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Verstopfung durch Arzneimittel: die Medikation im Blick

06.12.202211:25 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Wettenberg, 06. Dezember 2022, 12:00 Uhr. Verstopfung kann eine Reihe von unterschiedlichen Ursachen haben. Sie reichen von körperlichen bis hin zu psychosozialen Faktoren.1,2 Aber auch bestimmte Medikamente können Auslöser einer Verstopfung sein.1–3 Hier gilt es, genauer hinzuschauen und die Verstopfung zu behandeln. 

Zunehmendes Alter, weibliches Geschlecht, weniger selbstberichtete körperliche Aktivität, belastende Lebensereignisse und Depressionen, aber auch bestimmte Medikamente werden mit Verstopfung in Verbindung gebracht.1,2 

 

Folgende Medikamente können eine Obstipation, so der Fachbegriff für eine Verstopfung, auslösen:

 

Medikamente, die eine Verstopfung verursachen können3z. B. eingesetzt gegenOpiatestarke SchmerzenAnticholinergikaMorbus Parkinson, InkontinenzTrizyklische AntidepressivaDepressionNeuroleptikaPsychosenMonoaminooxidase-HemmerDepressionAntiepileptikaEpilepsieAntihistaminikaAllergieKalziumhaltige AntazidaSodbrennenAntihypertensivaBluthochdruckSpasmolytikaMagen- oder DarmgeschwüreSympathomimetikaniedriger Blutdruck, Asthma, COPDDiuretikaBluthochdruck, Ödeme, HerzinsuffizienzColestyraminerhöhte Cholesterinwerte

 

Dementsprechend ist die Art der Erkrankungen, in deren Zusammenhang durch eine Medikation eine Verstopfung auftreten kann, sehr breit gefächert.

 

Untersucht eine Ärztin/ein Arzt eine Verstopfung, sollten daher die Symptome ermittelt und es sollte geklärt werden, welche Medikamente ursächlich für die Verstopfung sein könnten.1

In Pflegeheimen ist die Zahl der Menschen, die von einer Obstipation betroffen sind, häufig besonders hoch. Sie liegt bei über 70 %.4 Bei Pflegeheimbewohnern können unerwünschte Arzneimittelwirkungen die hohe Prävalenz von Verstopfung teilweise erklären.1

 

Unabhängig vom Alter des Patienten werden zur Therapie einer Obstipation zunächst Basismaßnahmen in Form einer ballaststoffreichen Ernährung und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr empfohlen.3 

 

MOVICOL® als eine medikamentöse Option der ersten Wahl3

Neben diesen Allgemeinmaßnahmen ist oft eine konsequente medikamentöse Therapie notwendig, um die Symptome endgültig in den Griff zu bekommen. Als eine Therapie der ersten Wahl wird Macrogol, z. B. enthalten in MOVICOL®, empfohlen.3

MOVICOL® zeichnet sich durch geringe Neben- und Wechselwirkungen aus.5 Bei der Einnahme wird nicht dem Körper das Wasser entzogen, sondern das extern durch Trinken zugeführte Wasser erhöht das Stuhlvolumen. Die Stuhlkonsistenz wird weicher. Die Darmbewegung wird angeregt, der Transport des Stuhls wird verbessert und die Darmentleerung wird ausgelöst. So verhilft MOVICOL® zu einer komfortablen Darmtätigkeit, selbst wenn die Verstopfung bereits seit einem längeren Zeitraum besteht.6

 

Referenzen:

  1. Bharucha AE, Wald A. Chronic Constipation. Mayo Clin Proc 2019; 94(11): 2340–2357.
  2. Bharucha AE, et al. American Gastroenterological Association Technical Review on Constipation. Gastroenterology 2013; 144: 218–238.
  3. Andresen V, et al. Aktualisiert S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM). April 2022 – AWMF-Registriernummer: 021-019. Z Gastroenterol 2022; 60: 1–4.
  4. Ray E, et al. A Nation-Wide Study of Prevalence and Risk Factors for Fecal Impaction in Nursing Homes. PLoS ONE 2014; 9(8): e105281.
  5. Hildebrand J, et al. Kontinenz aktuell 2013; 61: 5–13.
  6. Gebrauchsanweisung MOVICOL®.

 

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