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Nachdenken über Nahrung mit „YuGrow“

29.06.202214:29 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Nachdenken über Nahrung mit „YuGrow“
Gemeinschaftsküche im
Gemeinschaftsküche im "Urbanum" (© Yugo)

(openPR) Yugo-Umfrage zeigt, dass Studierende sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandersetzen und trotzdem häufig zu Fast Food greifen 

Burger für die Bestnote? Oder doch Obst für optimale Ergebnisse? Fast ein Drittel aller im Rahmen der aktuellen globalen Yugo Umfrage „Food for Thought“ befragten Studierenden in Deutschland greifen gerade in Stressphasen zu Fast Food. Und das, obwohl 68 Prozent von ihnen Obst und Gemüse als wichtigste Faktoren für die Gehirnfunktion angeben. Woran liegt es, dass Studierende insgesamt wenig selbst kochen und wie definieren sie gesunde Ernährung? Welche Aspekte haben für sie Top-Priorität während des Studiums und welche Faktoren betrachten sie als gesundheitsschädlich? Mit „Food for Thought“ liefert Yugo Antworten und gibt damit erneut Einblick in das Denken und Handeln der heutigen Studierenden. Aus den Forschungsergebnissen leitet der globale Anbieter für Studierendenunterkünfte konkrete, auf die Bedürfnisse der Studierenden bezogene Maßnahmen im Bereich Ernährung und Gesundheit ab und setzt sie im Rahmen seiner Initiative „YuGrow“ zusammen mit den Residents seiner Living Spaces um.

Im Rahmen von „Food for Thought“ wurden über 6.000 Studierende aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Spanien und Australien befragt, darunter 1.061 Studierende in Deutschland.

Ergebnis 1: Gesunde Ernährung hat bei Studierenden keine Top-Priorität

Mit 60 Prozent betrachten die meisten der befragten Studierenden die Qualität der Lehre als wichtigsten Faktor für ein erfolgreiches Studium. Auf Platz zwei landen mit 46 Prozent die ganzheitlichen Bedürfnisse, zu denen man auch die Ernährung zählen kann. Allerdings wird der Aspekt Ernährung im Einzelnen beziehungsweise ein gesunder Lebenswandel offenbar nicht konsequent verfolgt. Des Weiteren spielen die Art und Weise des Studierens (38 %), das Thema Finanzen (36 %), der Face-to-Face-Unterricht (35 %), ein aktives Sozialleben (33 %), die Unterstützung durch die Universität (24 %), das Wohlfühlen in der Unterkunft (21 %) sowie eine unterstützende Partnerschaft (17 %) eine wichtige Rolle im Studentenleben. 

Auch darauf angesprochen, was ganz konkret hilfreich für ihr Studium ist, lassen die Umfrage-Teilnehmer aus Deutschland den Aspekt der gesunden Ernährung unerwähnt. Einzig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr schafft es mit 51 Prozent auf Platz 3. Ganze 64 Prozent der Befragten setzen dagegen auf ausreichend Schlaf und 58 Prozent auf Bewegung. Auch ein erfülltes Sexualleben kann laut 31 Prozent der Befragten förderlich für den Studienerfolg sein.

Ergebnis 2: Studierende kochen nicht regelmäßig selbst  

Frühstück am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Es ist allgemein bekannt, dass ein ausgewogenes Frühstück die Nährstoffe für den Tag liefert und deshalb extrem wichtig ist. Trotzdem gaben im Rahmen der „Food for Thought“-Umfrage 14 Prozent der Befragten an, sich nie die Zeit für die Zubereitung eines gesunden Frühstücks zu nehmen. Immerhin bereiten sich 27 Prozent jeden Abend ein gesundes Abendessen zu und ganze 35 Prozent der nicht im Elternhaus lebenden Befragten kochen drei- bis viermal pro Woche. Damit kocht der überwiegende Teil der Studierenden nicht regelmäßig selbst – und dennoch eindeutig häufiger als zu Hause. Hier kochen zwar auch 30 Prozent der Befragten selbst, allerdings nur ein- bis zweimal pro Woche. Das mag wohl auch daran liegen, dass die Studierenden noch im Elternhaus wohnen und dort nicht selbst kochen müssen.

