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Energie sparen und Schimmel vermeiden

23.08.202209:39 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Energie sparen und Schimmel vermeiden
 (© Bild von ri auf Pixabay)
(© Bild von ri auf Pixabay)

(openPR) Die aktuelle Energiekrise erfordert von der Bevölkerung Maßnahmen zur Energieeinsparung. Die Heizung ein bis zwei Grad Celsius kühler einzustellen ist eine dabei häufig genannte Forderung. In älteren Gebäuden kann das aber zu Schimmelpilzbildung in kritischen Bereichen wie Außenecken, Außenwänden, Fensterlaibungen oder hinter Möbelstücken führen. Das Netzwerk Schimmelberatung Hamburg, in dem Sachverständige, Mietervereine, Grundeigentümer-Verband, Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, Verbraucher­zentrale und andere zusammengeschlossen sind, empfiehlt folgende Punkte, wie Schimmelbefall auch bei niedrigeren Raumtemperaturen vermieden werden kann.

  1. Wichtig ist es, die gesamte Wohnung gleichmäßig zu beheizen. Überall die Temperaturen auf 19 Grad Celsius einzustellen ist besser, als einzelne Räume auf 21 Grad Celsius und die übrigen gar nicht zu heizen.
  2. Alle Räume sollten regelmäßig stoßgelüftet werden. Dazu werden alle Fenster und die Innentüren weit geöffnet, so dass die verbrauchte, feuchte Raumluft schnell nach draußen abzieht. Am besten wirken gegenüberliegende Fenster (Querlüften). Dabei geht kaum Energie verloren, weil die in den Wänden gespeicherte Wärme erhalten bleibt. Das gilt insbesondere für Bäder nach dem Duschen und Küchen nach dem Kochen.
  3. Die Raumluftfeuchtigkeit kann mit einem Thermohygrometer überprüft werden. Je kälter die Außenluft ist, desto niedriger sollte die Raumluftfeuchtigkeit sein. Bei Temperaturen unter 5°C ist in älteren, ungedämmten Gebäuden häufig eine Raumluftfeuchtigkeit unter 50% notwendig, um Schimmelpilzbildung zu vermeiden.
  4. Nach dem Duschen sollte Spritzwasser sofort von den Fliesen und elastischen Fugen mit einem Abzieher entfernt werden. Wer noch mehr tun möchte, kann alles zusätzlich mit einem Tuch trockenwischen und dieses anschließend an einem trockenen Ort aufhängen.
  5. Wenn es möglich ist, sollte Wäsche in Trockenräumen/-kellern oder draußen auf dem Balkon getrocknet werden - auch wenn dies manchmal länger dauert. Sollte das nicht möglich sein, ist es besser, die Wäsche im Wohnzimmer statt im Schlafzimmer oder im Bad zu trocken. Dunstabzugshauben mit Abluftbetrieb sowie Abluftventilatoren im Badezimmer sollten zusätzlich zur Entlüftung genutzt werden.
  6. Außenwände und insbesondere Außenecken sollten möglichst frei und gut belüftet bleiben. Falls Möbel nicht anders gestellt werden können, ist ein großer Abstand zur Wand von möglichst zehn Zentimetern sinnvoll. Auch kleine Gegenstände in Raumecken oder Vorhänge vor den Außenwänden können in älteren Häusern ohne nachträgliche Dämmung zu Schimmelpilzbefall führen. An Außenwänden hängende Bilder sollten bei älteren Gebäuden mit Abstandhaltung aufgehängt werden.

Wenn diese Maßnahmen konsequent beachtet werden, kann Schimmelpilzbefall auch in älteren Häusern weitgehend vermieden werden. Verwaltungen sollten diese Informationen an ihre Mieter weitergeben.

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