openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Reutlinger Informatik Professorin: "Corona hat zu einen Digitalisierungsschub geführt"

02.05.202217:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Reutlinger Informatik Professorin: "Corona hat zu einen Digitalisierungsschub geführt"

(openPR) Aus Sicht von Dr. Elena Kuß, Informatik Professorin an der Hochschule Reutlingen, hat die Corona Krise zu einem besonderen Lerneffekt geführt und die Digitalisierung gefördert.

Vor einem Jahr, mitten in der Corona Krise im März 2021, begann Prof. Dr. Elena Kuß ihre Arbeit an der Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen . Statt voller Hörsäle und Seminare erlebte sie einen ungewöhnlichen Start in ihre neue Tätigkeit. Ähnlich wie viele Studierende, die sich statt im Seminarraum in einem Onlineseminar wiederfanden. Wir haben nachgefragt, wie es der neuen Professorin für Wirtschaftsinformatik nach einem Jahr an der Hochschule Reutlingen geht.



Aus Sicht von Elena Kuß hat die Corona Krise mit all ihren Problemen auch positive Entwicklungen angeschoben, so die Professorin im Gespräch. "Wir haben einen enormen Digitalisierungsschub in den letzten Monaten gesehen und wir haben alle in dieser Zeit auch viel dazugelernt, das uns in vielen Bereichen weitergebracht hat." Ob in Präsenz oder Online sei letztlich nicht die alles entscheidende Frage. Wichtig sei es ihr die Selbstständigkeit der Einzelnen zu fördern. "Das ist mir in der Lehre besonders wichtig. Früher als ich selbst studiert habe fand ich die verschulten Vorlesungen unangemessen und nicht zielführend."

Genau das möchte die heute 37 -jährige Professorin ihren Studierenden nicht zumuten. Elena Kuß hat daher zur Vorbereitung auf ihre Lehrtätigkeit an der Fakultät Informatik Didaktik Kurse besucht. "Ich habe mich gefragt was meine Ziele sind und wie ich diese erreichen kann. Ich hatte bereits Erfahrungen in der Online-Lehre gesammelt bevor ich die Professur angetreten habe." Besonders wichtig ist ihr in der Lehre, auch angesichts ihrer Erfahrungen früher, den Studierenden heute das selbstständige Lösen von "Problemstellungen" und wichtige Werkzeuge für Ihren späteren Beruf zu vermitteln. "Das kann manchmal auch einfach eine gewisse Herangehensweise oder Denkweise sein, die man auch nicht wieder so schnell vergisst und daher immer wieder anwenden kann."

Für das Thema Informatik hat sich die heute 37 jährige nicht erst seit ihrem Studium interessiert. Schon als junges Mädchen habe sie am PC "gebastelt" erzählt sie. Nach ihrem Abi habe sie dann quasi ihren Berufstraum in die Praxis umgesetzt. "Informatik habe ich dann an der DHBW studiert, da ich mir erhoffte, die theoretischen Grundlagen, die ich im Studium lerne, direkt in der Praxis anwenden zu können. 1/3 meines Studiums an der DHBW habe ich im Ausland, nämlich in der Türkei an einer Universität in Izmir, verbracht."

Aus Sicht von Elena Kuß ist ein Auslandsaufenthalt durchaus sinnvoll, wenn man diesen gut vorbereitet und er, wie im Studiengang Wirtschaftsinformatik, auch ins Studienkonzept eingebunden ist. "Ein weiterer Punkt ist, dass man durch den Auslandsaufenthalt die Kultur eines Landes sehr intensiv kennen lernt. Kultur meint dabei auch, wie Menschen Probleme lösen, mit Kritik und Anregungen umgehen oder sich im Umgang verhalten. Das ist in vielen Ländern anders als in Deutschland. Wenn man dann später selbst für Auslandsgeschäfte verantwortlich ist, ist diese Erfahrung sehr hilfreich, weil man den anderen besser versteht."

Dinge besser verstehen, Neugier auf andere Dinge. Das sind Antriebsfedern die Elena Kuß motivieren und so passt es auch, dass sie nach dem Bachelor auch ein Masterstudium an der Universität Heidelberg absolvierte. "Durch das Masterstudium habe ich einen weiteren Horizont bekommen, weil ich mich dort mit sehr verschiedenen Gebieten der Informatik intensiv befassen konnte."

Ein Wissen, das ihr auch bei ihrer Tätigkeit für den zivilen Bereich der Bundeswehr sehr geholfen hat. Denn dort war sie für alle Forschungs- und Technologievorhaben im Bereich "IT Trends" verantwortlich. "Hier habe ich Forschungsvorhaben begleitet bzw. eigene Forschungsvorhaben durchgeführt und da hilft es natürlich, wenn man, gerade bei IT-Trends" auf ein sehr breites Wissen zurückgreifen kann. Zudem war ich beruflich auch noch Institutsbetreuerin des Fraunhofer Instituts in Wachtberg und für die Drittmittelvergabe verantwortlich."

