(openPR) Berlin, 06. März 2007 – Zurzeit befindet sich das Zinsniveau in einer Übergangsphase. Bleibt das Wachstum in den USA hoch, würden die Inflationsgefahr und mittelfristig auch die langfristigen Zinsen steigen. Kommt es in den nächsten Monaten jedoch zu einer Konjunktur-Abschwächung, würden vermutlich die Leitzinsen für das zweite Halbjahr gesenkt werden. Die langfristigen Zinsen würden dabei stabil bleiben und mittelfristig eine positive Zinskurve erzeugen. Aber im Moment erwartet man für das zweite Quartal steigende Zinsen.
Die mittlerweile schon lang anhaltende Niedrig-Zinsphase veranlasst, dass sich Zinsmärkte neu orientieren müssen. Für Bauherrn und die, die es noch werden wollen, bieten sich immer noch lukrative Möglichkeiten, endlich das lang ersehnte Eigenheim zu finanzieren. Für alle die vorhaben in einigen Jahren ein Haus zu bauen oder eine Immobilie zu kaufen, ist jetzt ein Bausparvertrag sehr attraktiv. Man sichert sich dabei niedrige Darlehens-Zinsen für die Zukunft.
Es ist auch ratsam in der Niedrig-Zinsphase lange Laufzeiten für die Zinsbindungs-Frist einzugehen. Speziell für Käufer ohne größere finanzielle Rücklagen. Da nach zehn Jahren eine außerordentliche Kündigung möglich ist, bleibt der Kreditnehmer flexibel. Somit kann man am Kapitalmarkt auf mögliche Chancen reagieren, um vielleicht eine noch bessere Umfinanzierungs-Möglichkeit zu finden.
Eine weitere wichtige Regel in der Niedrig-Zinsphase lautet, höher zu tilgen. Denn in Zeiten niedriger Zinsen ist es ratsam, auf die „Tilgungsfalle“ aufzupassen. Das heißt: Je weniger die Monatsrate (Annuität) beträgt, desto langsamer wächst innerhalb der Rate der Tilgungsanteil. Allerdings müssen höhere Tilgungen beziehungsweise „Sondertilgungen“ im Vertrag vorher geregelt sein. Wer zum Beispiel bei einem Nominalzins von fünf Prozent in ungefähr 20 Jahren schuldenfrei sein will müsste, vorbehaltlich Zinsveränderungen, drei Prozent Anfangstilgung vereinbaren.
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