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Einfluss auf Heizölpreise: Wetter out - Atomstreit in

(openPR) Lüneburg, 27.02.2007. Wochenlang galt das Wetter als das zentrale Thema an den Ölbörsen. Die Versorgung wurde für gut befunden. Geopolitische Gefahren schienen auf ein akzeptables Maß begrenzt zu sein. Die OPEC galt als nicht durchsetzungsfähig bei der Preisregulierung durch Mengensteuerung. Und die Steigerung der Nachfrageentwicklung sollte in 2007 durch das Angebot locker gemeistert werden können. Vor diesem Hintergrund gab es allen Anlass, sinkende oder allenfalls im Niveau unveränderte Ölpreise zu prognostizieren. Aber wieder einmal zeigt sich die Realität anders als die Erwartung. Die Preise befinden sich in einem Aufwärtstrend. Die Möglichkeit, dass dieser den Anschluss an die langjährige Teuerungslinie zurückerobert, ist mehr als ein theoretisches Gedankenspiel. Sie bekommt eine 50/50 Wahrscheinlichkeit. Der Dollar bewegt sich moderat abwärts. Zur US-Wirtschaft gibt es einmal mehr kritische Töne. Die kommen u.a. von Ruheständler Allen Greenspan, der grauen Eminenz der Märkte. Er beschwört Rezessionsgefahren herauf. Die Ölpreise in Europa werden davon nur unwesentlich berührt.



Die Gründe für den Aufwärtslauf der Preise sind durchaus vielfältig. Entscheidend ist allerdings der Atomstreit mit dem Iran. Der ist erneut in eine Eskalationsspirale geraten. Brisant wird er durch die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung. Weder die USA noch der Iran schließen diese Gefahr kategorisch aus. Damit wird sie denkbar und an der Börse einsetzbar. Im Gegensatz zur Wirkung vieler anderer Einflüsse kann man in diesem Fall von einer logischen Reaktion der Preise sprechen. Für Unterstützung der Bewegung sorgen Umstände, die von den oben genannten Erwartungen abweichen. Die OPEC setzt ihre beschlossenen Mengenkürzungen besser durch als erwartet. Die USA haben ein ernstes Problem mit ihrer Ölinfrastruktur. Die Raffinerien zeigen überdurchschnittlich große Ausfalltendenzen. In Nigeria legten die Rebellen ein nennenswertes Maß der Förderleistung still. Das Land reduziert Lieferungen unter Berufung auf force majeure. Die Nachfrageprognosen halten sich zwar im Rahmen der moderaten Ansagen. Aber es zeigt sich ein Trend zur Anhebung der Erwartungen. Jede neue Vorhersage wird ein wenig nach oben korrigiert. Schließlich ist da noch das Wetter. Seit Wochen werden für die USA Temperaturen über dem Durchschnitt angekündigt. Sie treten aber nicht ein. Nur gut, dass angesichts der genannten Umstände das Wetter seine Toppposition im Reigen der Einflüsse verloren hat.

Das Wetter hat immerhin dazu geführt, dass der Ölkonsum in den letzten Monaten erheblich unter Normal blieb. Die Ölbranche wurmt das. Der Welt tut es gut. Das, was das Wetter in diesem Winter geschafft hat, nämlich ein Konsumminus von mindestens 25 Prozent im Wärmemarkt, ist als von Menschenhand zu erreichende Dauerleistung anzustreben. Effizienzsteigerung ist ein Muss für unsere Lebensbedingungen, für den Weltfrieden, für eine moderate Ölpreisentwicklung, für eine ausreichende zeitliche Beständigkeit der fossilen Energieträger und für die Möglichkeit, regenerative Energieträger überhaupt in einer marktrelevanten Menge einsetzen zu können. Die Aussage zur Preisentwicklung gilt für alle anderen Energieträger ob fossil oder regenerativ gleichermaßen. Denn der Ölpreis bleibt auf unabsehbar lange Zeit das Maß der Energiepreise.

Effizienzsteigerung ist nicht zuletzt deshalb notwendig, weil die Steigerung des Angebots nicht wunschgemäß erfolgen wird. Trotz mittlerweile gewaltiger Summen, die in die Erschließung neuer Förderstätten fließen, bleibt der Erfolg dürftig. Zwar schaffen es die großen Gesellschaften nach eigenen Angaben noch, das gepumpte Öl durch neue Funde so zu ersetzen, dass die Reichweite der Reserven konstant bleibt. Die Korrektheit dieser Aussage kann durchaus in Zweifel gestellt werden. Über jeden Zweifel erhaben ist hingegen die Tatsache, dass die Aufwendungen zur Erschließung neuer Quellen immer höher werden. Zweifel bestehen übrigens auch am Plan Saudi Arabiens, die Förderung bis 2009 um 25 Prozent zu steigern. Das Land bezieht nach wie vor den größten Teil seines Öls aus Feldern, die längst ihren Ergiebigkeitszenit überschritten haben.

Wer sich durch derartige Aussagen berufen fühlt, den Energieträger zu wechseln, eventuell auf Regenerative zu setzen, wird wenig Freude an seiner Entscheidung haben, solange er die Effizienz seiner Nutzung nicht wesentlich verbessert hat. Unter Kostenaspekten ist der Umstieg sinnlos, weil eine Gesamtkostenrechnung die Regenerativen auf Grund der teuren Anlagen unattraktiv macht. Unter Umweltaspekten ist es ebenso sinnlos, weil der heute übliche Bedarf zu einem Raubbau an der Natur führte und zerstörerisch in die Lebensmittelproduktion eingriffe. Der Verbraucher hat bei Reduzierung seines Verbrauchs die wirkungsvollste Stellschraube. Den Übergang zu einer Energiewirtschaft mit nachwachsenden Rohstoffen wird die Industrie und hier vor allen Dingen die Öl- und Gasbranche aus freien Stücken ohne das Zutun der Verbraucher vollziehen, denn er muss aus Ressourcengründen ohnehin vollzogen werden. So wird Heizöl in einigen Jahren ein Produkt mit einem erheblichen Bioanteil sein.

Für die aktuelle Preisentwicklung spielt nicht Bio sondern Iran die Hauptrolle. Momentan herrscht gespannte Ruhe. Der Gasölpreis tritt auf der Stelle. Die Tonne kostet 537,50 $.

Unsere Heizölpreise sind nach dem kräftigen Anstieg der letzten Tage zum Stillstand gekommen. Die Ruhe ist trügerisch. Die Preise werden sich in Abhängigkeit der politischen Entwicklung im Atomstreit bilden. Optimisten und Pessimisten können sich positionieren. Ihre Chancen sind ausgeglichen. Die Binnennachfrage ist extrem schwach. Bestellungen werden meisten kurzfristig abgewickel

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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für Kommunen oder z. B. Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen.

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