(openPR) Unsere Bauherren können sich bei Griechenland bedanken. Die Krise des Landes sorgt bei uns für äußerst niedrige Zinsen und ist, angesichts der attraktiveren Baukredite, Anlass genug für Jubelstimmung bei deutschen Häuslebauern.
Die Spatzen pfeifen es erneut von den Dächern: Wir haben wieder niedrige Bauzinsen! Doch die meisten Bauwilligen können bei diesem Lied schon mitsingen. Denn schließlich sind die Nachrichten scheinbar zu jederzeit voll mit Meldungen über niedrige Zinsen. Und so hören zwar all diejenigen, die gerade nach einer Baufinanzierung suchen, die frohe Botschaft gern, nehmen sie jedoch mit Skepsis hin. Dieses Mal gibt es jedoch wirklich Grund zur Freude, insbesondere bei geringeren Laufzeiten.
Für den aktuellen Niedrigzins sorgt die drohende Pleite Griechenlands. Die Krise der Griechen veranlasst viele Menschen dazu, ihr Erspartes sicher auf der Bank anzulegen. Wenn die Kreditinstitute also eine Menge Bares ins Haus getragen bekommen, haben sie, vereinfacht ausgedrückt, auch einen Anreiz dazu, dieses Geld in Form von Krediten günstig zu verleihen. Um das Risiko zu minimieren, ist der Bauzins insbesondere bei kurzfristigen Darlehen niedrig. Bei Banken, die 5-Jahres-Kredite anbieten, soll er schon fast wieder so niedrig, wie zur Zeit des letzten Zinstiefststands. Die genaue Höhe der Bauzinsen ist hier einzusehen: http://www.baufinanzierung-vergleich24.de/bauzinsen.php .
Von einem „Tiefststand“ der Bauzinsen wird schon sehr lange Zeit gesprochen, nicht zuletzt, weil dieser Begriff sehr werbewirksam ist. Dass das die Verbraucher verunsichert und solche Meldungen mit der Zeit immer unglaubwürdiger werden, scheint vielen Autoren nicht bewusst zu sein. Tatsächlich purzeln die Zinsen bereits seit Mitte der 90er Jahre - von ein paar kurzen Erholungen vor der Jahrtausendwende und nach 2005 einmal abgesehen. Aber wann ist oder war dieser „Tiefststand“ denn nun wirklich erreicht? Diese Bezeichnung rührt vom sogenannten historischen Zinstief her, das wir Ende 2005 verzeichnen konnten. Danach ging der Trend wieder aufwärts, doch die Zinsen rutschen vor 2 Jahren erneut in den Keller. Aktuell sind die Zinsen bei 15jähriger Laufzeit sogar leicht gestiegen. Der Zinsstand fluktuiert unheimlich und ist von unzähligen Faktoren abhängig. So ist es überaus ratsam, die Zinsentwicklung selbst im Auge zu behalten, um den Zeitpunkt für ein günstiges Baudarlehen abzupassen (mehr hierzu unter http://www.baufinanzierung-vergleich24.de).
Weil man also nicht über Jahre hinweg behaupten kann, der Zeitpunkt der geringsten Zinsen wäre jetzt gekommen, wurde korrekterweise auf den Terminus „Niedrigzinsphase“ umgeschwenkt. So soll den Bauwilligen Deutschen suggeriert werden, dass die Sterne für ein Baudarlehen nun wirklich günstig stehen, man aber nicht genau wisse, wann sich diese Situation verschlechtern wird.








