(openPR) Das Netzwerk für die Entwicklung von faserbasierten Werkstofftechnologien für Anwendungen in der Medizin und im Sport wird für weitere zwei Jahre aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert. Einen entsprechenden Antrag hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in dieser Woche bewilligt. Damit werden bis Juni 2023 weiterhin Fördermittel für die Entwicklung von innovativen Funktionsfasern, smarten Textilien und anwendungsoptimierten Faserverbundmaterialien zur Verfügung gestellt und die technologische Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestärkt.
Hierfür bringt das Innovationsnetzwerk FIMATEC Kompetenzen aus unterschiedlichen ingenieurs- und naturwissenschaftlichen sowie medizinischen Fachrichtungen mit mittelständischen Herstellern und Dienstleistern aus der Medizin- und Sportbranche zusammen. Es ermöglicht den Akteuren, ihre technischen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben schnell und zielgerichtet zu realisieren. Im Mittelpunkt für die gemeinsamen F&E-Vorhaben der Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen die Entwicklung innovativer Materialien und effizienter Fertigungstechnologien.
17 Netzwerkpartner forschen an faserbasierten Werkstoffen für Medizin- und Sporttechnik
Aktuell sind zehn Unternehmen und sieben Forschungseinrichtungen an FIMATEC beteiligt. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie potenzielle Anwender können weiterhin an dem Kooperationsnetzwerk oder F&E-Projekten partizipieren. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Partner aktiv bei der Identifizierung und Initiierung von Innovationsprojekten sowie der Sicherstellung von Finanzierungen durch Fördermittelakquise unterstützt. Ein Antrag auf ZIM-Projektförderung ist im ersten Jahr von FIMATEC bereits bewilligt worden.
Ziel des bereits bewilligten Projektes "CFKadapt" ist die Entwicklung eines thermoformbaren Faser-Kunststoff-Verbundmaterials für optimal adaptierbare orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen und Orthesen. Im Projekt "Modul3Rad" , das sich in der detaillierten Ausarbeitung befindet, wollen die Projektpartner ein modulares Leichtbau-Rahmensystem für den Aufbau von nutzerfreundlichen, alltagstauglichen Therapiedreirädern für schwer- und schwerstbehinderte Kinder entwickeln. Drei weitere Kooperationsvorhaben sind bereits in der Planung.
Der stattfindende Technologie- und Wissenstransfer ermöglicht insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Zugang zu technologischer Spitzenforschung, denn besonders diesen bleibt der Zugang zu Innovationen oftmals aufgrund des Fehlens eigener Forschungsabteilungen versagt. Die IWS GmbH hat das Netzwerkmanagement für FIMATEC übernommen und unterstützt die Partner von der ersten Idee über die Suche nach passenden Projektpartnern bis zur Ausarbeitung und Koordination von Förderanträgen. Angestrebt wird eine Förderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das Unternehmen in Kooperation mit Forschungseinrichtungen Fördermöglichkeiten für eine breite Palette an technischen Innovationsvorhaben bietet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fimatec-zim.de
FIMATEC-Netzwerkpartner:
all ahead composites GmbH | Veitshöchheim
Altropol Kunststoff GmbH | Stockelsdorf
Diondo GmbH | Hattingen
Mailinger innovative fiber solutions GmbH
Sanitätshaus Manfred Klein GmbH & Co. KG | Stade
STREHL GmbH & Co KG | Bremervörde
WESOM Textil GmbH | Olbersdorf
Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE)
E.F.M. GmbH | Olbersdorf
REHA-OT Lüneburg Melchior und Fittkau GmbH | Olbersdorf
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM | Bremen
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF)
Institut für Polymertechnologien Wismar e.V. (IPT)
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH | Kaiserslautern
Assoziierte Netzwerkpartner:
9T Labs AG | Zürich, Schweiz
Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Kunststofftechnik (FHNW)
KATZ - Kunststoff Ausbildungs- und Technologie-Zentrum | Aarau, Schweiz
























