(openPR) Forschungsprojekt Ko-RFID untersucht Wertschöpfungsketten auf die Bereitschaft zur RFID – Einführung.
Im Rahmen des Projekts Ko-RFID wurde die Akzeptanz der Einführung von RFID in der Automobilindustrie untersucht. Unternehmen, die auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette stehen, äußerten sich über die unterschiedlichen Aspekte, die für die Einführung von RFID wichtig sind.
Es wurde festgestellt, dass der Konkurrenzdruck für alle Parteien in der Wertschöpfungskette eine starke Rolle spielt, und dadurch die Einführung von neuen Technologien, wie z.B. RFID, voranbringt.
Für die Automobilhersteller war der erwartete Nutzen von RFID von einer großen Bedeutung. Dabei spielten sowohl Automatisierungs- als auch Informationsvorteile, wie z.B. verbesserte Transparenz entlang der Wertschöpfungskette, eine wichtige Rolle.
Seitens der Zulieferer stellte es sich heraus, dass erwarteter Nutzen sowie der Druck der stärkeren Kooperationspartner zwei wichtigste Faktoren für RFID Einführung sind. Stark abhängige Zulieferer geben zu, dass sie den Druck seitens der Hersteller als entscheidenden Faktor für die Einführung von RFID betrachten. Nur wenige von befragten Zulieferern sehen den ausschlaggebenden Beweggrund, diese Technologie einzusetzen, in dem zu erwarteten Nutzen. Dabei ist der Nutzen von RFID am größten wenn RFID entlang der Wertschöpfungskette, also auch bei den Zulieferern, eingeführt wird. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass die Hersteller RFID - Einführung zwingend verlangen werden, sobald sie die Vorteile vollständig erkannt haben. Mechanismen zur fairen Kosten-Nutzen Aufteilung zwischen den Kooperationspartnern könnten größere Anreize zur RFID - Einführung entlang der Wertschöpfungskette schaffen.
Beide Seiten, die Hersteller und die Zulieferer haben erkannt, dass Kooperationen in RFID Projekten besseres Vertrauen schaffen und daher die Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferer in den Augen der Hersteller verbessern konnten.












