrenga-Theusinger zusammen mit einem kaufmännischen Geschäftsführer vorsteht, die Personalentwicklung ein zentrales Thema. Dazu gehört unbedingt auch die Gewinnung und nachhaltige Integration ausländischer Gesundheitsfachkräfte. „Ich halte es für wichtig, dass ausländischen Gesundheitsfachkräften zu Beginn fachlich und fachsprachlich gut vermittelt wird, was in der Berufsausübung hier bei uns von Bedeutung ist, damit nicht Welten aufeinanderprallen.“ Dafür, so Mitrenga-Theusinger, stehe ihr Engagement im Wissenschaftlichen Beirat für das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts, das viele Weiterbildungsmöglichkeiten für alle reglementierten Gesundheitsberufe geschaffen habe und ein wichtiger Meilenstein sei. „Alle Krankenhäuser, nicht nur das Klinikum Leverkusen, benötigen topqualifiziertes Personal.“
Das vollständige Interview mit Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger vom Klinikum Leverkusen kann über anerkennung-medizin.de abgerufen werden.












