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Der richtige Umgang mit dem Vorgesetzten in schwierigen Situationen

12.12.202211:02 UhrLogistik & Transport
Bild: Der richtige Umgang mit dem Vorgesetzten in schwierigen Situationen
Auch in schwierigen Situationen mit dem Vorgesetzten richtig umgehen (© Icons8 Team / Unsplash)
Auch in schwierigen Situationen mit dem Vorgesetzten richtig umgehen (© Icons8 Team / Unsplash)

(openPR) Fast jeder war schon einmal in der Situation, dass der Vorgesetzte herumbrüllt, auf den Tisch schlägt oder vielleicht sogar beleidigende Worte von sich gibt. Das Ereignis selbst kann man nur schwer beeinflussen. Ebenso wenig kann man den Vorgesetzten ändern. Was aber kann man als Mitarbeiter in solcher einer Lage tun? Richtig: man kann angemessen reagieren. 

Als erfolgreichen Führungskräftecoach erreichen Stefan Bartel auch immer wieder Stimmen von Mitarbeitern, die fragen, was sie tun sollen, wenn der Chef laut wird. Auch wenn derartige Situationen hoffentlich nur Einzelfälle sind, sollte man angemessen reagieren können. Wichtig ist, sich erst einmal vor Augen zu führen, dass man andere Menschen nicht ändern kann. Stattdessen muss man sein eigenes Verhalten ändern. Aber wie bleibt man in solcher einer Lage ruhig und wie geht man optimal damit um? Vor allem, ist es vielleicht sogar möglich derartige Szenarien zu vermeiden?

Die Analyse des Vorgesetzten kann ein hilfreicher Hebel sein 

Möchte man eine langfristige Lösung finden, nämlich einen harmonischen Umgang mit dem Vorgesetzten, muss man erst einmal etwas Analysearbeit leisten. Denn in der Regel ist so, dass die Führungskraft nicht mit jedem Mitarbeiter gleich umgeht. Hier spielen nicht nur Sympathie und Antipathie eine Rolle, sondern auch das Verhalten der einzelnen Mitarbeiter. Denn jeder geht mit dem Chef anders um. Daher sollte man genau beobachten, wie die Kollegen mit dem Vorgesetzten umgehen und wie der Vorgesetzte hier reagiert bzw. sich gibt. Gibt es Mitarbeiter, bei denen der Chef einen anderen Ton anschlägt? Hervorragend. Genau diese Gespräche müssen analysiert werden. So findet man meist erste Anhaltspunkte, die man für das eigene Verhalten nutzen kann. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man den Kollegen nicht einfach nachahmt. Alles, was man tut, muss zu einem selbst passen. Man muss authentisch bleiben.

Führungskräfte wünschen sich Problemlöser

Wenn man sich einmal in die Situation des Vorgesetzten hineinversetzt, wird schnell klar, welches Verhalten auf Wohlwollen stößt. Statt Mitarbeiter zu haben, die ständig nur nörgeln oder nur mit Problemen um die Ecke kommen, werden Führungskräfte es mehr zu schätzen wissen, wenn man konstruktive Kritik übt bzw. Lösungen auf den Tisch bringt – statt Problemen. Denn genau dafür sind Mitarbeiter da. Sie sollen keine Probleme machen, sondern solche lösen. Natürlich wird es im Arbeitsalltag immer wieder Schwierigkeiten geben. Darum geht es nicht. Aber statt zum Vorgesetzten zu gehen und nur das Problem zu präsentieren, ist es wesentlich besser gleich einen Lösungsvorschlag mitzubringen. Sätze wie „Das geht nicht.“, sollten vermieden werden. Stattdessen können Formulierungen genutzt werden wie „Das geht, wenn…“. Bedingungen knüpfen ist das Zauberwort.

Mit einem einfachen Kniff kann man seinen Vorgesetzten im Gespräch führen

Erst, wenn man erfolgreich Lösungsvorschläge vorgetragen hat und ausreichend Selbstsicherheit mitbringt, kann man zum nächsten Schritt übergehen. Nämlich den Vorgesetzten zu führen. Statt nur noch einen Lösungsvorschlag mitzubringen, wenn es ein Problem gibt, bereitet man zwei Vorschläge vor. Stellt man sich bei der Präsentation dieser geschickt an, aktiviert man das Relativitätsprinzip der Psyche bei der Führungskraft. Dazu geht man wie folgt vor: als erstes wird die perfekte Lösung vorgestellt. Sie ist meist aufwendiger, zeitintensiver und teurer. Daher stößt sie in der Regel auf Abwehr. Jetzt wird einfach der zweite Lösungsvorschlag präsentiert. Dieser ist etwas abgeschwächt und daher einfacher umzusetzen. Der Aufwand ist geringer. Auf die Frage, welchen der beiden Vorschläge man umsetzen soll, bekommt man so mit höherer Wahrscheinlichkeit die Antwort, dass es der Zweite sein soll.

Selbstmarketing ist ein wichtiges Werkzeug beim Umgang mit dem Vorgesetzten 

Auch, wenn es nicht jedermanns Sache ist und viele sich damit schwertun, Selbstmarketing ist ein entscheidender Faktor. Nicht nur beim Umgang mit dem Vorgesetzten, sondern generell in der beruflichen Laufbahn. Man muss in der Lage sein sich in ein gutes Licht zu rücken. Natürlich ohne sich zu verbiegen, zu verstellen oder gar zu lügen. Vielmehr muss man einfach die Erwartungshaltung des Gegenübers positiv beeinflussen, sodass man mit seinen Fähigkeiten punkten kann. Ein kleines Beispiel zur Veranschaulichung: bekommt man vom Vorgesetzten eine schwere, kaum durchführbare Aufgabe und präsentiert nach einer Weile eine Lösung, ist dieser Moment stark von der ersten Reaktion bei Übergabe der Aufgabe geprägt. Denn diese Reaktion beeinflusst das Ergebnis der Arbeit und legt die Basis für die Akzeptanz der Ergebnisse. Reagiert man bspw. mit Sätzen wie „Das ist schwer, ich weiß nicht, ob ich es schaffe und die Zeit fehlt.“, wird das ein anderes Licht auf die später abgelieferte Arbeit werfen als eine Aussage wie „Oh das ist interessant, ich gebe mein Bestes.“.

Auch, wenn hoffentlich die wenigsten Mitarbeiter mit einem laut werdenden Vorgesetzten umgehen müssen, ist es dennoch gut zu wissen, was man in solch einem Fall tun kann. Sobald man verstanden hat, dass man sein Gegenüber nicht ändern kann, sondern nur das eigene Verhalten, wird es einfacher damit umzugehen. Neben der Analyse und dem Anpassen des eigenen Handelns kann man generell vom Problemverursacher zum Problemlöser werden. Paart man dies noch mit einem optimierten Selbstmarketing wird der Umgang mit dem Vorgesetzten sich mit Sicherheit schnell und nachhaltig ändern. Ins Positive versteht sich.

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