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Das erste Quartal 2022 ist von dramatischen Ereignissen geprägt

05.04.202216:42 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Das erste Quartal 2022 ist von dramatischen Ereignissen geprägt
 (© Schwarze Immobilien GmbH & Co.KG)
(© Schwarze Immobilien GmbH & Co.KG)

(openPR) Die Verbraucherpreise explodieren

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von März 2021 bis März 2022 um 7,6 % gestiegen. Das ist der höchste Anstieg seit der Ölkrise 1973. Besonders Kraftstoffe (+49,1 %), Haushaltsenergie (+39,1 %), Speisefette und -öle (+19,7 %) und Gemüse (+14,2 %) verteuerten sich erheblich. Da der Ausgang des Ukraine-Krieges und die Auswirkungen auf die Versorgung Europas und der Welt mit Lebensmitteln, Dünger und anderen wichtigen Produkten für die Industrie noch unklar sind, ist mit weiteren Preisanstiegen im Laufe des Jahres zu rechnen.

Wichtig für die Wohnnebenkosten: Spätestens in der Jahresabrechnung 2022 der Energieversorger dürften für die Verbraucher erhebliche Nachzahlungen ausgewiesen werden. Hier sollte schon jetzt durch Rücklagenbildung vorgesorgt werden. Vermieter können überlegen, Ihre Mieter freiwillig zu einer Anpassung der monatlichen Vorauszahlungen zu bewegen. So fällt der Preisschock am Ende des Jahres nicht so extrem aus.

Bauzinsen auf dem Weg nach oben

Die Zinsen für 10-Jahres-Baufinanzierungen steigen seit Jahresanfang deutlich an - nämlich von etwa 1 % auf mehr als 2 %. Als treibender Faktor für diese Entwicklung gilt die Inflation. Viele Expertinnen und Experten halten daher noch höhere Konditionen im Jahresverlauf für wahrscheinlich.

Insoweit mehren sich die Anzeichen, dass die seit langem erwartete Zinswende im Gange ist. Die Entwicklung wird aber möglicherweise nicht linear verlaufen. Der Ukraine-Krieg lässt neue Sorgen für das Wirtschaftswachstum in der europäischen Union (EU) aufkommen. Dies dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) dazu bewegen, die Zinsen noch eine Weile länger niedrig zu halten. Ein Zeichen dafür sind auch die jüngst wieder aufgetretenen negativen Renditen der Bundesanleihen.

Neue Förderung für Käufer/-innen von selbstgenutztem Wohneigentum

Um die Belastungen für Käufer von selbstgenutztem Wohneigentum zu verringern, legt die Landesregierung NRW ein Förderprogramm auf. Besonders erfreulich – die Förderung soll für Kaufverträge ab Jahresbeginn 2022 abzurufen sein - mit bis zu 10.000 Euro im Einzelfall.

Bei einem Fördersatz von 2 Prozent bis zu einem Kaufpreis von 500.000 Euro bedeutet das bis zu 10.000 Euro Fördervolumen.

Gefördert werden der Erwerb von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung. Auch der Kauf eines Grundstücks zur Selbstnutzung fällt darunter. Der Käufer muss aber eine natürliche Person sein – Gesellschaften fallen nicht unter die Förderung.

Details sollen in den Osterferien veröffentlicht werden, ab dann sollen auch Anträge möglich sein. Da nur 400 Millionen Euro im Fördertopf vorgesehen sind, empfiehlt es sich, zügig Anträge zu stellen, bevor die Mittel erschöpft sind. Sobald das genaue Procedere klar ist, informieren wir Sie an dieser Stelle noch einmal aktuell.

Auch 2021 kräftiger Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Die Preise von Häusern und Wohnungen in Deutschland haben im vergangenen Jahr noch einmal zugelegt. Im Jahresdurchschnitt 2021 verteuerten sich Wohnimmobilien um 11 % im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statische Bundesamt am 28.03.2022 auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Immobilienkäufer mussten sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Die Nachfrage ist groß, das Angebot knapp, die Zinsen niedrig. Zudem hat die Nachfrage nach „Home-Office“ in der Pandemie die Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum angekurbelt.

Die Bundesbank nennt hier ein Plus von 15,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen verteuerten sich in diesen Regionen um 13,2 %.

Die Bundesbank weist aber auch darauf hin, dass die Überbewertungen bei Wohnimmobilien zugenommen haben. Angesichts der aktuellen Unsicherheiten sind Prognosen zwar außergewöhnlich schwierig, aber gemäß aktuellen Schätzungen lagen die Immobilienpreise in den Städten im Jahr 2021 zwischen 15 und 40 % über dem Preis, der durch wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist.

Auch das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete lag in den sieben Großstädten um rund 40 % über dem langjährigen Mittel.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt.

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