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RFID - Transparenz und Vertrauen

Bild: RFID - Transparenz und Vertrauen

(openPR) Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekts Ko-RFID („Effiziente Kollaboration in RFID – gestützten Wertschöpfungsnetzen“) arbeiten mehrere Forschungsinstitutionen und Unternehmen an der Evaluierung des Einsatzes von RFID-Technologie in unternehmensübergreifenden Netzwerken zusammen. Beteiligt sind die Institute für Wirtschaftsinformatik der Humboldt- Universität zu Berlin und der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg, der Bereich Logistik der TU Berlin sowie die Praxispartner GERRY WEBER International AG, Gustav Wellmann GmbH & Co. KG, DaimlerChrysler AG und SAP AG, vertreten durch die Forschungsabteilung SAP Research. Ko-RFID ist in mehrere Forschungsprojekte unterteilt, in denen informationstechnische Anwendungen der RFID-Technologie unter ökonomischen und technischen Gesichtspunkten evaluiert werden.



Im ersten Teilprojekt werden Anreiz- und Vertrauensaspekte untersucht, die bei unternehmensübergreifenden RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzwerken eine teilnahmeentscheidungsrelevante Rolle spielen. Der Erfolg von Kollaborationsinitiativen in Wertschöpfungsnetzwerken ist in hohem Maße davon abhängig, inwieweit ökonomische Anreize und Vertrauen in ein der jeweiligen Wertschöpfungspartner angemessenes Verhältnis gebracht werden können. Betrachtet werden daher auch die Auswirkungen bestehender Macht- und Abhängigkeitsstrukturen auf die Nutzung der Technologie und umgekehrt.

Frühere Forschungsarbeit hat gezeigt, dass vermehrter Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern die Gesamtleistung eines Wertschöpfungssystems entscheidend steigern kann. Zum Beispiel kann ein verbesserter Informationsfluss zu einer Reduzierung von Sicherheitsbeständen und Durchlaufzeiten führen und dadurch den ersten Schritt für weitere Prozessflexibilisierung in vielen Bereichen der Lieferkette darstellen. Besonders in Branchen mit stark variierender bzw. unsicherer Nachfrage kann dies letztendlich zu erheblichen Effizienzgewinnen führen.

Win-Win-Situationen kommen beim reinen Informationsaustausch jedoch nicht zwangsläufig zustande. Daher stellt sich die Frage, wie vermehrter Informationsaustausch sowohl organisatorisch als auch systemseitig so gestaltet werden kann, dass die beteiligten Parteien ausreichend Anreize erhalten, gemeinsam RFID-gestützte Wertschöpfungssysteme zu nutzen.

Die Analyse von Koordinationsmechanismen in Liefer- und Distributionsnetzwerken kann nicht ohne eine gründliche Betrachtung der jeweiligen Märkte auskommen, aus der sich die Verhandlungspositionen der verschiedenen Akteure ergeben. So werden in Zusammenarbeit mit den Praxispartnern theoretische Konzepte an praktischen Maßstäben gemessen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Arbeit in den anderen Teilprojekten, insbesondere für die Anforderungsanalyse der zu entwickelnden Standards und Systeme.

Informationen Hanna Krasnova
Telefon: 030 2093-1582
E-Mail: E-Mail

Geschäftsführer Dr. Gerrit Tamm
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Wirtschaftsinformatik
Forschungszentrum Ko-RFID
Spandauer Str. 1
10178 Berlin
Telefon: 030 2093-5742
Fax: 030 2093-5741
E-Mail: E-Mail
Webseite http://www.korfid.de

Pressekontakt Julia Gusman
Telefon: 030 2437-5279
E-Mail: E-Mail

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