(openPR) Braunschweig, 17. September 2012. Sie zählt weltweit zu den renommiertesten Informatikerinnen: Barbara Liskov. Für Studierende der TU Braunschweig ist es deswegen ein beeindruckendes Erlebnis gewesen, sie auf der GMDS 2012 / Informatik 2012 zu einem Fachgespräch zu treffen. Möglich gemacht hatte das Anja Schaar-Goldapp, unter deren Verantwortung das abwechslungsreiche Studierendenprogramm für 250 Studentinnen und Studenten stand.
Anja Schaar-Goldapp, Sprecherin der Braunschweiger Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik, hatte Barbara Liskov zur Fachtagung nach Braunschweig eingeladen, wo sie im Audimax ihre Keynote mit Titel „Programming the Turing Machine“ hielt. Studierende von Professorin Ina Schaefer, Leiterin des Instituts für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik der TU Braunschweig, durften die US-Amerikanerin persönlich kennenlernen. Sie hatten sich im vergangenen Semester ausführlich mit Pionieren der Informatik beschäftigt – auch mit Barbara Liskov.
Die Professorin für Informatik am Massachusetts Institute of Technology erhielt 1968 als erste Frau in den USA den Titel eines Ph.D. in Informatik. Als Wegbereiterin für die objektorientierte Programmierung verlieh ihr die Association for Computing Machinery vor vier Jahren den Turing Award – die wichtigste Auszeichnung, die die Informatik vergibt.
In ihrem Gespräch mit den jungen Frauen und Männern fand Barbara Liskov anerkennende Worte dafür, dass sie sich in ihrem Studium mit den Meilensteinen der Informatik auseinander setzten: „Ich finde es wichtig, dass Studierende die Geschichte der Informatik kennen und wissen, wo die Dinge herkommen.“
Professorin Ina Schaefer gab das Lob gern zurück: „Ich bin überrascht, wie viel Zeit sich Barbara Liskov für uns genommen hat. Für uns ist sie ein Vorbild. Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, sie zu treffen.“