An der Hochschule hat Elena Kuß übrigens die Professur für Informatik, insbesondere intelligente Informationssysteme übernommen, so die offizielle Beschreibung. "Für die Hochschule Reutlingen habe ich mich entschieden, weil sie besonders forschungsstark ist und die Ausschreibung hervorragend zu meinem Profil gepasst hat. Das Themenfeld der Professur, so Elena Kuß, deckt sich mit ihren persönlichen Interessen an der Informatik. "Ich finde den Bereich der künstlichen Intelligenz interessant. Besonders faszinierend ist zu sehen, welche für Menschen einfach lösbare Aufgaben für KI Systeme schwer zu lösen sind und umgekehrt. Ein Beispiel sind Bereiche, wo wir sagen, dass hier ein besonderes Fingerspitzengefühl nötig ist oder auch der ganze Bereich des Humors.

Ein Idol hat Elena Kuß bei allem Blick in die Zukunft auch. Es ist Konrad Zuse. Der deutsche Forscher entwickelte mit dem Z3 im Jahre 1941 den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechner und somit den ersten funktionsfähigen Computer der Welt. "Das war ein echter Pionier der Informatik."


Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Hochschule Reutlingen
Herr Siewe-Reinke Alfred
Alteburgstraße 150
72762 Reutlingen
Deutschland

fon ..: 07121 271 4052
web ..: http://www.informatik-reutlingen.de
email : E-Mail


Pressekontakt:

Hochschule Reutlingen
Herr Siewe-Reinke Alfred
Alteburgstraße 150
72762 Reutlingen

fon ..: 07121 271 4052
web ..: http://www.informatik-reutlingen.de
email : E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1228377
 1299

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Reutlinger Informatik Professorin: "Corona hat zu einen Digitalisierungsschub geführt" “ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Hochschule Reutlingen

Bild: Hochschule Reutlingen eröffnet eines der größten Reallabore für autonomes Fahren in DeutschlandBild: Hochschule Reutlingen eröffnet eines der größten Reallabore für autonomes Fahren in Deutschland
Hochschule Reutlingen eröffnet eines der größten Reallabore für autonomes Fahren in Deutschland
Einsatz der Künstlichen Intelligenz stärkt aus Sicht der Festredner die Wettbewerbsfähigkeit der Region und des Landes Mit einem großen Festakt hat die Hochschule Reutlingen am Dienstagabend (22.10.) auf dem RTunlimited Gelände beim Innoport in Reutlingen eines der größten Reallabore für autonomes Fahren in Deutschland eröffnet. Auf dem insgesamt 2.700 qm großen Forschungsareal des AIDA-Projekts (Artificial Intelligence DAta-Incubation Center) erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät Informatik, in Zusammenarbeit …
Bild: Ramy Zeineldin für beste Informatik Dissertation vom KIT ausgezeichnetBild: Ramy Zeineldin für beste Informatik Dissertation vom KIT ausgezeichnet
Ramy Zeineldin für beste Informatik Dissertation vom KIT ausgezeichnet
Forschungsarbeiten innerhalb der Forschungsgruppe Computer Assisted Medicine (CaMed) an der Hochschule Reutlingen durchgeführt und betreut Mit dem Preis für die beste Dissertation 2023/24 der Fakultät für Informatik des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist am Freitag, den 26. Juli Dr. Ramy Zeineldin in Karlsruhe ausgezeichnet worden. Die Forschungsarbeiten für seine Dissertation am KIT führte Zeineldin als Mitarbeiter der Fakultät Informatik an der Hochschule Reutlingen in der Forschungsgruppe Computer Assisted Medicine (CaMed) und …

Das könnte Sie auch interessieren:

Professorin Sandra Haas auf neue Professur am Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht berufen
Professorin Sandra Haas auf neue Professur am Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht berufen
Prof. Dr. rer. pol. Sandra Haas wurde als Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing am Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht (WIR) berufen. Sie war an der TH Wildau bereits seit 2011 am Fachbereich WIR als Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Internationales Management, tätig. --- Prof. …
Bild: #TelematikTalk: "Transport und Logistik nach Corona - Wie sicher kommt der Digitalisierungsschub?"Bild: #TelematikTalk: "Transport und Logistik nach Corona - Wie sicher kommt der Digitalisierungsschub?"
#TelematikTalk: "Transport und Logistik nach Corona - Wie sicher kommt der Digitalisierungsschub?"
… zu sagen haben: zu einem Thema, an dem niemand vorbeikommt: "Transport und Logistik nach Corona - Wie sicher kommt der Digitalisierungsschub?" Flotten-Umfrage, E-Tankstellen, Förderungen und... Ostfriesland? Dazu bittet der Chefredakteur der Mediengruppe Telematik-Markt.de, Peter Klischewsky, den Schirmherrn des Awards, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, …
Bild: Neue Hochschul-Kooperation der Hochschule Reutlingen mit führender israelischer UniversitätBild: Neue Hochschul-Kooperation der Hochschule Reutlingen mit führender israelischer Universität
Neue Hochschul-Kooperation der Hochschule Reutlingen mit führender israelischer Universität
… Standort mit vielen Unternehmen im Bereich Hochtechnologie und einer hervorragenden Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Bei ihrem Besuch in Israel konnten die Reutlinger Wissenschaftler einen intensiven Einblick in die Arbeit und die möglichen Felder der Zusammenarbeit mit dem neuen israelischen Partner gewinnen. Die Vision …
Bild: Beeindruckende Begegnung: Studierende treffen Informatik-Pionierin Barbara LiskovBild: Beeindruckende Begegnung: Studierende treffen Informatik-Pionierin Barbara Liskov
Beeindruckende Begegnung: Studierende treffen Informatik-Pionierin Barbara Liskov
… Barbara Liskov zur Fachtagung nach Braunschweig eingeladen, wo sie im Audimax ihre Keynote mit Titel „Programming the Turing Machine“ hielt. Studierende von Professorin Ina Schaefer, Leiterin des Instituts für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik der TU Braunschweig, durften die US-Amerikanerin persönlich kennenlernen. Sie hatten sich im vergangenen …
Bild: Kostenfreie Impuls-Beratung für (mehr) Digitalisierung nach der KriseBild: Kostenfreie Impuls-Beratung für (mehr) Digitalisierung nach der Krise
Kostenfreie Impuls-Beratung für (mehr) Digitalisierung nach der Krise
… umgegangen sind. Die derzeitige Corona-Pandemie könnte laut aktuellen Umfragen und Schätzungen (u.a. Bitkom, Bertelsmann, Vodafone) in der gesamten Wirtschaft für einen starken Digitalisierungsschub sorgen. Gerade Führungskräfte und Inhaber mittelständisch geprägter Firmen planen nach COVID 19, die Geschäftsprozesse so zu restrukturieren, dass bei einer …
Eine neue Professorin und ein neuer Professor stärken Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht
Eine neue Professorin und ein neuer Professor stärken Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch hat heute, am 30. August 2017, in Potsdam einer neuen Professorin und einem neuen Professor am Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht (WIR) der Technischen Hochschule Wildau die Ernennungsurkunden überreicht. --- Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch hat heute, am 30. August 2017, …
Bild: Informatik Studierende der Hochschule Reutlingen entwickeln Plattform für virtuelle Patientenbesuche Bild: Informatik Studierende der Hochschule Reutlingen entwickeln Plattform für virtuelle Patientenbesuche
Informatik Studierende der Hochschule Reutlingen entwickeln Plattform für virtuelle Patientenbesuche
Praxistest an den Reutlinger Kliniken noch bis zum 18. März / Kontakt zwischen Patienten und Angehörigen soll so auch in Coronazeiten leichter werden Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Krankenhäuser einen Besuchstopp verhängen. Gleichzeitig ist aber der Kontakt zu den Angehörigen und Freunden für das Wohlbefinden der Patienten gerade in dieser …
Bild: Hochschule Reutlingen startet Projekt "Sicheres Reisen trotz Pandemie"Bild: Hochschule Reutlingen startet Projekt "Sicheres Reisen trotz Pandemie"
Hochschule Reutlingen startet Projekt "Sicheres Reisen trotz Pandemie"
… funktionierendes Konzept ist nur Einbeziehung der fachlichen, rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder möglich. Und genau aus diesen Gründen wollen die Reutlinger Wissenschaftler für ihre Machbarkeitsstudie Beteiligte aus allen Anwendungsgebieten an einen Tisch bringen und untersuchen, wie sich die unterschiedlichen Abläufe und …
Bild: Was ist der Mensch?Bild: Was ist der Mensch?
Was ist der Mensch?
… dabei der übergreifenden Frage nach: Was ist der Mensch? Das Studium Generale startet am Donnerstag, 21. Oktober 2010, mit einem Vortrag zum Thema „Der virtuelle Mensch“. Professorin Dr. Gabriela Tullius und Professor Dr. Uwe Kloos von der Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen beschreiben, wie sich im digitalen Zeitalter reale und virtuelle Identitäten …
Bild: Robuster Immobilienmarkt stabilisiert die WirtschaftBild: Robuster Immobilienmarkt stabilisiert die Wirtschaft
Robuster Immobilienmarkt stabilisiert die Wirtschaft
… Metropolen zu knapp, sondern oftmals auch schon in den Speckgürteln. Wer mehr Wohnraum schaffen will, muss dieses Thema endlich anpacken und Lösungen bieten. Erfreulicher Digitalisierungsschub in der Immobilienbranche Obendrein müssten die Verfahren in den Bauämtern und Behörden beschleunigt werden. Unerwartet geht hier aus der Krise etwas Positives hervor: …
Sie lesen gerade: Reutlinger Informatik Professorin: "Corona hat zu einen Digitalisierungsschub geführt"