openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Sind wir abhängig von Zucker?

14.04.202212:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sind wir abhängig von Zucker?
Dr. Christoph Ramcke  (© BGF aktiv GmbH)
Dr. Christoph Ramcke (© BGF aktiv GmbH)

(openPR) Zucker gehört in die Ernährung, aber es ist doch sehr einfach die empfohlene Menge zu überschreiten. Die WHO empfiehlt maximal 50g zusätzlich zugeführten Zucker pro Tag, teilweise sogar nur 25g, welche ungefähr 5% des täglichen Energiebedarfs decken. Somit liegt die jährlich empfohlene Menge bei entweder 18 kg oder 9kg. In Deutschland lag 2019/20 die durchschnittliche Menge an Zucker pro Kopf, die zusätzlich zugeführt wird, bei 33,8 kg pro Jahr. Dies sind 92 Gramm oder auch ungefähr 31 Würfeln Zucker pro Tag. Im Vorjahr waren es noch 34,6 Kilogramm.  Zwischen 1960 und 2005 ist der Zuckerkonsum pro Kopf weltweit durchschnittlich von 32,4 Kilogramm pro Jahr auf 40,7 Kilogramm gestiegen. Wenn Zucker über die Nahrung aufgenommen wird, kommt es zur Ausschüttung von Glückshormonen, wie Dopamin, wodurch das Belohnungssystem aktiviert wird. Es werden hierbei dieselben Hirnareale aktiviert, wie bei Alkohol und anderen Drogen. „Nun ist es allerdings doch so, dass sich Zucker in sehr viel mehr Nahrungsmitteln versteckt, als man es vermutet. Beispielsweise in sehr vielen abgepackten Brotsorten. Das liegt daran, dass Zucker hervorragend konserviert und ein großer Geschmacksträger ist. Der günstige Preis des Zuckers trägt hierzu natürlich stark bei.“, sagt der Doktor der Sportwissenschaft, Christoph Ramcke. Der größte Teil von diesem zusätzlich zugeführten Zucker, auch freier Zucker, sind Süßwaren mit 36%. Auch jetzt zur Osterzeit wird der Zuckerkonsum demnach wieder steigen. Danach folgen Fruchtsäfte mit 26% und Limonaden mit 12%. In Deutschland führt hauptsächlich der hohe Zuckerkonsum zum Übergewicht. Bereits eine handelsübliche Zufuhr gesüßter Getränke, wie Softdrinks und zusätzlich gezuckerter Säfte, kann dazu führen, dass sich die körpereigene Fettproduktion in der Leber verdoppelt. „Was hier nicht vergessen werden darf ist, dass durch Bürojobs oft die Bewegung dezimiert wird. Durch die wenige Bewegung füllen sich die Zuckerspeicher schneller, da weniger Kalorien verbrannt werden. Der überschüssige Zucker wird dann in Fett umgewandelt. Die hohe Zuckerzufuhr kann auch zu der Entstehung von Übergewicht und zahlreichen Erkrankungen, wie Diabetes, die mit diesem in Verbindung stehen, führen. Es wird dann kritisch, wenn man mehr Zucker aufnimmt als man verbrennt.“ Die Bewegungsempfehlung der WHO für 18 bis 64-Jährige gibt pro Woche mindestens 2 ½ bis 5 Stunden körperliche Aktivität vor. Laut dem Robert-Koch-Institut befolgen nur 22,6% der Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren die Empfehlung der körperlichen Aktivität. „Eine Reduktion von Zucker ist also durchaus sinnvoll. In den letzten Jahren sind die Werte des Zuckerkonsums gesunken, reichen tut dies aber noch nicht. Eine weitere Senkung von 25% des Konsums ist empfehlenswert. Auch die Bewegung sollte niemals vernachlässigt werden. Hierbei ist vor allem wichtig, dass man den Spaß daran nicht verliert. Gesundheit darf Spaß machen.“, empfiehlt Herr Dr. Christoph Ramcke.  

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
https://www.dge.de/presse/pm/empfehlung-zur-maximalen-zuckerzufuhr-in-deutschland/ 

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: https://www.ble.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2021/210517_Zuckerbilanz.html

Statista:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/175483/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-zucker-in-deutschland/#:~:text=In%20Deutschland%20bezifferte%20sich%20der,Menge%20von%20rund%2089%20Gramm

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1227626
 710

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Sind wir abhängig von Zucker?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von April

