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uniMIND Symposium in Maastricht: Austausch zu psychedelischen Forschungsprojekten

31.03.202214:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: uniMIND Symposium in Maastricht: Austausch zu  psychedelischen Forschungsprojekten
 (© @mind-foundation)
(© @mind-foundation)

(openPR) Zum zweiten Mal veranstaltet das internationale akademische Junioren-Netzwerk uniMIND eine Konferenz mit dem Fokus aktuelle Forschung rund um psychedelische Themen. Das Symposium findet am 9. April 2022 in Maastricht statt. Kooperationspartner ist dieses Jahr die Universität Maastricht, eines der renommiertesten Zentren psychedelischer Forschungen weltweit.

Das Interesse Studierender der Universitätsfächer Psychologie, Medizin, Neurowissenschaften, Philosophie, sowie Anthropologie, Kultur- und Sozialwissenschaften an dem psychedelischen Themenkreis wächst weltweit von Jahr zu Jahr. Was ist „Bewusstsein“? Wie wirken bewusstseinsverändernde Substanzen genau? Sind psychoaktive Substanzen die neue Hoffnung der Medizin? Wie sehen Studien zur Behandlung von Traumata, Depressionen und Angststörungen mittels psychedelisch-unterstützter Psychotherapie aus? Das sind längst keine randständigen „Nischenthemen“ mehr, sondern von wachsendem Interesse beim akademischen Nachwuchs und an Universitäten allgemein. Die jährlichen Konferenzen des uniMIND Netzwerkes sind dabei eine hervorragende Möglichkeit für den internationalen Austausch. Auch in diesem Jahr bietet das Symposium mit dem Titel „Synergies and Crossroads in Psychedelic Research and Therapy“ dem akademischen Nachwuchs eine Plattform zur Präsentation von  Daten und Projekte. Es sind auch wieder Experten eingeladen, um sich mit dem akademischen Nachwuchs auszutauschen. Die Forschungsgruppe Psychopharmakologie an der Fakultät für Psychologie und Neurowissenschaften (FPN) der Universität Maastricht ist dieses Jahr Mitveranstalter.

Dr. sc.hum Henrik Jungaberle,  Direktor und Gründer der MIND Foundation: „Wir freuen uns sehr, dass das junge Netzwerk uniMIND ein zweites Symposium auf die Beine gestellt hat und so eine Grundlage für einen weltweiten akademischen Austausch Studierender und Junioren an europäischen Universitäten schafft. Die Universität Maastricht als Kooperationspartner zu haben, ist für uns ein Glücksfall. Wir wünschen uns, dass das Netzwerk immer weiter wächst. Für uns sind diese jungen Menschen echte Pioniere, weil sie ein Stück Zukunft mitgestalten. Sie nehmen ihre akademische Zukunft in die Hand und widmen sich innovativen Forschungsthemen.“

Prof. Dr. Jan Ramaekers, Fachbereichsleiter Neuropsychologie und Psychpharmakologie der Universität Maastricht: „Die Universität Maastricht forscht und lehrt seit langer Zeit zur Wirkung psychedelischer Substanzen auf das Gehirn und geistige Gesundheit. Deswegen gehören wir  zu den wichtigsten Forschungszentren in Europa. Deswegen ist unsere Universität ein hervorragender Ort für das uniMIND Symposium. Wir freuen uns auf einen regen Austausch der Studierenden und Forschenden. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser akademische Nachwuchs eine wesentliche Rolle bei der zukünftigen psychedelischen Forschung und therapeutischen Praxis spielen wird. Alle Teilnehmer*innen der Konferenz werden Teil eines weltweiten Netzwerkes. Das ist besonders für die eigene akademische Laufbahn von höchstem Wert.“

Das uniMIND Netzwerk: Vom akademischen Journalclub zur weltweiten Plattform Das Netzwerk uniMIND entstand 2018. Zuvor hatte Moad abd el Hay, ein Unterstützer der MIND Foundation der ersten Stunde, an der Universität Heidelberg einen Journalclub mit dem Schwerpunkt psychedelische Forschung und verwandte Themen ins Leben gerufen. Das gab der MIND Foundation den Impuls, ein Journalclubnetzwerk zu gründen. Der Name: uniMIND. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Journalclubs sind die uniMIND Gruppen multidisziplinär zusammengesetzt. 

Innerhalb von drei Jahren sind auf drei Kontinenten rund 30 aktive Gruppen entstanden, von denen einige aus wenigen, andere aus bis zu 50 Mitglieder bestehen (Berlin, Cluj-Napoca). Derzeit engagieren sich in den uniMIND Gruppen rund 200 bis 250 Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen an weltweiten Universitäten. Beheimatet sind sie in Kanada (Victoria, British Columbia ), den USA (Boston, Yale), Australien (Brisbane) und in vielen europäischen Städten (u.a. London, Utrecht, Maastricht, Amsterdam, Brüssel, Magdeburg, Leipzig, Heidelberg, Zürich, Barcelona, Krakau). 

Zum Programm der diesjährigen Konferenz:

Pressemitteilung: uniMIND Symposium 2022 Maastricht Universität (mind-foundation.org)

https://www.maastrichtuniversity.nl/about-um-0

 

 

 

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