Aber was steht dem Selbstkochen während des Studiums eigentlich im Weg? Auf Platz eins der Gründe finden wir den Zeitfaktor. Ganze 68 Prozent der Befragten gaben an, nicht die Zeit (und damit vielleicht auch nicht die Muße) zu haben, selbst zu kochen. Auch das Thema Budget hat einen signifikanten Einfluss auf die gesunde Ernährung Studierender. 48 Prozent gaben an, dass der studentische Geldbeutel keinen regelmäßigen Kauf frischer Zutaten hergibt. Dazu passt das Ergebnis, dass 32 Prozent glauben, Fertiggerichte und Imbissbuden seien die billigste Art, an der Universität zu essen. Interessanterweise verhindert offenbar auch eine unzureichende Küchenausstattung ein regelmäßiges Kochen (12 Prozent).

Last but not least steht das Thema Kochen bei vielen Studierenden einfach nicht oben auf der täglichen Agenda: 21 Prozent finden es bequemer, Imbisse aufzusuchen, auswärts zu essen oder Fertiggerichte zu kaufen und 18 Prozent mögen es schlicht nicht zu kochen. Es überrascht daher nicht, dass mehr als ein Drittel der Studierenden Fertiggerichte und Imbissbuden für die einfachste Art hält, sich an der Universität zu ernähren.

Ergebnis 3: Studierende greifen in Stressphasen zu Fast Food

Es ist kein Geheimnis, dass das Denk- und Konzentrationsvermögen wesentlich von der richtigen Ernährung abhängt. Das wissen auch die deutschen Studierenden, denn immerhin 29 Prozent gaben an, während Prüfungsphasen auf Fast Food zu verzichten. 20 Prozent setzen im Übrigen eher auf Nahrungsergänzungsmittel. Daneben ranken Sport (54 Prozent) und frühes Schlafengehen (41 Prozent) ganz weit oben. Im Gegensatz dazu steht allerdings, dass 31 Prozent aller Befragten gerade bei Stress und Zeitmangel am ehesten zu Fast Food greifen, um sich über Wasser zu halten.

Bei der Frage, was gesundheitsschädlich ist, sind sich die Befragten recht einig: So sollten Nikotinprodukte (41 %), Alkohol (35 %) und verarbeitete Lebensmittel (24 %) ihrer Ansicht nach besteuert werden, um einen gesunden Lebensstil zu fördern. Diese drei Produktgruppen benötigen nach Ansicht der deutschen Studierenden zudem strengere Werbebeschränkungen. Auch an dieser Stelle zeichnet sich ein wachsendes Bewusstsein der heutigen Studierenden für einen gesunden Lebenswandel ab.

Ergebnis 4: Studierende definieren gesundes Essen unterschiedlich

Ob Fett, Zucker, Salz oder Fleisch beziehungsweise tierische Produkte im Allgemeinen – beim Thema „Was ist gesunde Ernährung“ scheiden sich die Geister. Dennoch gibt es einige Punkte, in denen bei mehr als der Hälfte der Befragten Übereinstimmung herrscht. So sind sich ganze 62 Prozent einig: je weniger Zucker, desto gesünder. Ähnlich hoch liegt die Trefferquote beim Thema Fett. 54 Prozent der Befragten gaben an, dass eine Mahlzeit umso gesünder ist, je weniger Fett sie enthält. Dabei werden besonders die gesättigten Fettsäuren als ungesund identifiziert. Bei der Frage, ob kleine oder große Mahlzeiten, spricht sich fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer für eine größere Mahlzeit aus. In Sachen Kalorien gibt es zwei Fraktionen: Ein Drittel der Befragten glaubt, dass eine Mahlzeit umso gesünder ist, je weniger Kalorien sie enthält und ein Drittel sieht das genau umgekehrt.

Zur vegetarischen und veganen Küche gibt es konträre Meinungen. 39 Prozent glauben, dass vegetarische Gerichte gesünder sind, 37 Prozent halten eine nichtvegetarische Mahlzeit für gesünder. Eine vegane Ernährung halten nur 27 Prozent für gesünder, während fast die Hälfte aller Befragten glaubt, dass eine nicht-vegane Mahlzeit gesünder ist.

Ebenfalls spannend: Mehr als die Hälfte aller Befragten meint, dass eine Mahlzeit umso gesünder ist, je besser sie schmeckt. 26 Prozent sehen das anders und glauben, dass eine Mahlzeit, die nicht so gut schmeckt, besonders gesund sein muss.

