(openPR) Die Irankrise soll diplomatisch überwunden werden. So lautet die offizielle Sprechart der Kontrahenten. Die Preise geben nach. Aber Entspannung sieht anders aus. Weitere Preistreiber sind noch im Geschäft, der Atomstreit mit dem Iran, die Raffinerieschwäche der USA und die Spekulation um die diesjährige Hurrikansaison. Der Dollar bewegt sich trotz schwacher US-Wirtschaftsdaten wenig. Sein Abwärtstrend ist aber noch intakt. Erneut keimen Inflationssorgen auf.
Die festgehaltenen britischen Soldaten sind nur ein Teil der Irankrise. Dieser, so scheint es momentan, ist leichter zu lösen als der Atomstreit. Nicht unerwartet kommen seit dem Wochenende deutlich moderatere Töne aus Teheran. Man scheint an einer diplomatischen Lösung interessiert zu sein. Die Festsetzung der Soldaten erfolge durch die Revolutionsarmee in einer politischen Ferienzeit. Und wie es sich für Revolutionäre gehört, wurde mit den aufgegriffenen Gegnern Propaganda gemacht. Das war die Eskalationsphase. Nun sind die Politiker zurück. Ihnen, die seit Monaten mit dem Atomstreit beschäftigt sind, wird eine weitere Baustelle weit weniger gefallen als den eskalationsfreudigen Revolutionären. Daher ist es nahe liegend, dass nun eine Deeskalationsphase eingeleitet ist. Früher oder später werden die Soldaten freikommen. Den Preisen wird der Moment der Freilassung kaum helfen. Ihnen sollte aber die Deeskalation helfen.
Viel Potential zum Nachgeben ist allerdings nicht da. Denn die weiteren bullischen Aspekte stehen unverändert im Raum. Die Sanktionen im Atomstreit, bei dem Teheran eine Null-Diplomatie-Linie verfolgt, werden verschärft. Hieran kann sich jederzeit eine zweite Irankrise entzünden. Eine Militäraktion der USA und das Einstellen der iranischen Öllieferungen sind die Optionen.
Der klägliche Zustand der US-Raffinerien ist verantwortlich, dass die reibungslose Versorgung des größten Verbrauchers der Welt in Zweifel gezogen wird. Der technische Zustand war im Winter nicht besser als heute. Der Bedarf an Benzin war aber geringer. Und Heizöl wurde wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen kaum gebraucht. Nun will Amerika Autofahren. Dazu braucht es Benzin. Aus eigener Produktion gibt es davon nicht genug. Also wird es teurer und das weltweit. Wenn die maroden Raffinerien im Sommer oder im Herbst auch noch durch einen Hurrikan beschädigt werden sollten, verschärft sich das Problem. Diese Möglichkeit wird bereits heute an den Börsen thematisiert und ansatzweise bepreist.
Nun gibt es glücklicherweise nicht nur bullische Aussichten. Nach wie vor haben die Preise eine Chance, unter denen des Vorjahres laufen. Prominentester Aspekt hierfür ist eine reduzierte Wirtschaftsdynamik der USA. Wenn man diese beschwört, meint man noch keine Rezession. Insofern ist damit kein panischer Gedanke verbunden. Aber immerhin knüpft man daran die Erwartung eines reduzierten Ölverbrauchs.
Aktuell sehen fundamental eingestellte Analysten die Preise nach oben ausgereizt. Sie erwarten einen leichten Rückgang. Charttechniker halten den Anstieg der letzten Woche für so signifikant, dass sie eher einen Fortgang des Aufwärtstrends prognostizieren. Bei den großen Spekulanten gibt es offenbar beide Sichtweisen. Sie sind bullisch aber mit einer reduzierten Stärke gegenüber der Vorwoche.
Heute Morgen steht der Gasölpreis etwas höher als gestern Früh. Die Tonne kostet 584,50 $. Gleichwohl sind die Aussichten für einen moderaten Rückgang gegeben.
Unsere Heizölpreise halten nach dem fulminanten Anstieg der letzten Woche inne. Eine mögliche Gegenbewegung kam noch nicht in Gang. Erneut kann der Dollar eher die Ursache für einen Rückzug der Preise sein als die Entwicklung der Weltmarktpreise. Dass Heizöl heute billiger ist als vor einem Jahr, liegt einzig an der Währungsdifferenz. Das im März aufkeimende Kaufinteresse ist angesichts des Preisanstiegs wieder erloschen. Die Chance auf nennenswert bessere Preise ist allerdings sehr begrenzt.
03.04.07
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