(openPR) Wettenberg, 20. Oktober 2022, 12:00 Uhr. Wer schon einmal unter einer Verstopfung gelitten hat, weiß, wie belastend sie sein kann. Man spricht davon, dass die Lebensqualität meist stärker beeinträchtigt ist, als angenommen.1 Umso wichtiger ist es, zeitnah geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Verdauung wieder zu normalisieren. Eine Umstellung bzw. Anpassung der Ernährung kann hierzu ein erste Schritt sein.1
Experten empfehlen bei Verstopfung im ersten Schritt die Umsetzung von Allgemeinmaßnahmen. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und Bewegung gehört auch eine ballaststoffreiche Ernährung zu diesen Basismaßnahmen. Denn Ballaststoffe können die Stuhlfrequenz erhöhen.1
Das 1x1 der Ballaststoffe
Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die vom Körper nicht resorbiert und die nicht oder kaum von Darmbakterien abgebaut werden.2
Ballaststoffe lassen sich in lösliche und unlösliche Ballaststoffe unterteilen. Wasserunlösliche Ballaststoffe besitzen eine besondere Quellfähigkeit bzw. Wasserbindungskapazität und werden, wie gesagt, kaum im Darm abgebaut.1 Sie werden daher weitestgehend so ausgeschieden, wie sie aufgenommen werden.
Als Richtwert für die Zufuhr von Ballaststoffen gilt bei Erwachsenen eine Menge von 30g/Tag.3
Viele Menschen bleiben unter dem Richtwert
Es hat sich allerdings in einer Studie gezeigt, dass die meisten Menschen den Richtwert für die Zufuhr von Ballaststoffen mit ihrer Ernährung gar nicht erreichen.4
74% der Frauen und 68% der Männer wiesen eine Ballaststoffzufuhr unter dem Richtwert auf. Die mittlere Zufuhr lag bei Männern bei 25g/Tag und bei Frauen bei 23 g/Tag. Bei beiden Geschlechtern steigt die Ballaststoffzufuhr mit zunehmendem Alter leicht an.4
Wirkmechanismus von Ballaststoffen bei Verstopfung
Ballaststoffe entfalten bei einer Verstopfung ihre Wirkung auf unterschiedliche Weise:1
- Sie erhöhen die Stuhlmenge und beschleunigen so den Darmtransit.
- Bei der Fermentation von Ballaststoffen entstehen kurzkettige Fettsäuren, die ebenfalls den Darmtransit beschleunigen.
- Kurzkettige Fettsäuren senken den pH-Wert im Darm und verändern so das Darm-Mikrobiom, was ebenfalls den Darmtransit beschleunigt.
- Faser enthält Wasser
So verbessern Ballaststoffe die Stuhlkonsistenz und die Stuhlmenge.
Worin stecken sie, die Ballaststoffe?
Durch den Verzehr von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst lassen sich die Richtwerte für Ballaststoffe am ehesten erreichen. Besonders viele Ballaststoffe findet man in:
- Schwarzwurzeln
- Möhren
- Paprika
- Rote Beete
- Fenchel
- Hülsenfrüchten
- Nüssen
- Beerenfrüchten
- Vollkornbackwaren
MOVICOL® als eine Option der ersten Wahl2
Neben diesen Allgemeinmaßnahmen ist oft eine konsequente medikamentöse Therapie notwendig, um die Symptome endgültig in den Griff zu bekommen. Als eine Therapie der ersten Wahl wird Macrogol, z. B. enthalten in MOVICOL®, empfohlen.2
MOVICOL® zeichnet sich durch geringe Neben- und Wechselwirkungen aus.4 Bei der Einnahme wird nicht dem Körper das Wasser entzogen, sondern das extern durch Trinken zugeführte Wasser erhöht das Stuhlvolumen. Die Stuhlkonsistenz wird weicher. Die Darmbewegung wird angeregt, der Transport des Stuhls wird verbessert und die Darmentleerung wird ausgelöst. So verhilft MOVICOL® zu einer komfortablen Darmtätigkeit, selbst wenn die Verstopfung bereits seit einem längeren Zeitraum besteht.4
Referenzen:
- Andresen V, et al. Aktualisiert S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM). April 2022 – AWMF-Registriernummer: 021-019.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. https://www.dge-sh.de/ballaststoffgehalt.html.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/ballaststoffe/.
- MRI. Nationale Verzehrsstudie II, 2008. https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf.