Beim Thema Obst und Gemüse herrscht überwiegend Einigkeit: Mehr als zwei Drittel der befragten Studierenden glauben, dass Obst und Gemüse die Gehirnfunktion steigern. Auf Platz zwei und drei folgen die Aspekte Bewegung (55 %) und Schlaf (48 %). Mehr als die Hälfte der Befragten nimmt ein bis zwei Portionen Obst pro Tag zu sich – egal, ob sie noch im Elternhaus leben oder nicht.

Gesünder leben mit „YuGrow“

„Food for Thought“ zeigt, dass Studierende sich im Allgemeinen gut informiert zeigen über das Thema gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil. Allerdings greifen sie stressbedingt oder aus Zeitmangel dennoch häufig zu ungesunden Fertigprodukten und Fast Food. Wenn die Studierenden an Uni-Kursen zum Thema gesunde Ernährung teilnehmen, dann verfolgt ein Drittel damit das Ziel, seine Noten verbessern zu können.

Hier setzt Yugo an: „Mit unserer Initiative ‚YuGrow‘ wollen wir unsere Residents basierend auf unseren Forschungsergebnissen dabei unterstützen, ihre Vorsätze in Sachen gesunde Ernährung auch wirklich umzusetzen. Wir ermutigen sie dazu, mehr selbstgekochte und gesündere Mahlzeiten zuzubereiten. Und wir möchten ihnen helfen, auch in Stressphasen gesund zu leben und auf gesunde Snacks zurückzugreifen. Das steigert die Gehirnfunktion und trägt wesentlich dazu bei, im Studium Bestleistungen erzielen zu können“, betont Moritz Brandt, Area Manager von Yugo in Deutschland. „Im Rahmen von ‚YuGrow‘ bieten wir unseren Residents beispielsweise ein Fitnessstudio als Ausgleich zum Lernstress an und arbeiten aktuell an der Bereitstellung gesunder Essensboxen inklusive Rezepten.“

Der einzigartige Ansatz von Yugo

Bei Yugo werden die Studierenden durch gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Rahmen des Live Your Best Life-Programms – einer ganzheitlichen Wohnerfahrung, die auf der Grundlage der Yugo-Forschung von Tausenden von Studierenden weltweit entwickelt wurde – in die Lage versetzt, persönlich zu wachsen. Dieses Programm unterstützt Studierende durch drei Säulen, die auf Nachhaltigkeit – YugoEco, Bildung – YuPro und persönlicher Entwicklung – YuGrow – basieren, um ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu erfüllen.

  • YugoEco sieht vor, dass Yugo mit den Studierenden zusammenarbeitet, um bessere Lebensräume und einen besseren Planeten zu schaffen. Dazu gehören Programme für einen geringeren Energieverbrauch, eine Zusammenarbeit mit dem Carbon Literacy Project, die den Studierenden die Bedeutung eines nachhaltigeren Lebens näherbringen, sowie globale Partnerschaften mit gleichgesinnten Unternehmen für Veranstaltungen, Schulungen und Erfahrungen von Studierenden.
  • Bei YuPro geht es darum, junge Menschen über die Hochschulbildung hinaus zu fördern und sie auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten. Um sein Engagement für YuPro zu zeigen, wird Yugo seinen eigenen Studierendenrat, "The Yugo Movement" gründen, in dem die Studierenden die Aufgabe haben, Einwegplastik in unseren Räumen zu eliminieren. Yugo bietet auch Schulungen in Bereichen wie Lebenslaufschreiben, Karriereberatung, Erfahrungen fürs echte Leben, Coaching und Empowerment an.
  • YuGrow wird die Yugo-Studierenden ermutigen, ihre persönliche Entwicklung durch Veranstaltungen und Aktivitäten in den Yugo-Räumen zu fördern, darunter Studenten-Podcasts, Veranstaltungen zur Förderung der Vielfalt und globale Netzwerkmöglichkeiten für Studierende. Yugo verpflichtet sich außerdem, den Studierenden die besten und aus nachhaltigem Anbau stammenden Stühle und Betten zur Verfügung zu stellen – laut Yugo-Forschung ein sehr wichtiger Punkt, da sie sowohl die physische Umgebung als auch die emotionalen Bedürfnisse der Studierenden unterstützen.

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