(openPR) Frankfurt/Main. Fast zweihundert Jahre nach der Ära der inzwischen weltweit bekannten Sprachforscher und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm, ist von der Autorin und Lyrikerin Christine Kratzer wieder ein poetisches und wunderschönes Märchen in der Tradition der herkömmlichen Volksmärchen geschrieben worden. Auch nach Aussage der Europäischen Märchengesellschaft sind seither eigentlich keine Neuveröffentlichungen mehr genau in diesem Genre verzeichnet gewesen. Daher ist das Märchen Vergissmeinnicht, welches im August von Goethe Literaturverlag, einem Imprint der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, erschienen ist, durchaus als etwas sehr Außergewöhnliches zu betrachten. Diese Verlagsgruppe fördert vornehmlich junge und vorzügliche Autoren der Gegenwart und ist im Jahre 2002 für ein herausragendes Buchprogramm von einem der Verlage der Gruppe von dem Weltverband der Schriftsteller ( World Writers Association WWA London ) ausgezeichnet worden. Viele der geförderten Autoren sind bisher mit zum Teil hochrangigen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Ihre poetische Ader hat die 1966 geborene Autorin Christine Kratzer dazu beflügelt und inspiriert, mit viel Herzblut und einer feinen Feder das Bild einer malerischen Märchenheldin zu skizzieren, welche mit ihrem Liebreiz und ihrer Anmut an Aschenputtel und Schneewittchen erinnert. Das reich bebilderte Buch ist mit märchenhaft nostalgischen Illustrationen von Waltraud Berger versehen.
Die Tagespresse hat unter anderem getitelt „Im Stil von Hans Christian Andersen und den Gebr. Grimm“ und „Schneewittchen und Aschenputtel standen Pate“. Die Grimmschen Volksmärchen sind im Jahre 2005 von der Unesco zum Weltkulturerbe bzw. Weltdokumentenerbe erklärt worden, diese Auszeichnung spiegelt auch den hohen Stellenwert von Märchen in der Literatur wider. Die Wurzeln der Grimmschen Volksmärchen reichen bis ins Mittelalter zurück. Märchen sind daher erwiesenermaßen schon immer in verschiedenen Epochen und Jahrhunderten erzählt worden. Darum ist es auch begrüßenswert, dass nach langer Zeit wieder eine Autorin an diese traditionelle Erzählkunst anknüpft Nach Aussage der bekannten Märchenforscherin Sigrid Früh seien auch namhafte Psychologen Forschungen zufolge von der positiven Wirkung der Märchen nicht nur auf die kindliche Psyche überzeugt. Märchen seien sprachfördernd und könnten sich auch insbesondere auf die Kreativität von Kindern sehr günstig auswirken Durch die Identifizierung der Kinder mit den Märchenfiguren könne auch das Happyend bei Märchen das kindliche Selbstbewusstsein stärken und Ängste nehmen. Das Märchenbuch Vergissmeinnicht ist im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-86548-590-8
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