Bild: Vitamin D – Jetzt schon den Speicher füllen!Bild: Vitamin D – Jetzt schon den Speicher füllen!
Vitamin D – Jetzt schon den Speicher füllen!
Der Mai bringt die ersten sommerlichen Sonnenstrahlen mit sich und somit auch die Möglichkeit, Vitamin D aufzutanken. Streng genommen ist es allerdings kein Vitamin, da wir mit nur 10-20 % zu wenig über die Nahrung aufnehmen. Über welche Nahrungsmittel genau? Zum einen über fettigen Fisch, wie Hering oder Lachs, aber auch in Eigelb und einigen Pilzarten, wie Pfifferlingen. Rund 80-90 % produziert der Körper selbst durch die Eigensynthese in der Haut. Dies geschieht, wenn sie der Sonne ausgesetzt wird. Die UV-B Strahlung, also das Sonnenlicht,…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Zucker – Freund oder Feind?Bild: Zucker – Freund oder Feind?
Zucker – Freund oder Feind?
Neben Fett ist Zucker in Deutschland eines der meist gefürchteten Nahrungsmittel überhaupt. Zu bitter scheint der Nachgeschmack – denn ein hoher Zuckerkonsum kann die Entstehung von Stoffwechselkrankheiten begünstigen. Aber selbst mit der Angst im Nacken konsumiert jeder Deutsche rund 36 Kilogramm Zucker im Jahr. Erschreckend aber, dass die Anzahl an …
Bild: Nach Ostern wieder weniger Zucker essenBild: Nach Ostern wieder weniger Zucker essen
Nach Ostern wieder weniger Zucker essen
VERBRAUCHER INITIATIVE mit Tipps zum Zuckersparen Berlin, 15. April 2020. Sind die letzten süßen Ostereier verspeist, möchten viele Menschen nach den Ostertagen wieder sparsamer mit Zucker umgehen. Profitieren sollen Figur und Gesundheit. Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, wie „Zuckerbomben“ entlarvt werden können und sich der Zuckerkonsum reduzieren lässt. Bekanntermaßen …
Bild: Die Droge ZuckerBild: Die Droge Zucker
Die Droge Zucker
Zucker ist unser täglicher Begleiter: Jeden Tag nehmen wir, wahrscheinlich unwissend, eine enorme Menge Zucker zu uns. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ist Deutschland, mit über drei Millionen Tonnen innerhalb der EU, Spitzenreiter im Zuckerkonsum. Dicht gefolgt von England mit über 2,4 Millionen Tonnen und Frankreich mit …
Bild: Gefahr durch Zucker richtig einschätzenBild: Gefahr durch Zucker richtig einschätzen
Gefahr durch Zucker richtig einschätzen
Vernünftiger Umgang mit Zucker durch mehr Besonnenheit. Lindenberg im Allgäu, 09. Juni 2016. Der Zucker als Nahrungsmittel gerät in der öffentlichen Meinung immer mehr unter Druck. Was ist dran, welche Auswege gibt es? Diesen Fragen ging die Redaktion von gesund-leben-ratgeber.de nach. Zucker wird immer mehr zum Bösewicht auf unserem täglichen Ernährungsplan. …
Bild: Hier sind die neuesten guten Nachricht für Diabetiker um gut und glücklich zu lebenBild: Hier sind die neuesten guten Nachricht für Diabetiker um gut und glücklich zu leben
Hier sind die neuesten guten Nachricht für Diabetiker um gut und glücklich zu leben
Eine weltweite Premiere Ärzte freuen sich über einen echten Rohrzucker für Diabetiker Was ist so besonders an diesem Zucker, der zurzeit in aller Munde ist? Zucker ist ein Nahrungsmittel, das alle brauchen und das sogar unentbehrlich für die Entwicklung und das Funktionieren unseres Organismus ist. Es fängt damit an, dass Zucker für den Stoffwechsel …
Bild: So gefährlich ist ZuckerBild: So gefährlich ist Zucker
So gefährlich ist Zucker
Welche Rolle Zucker bei vielen schweren Krankheiten spielt. Lindenberg, 30. Januar 2014. Zucker sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Zucker soll in erheblichem Maße gesundheitsgefährdend sein. Die Gesundheitsexperten der Redaktion von www.gesund-leben-ratgeber.de gingen der Frage nach, wie gefährlich er wirklich ist. Alarmierende …
Bild: Zucker gefährlich oder Lüge?Bild: Zucker gefährlich oder Lüge?
Zucker gefährlich oder Lüge?
Ein Buch verschafft Klarheit zur ewigen Zucker-Diskussion. Lindenberg, 26. April 2017. Zucker soll krank und dick machen. Stimmt das überhaupt oder ist es eine Lüge? Was hinter der Diskussion steckt, erläutert die Redaktion. Unter dem Blickwinkel der Erfahrungen der Gesundheitsexperten und Autoren Detlef Brendel, Sven David Müller und Michael Petersen. Zucker …
Bild: Krebs liebt Zucker („Das ultimative Anti-KREBS-Buch“ von Dantse Dantse) – indayi editionBild: Krebs liebt Zucker („Das ultimative Anti-KREBS-Buch“ von Dantse Dantse) – indayi edition
Krebs liebt Zucker („Das ultimative Anti-KREBS-Buch“ von Dantse Dantse) – indayi edition
Raffinierte und künstliche Zucker und Krebs – Wie Zucker Krebs verursacht Zucker kann wie ein Gift wirken. Das Gift schmeckt aber so gut und wir machen uns glücklich mit unserer Schokolade, unseren Süßigkeiten, Kuchen, Fertiggerichten, Medikamenten, Getränken, mit unserem Joghurt, Eis, Naschzeug, usw. Täglich landet dieses Gift in Erwachsenen und Kindern, …
Bild: Zucker: Die Verführung steckt fast überallBild: Zucker: Die Verführung steckt fast überall
Zucker: Die Verführung steckt fast überall
Dass Zucker nicht gerade gesund ist, muss ich Euch ja wohl nicht erzählen. Und Zucker steckt nicht nur in Süßigkeiten, Limonaden oder Fertiggerichten, sondern auch im Fast Food, Energy-Drinks, in den meisten Brotsorten und sogar in der Babynahrung. Auch das vermeintlich gesunde Frühstück mit Müsli, Fruchtjoghurt und einem Glas Multivitamin-Saft enthält …
Bild: Sind Sie zuckersüchtig?Bild: Sind Sie zuckersüchtig?
Sind Sie zuckersüchtig?
Die Gefahren des Zuckers sind bekannt: Er ist schlecht für die Zähne und macht dick. Trotzdem konsumieren wir im Schnitt 36 Kilo davon pro Jahr – jeder von uns. Zum guten Funktionieren bräuchte unser Körper aber lediglich acht Gramm pro Tag. Mit der Weiss-Methode gelingt das Einstellen auf diesen Wert ganz einfach. Die Sucht nach Zucker ist vergleichbar …
Sie lesen gerade: Sind wir abhängig von Zucker?