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Begrenzter Immunschutz nach Impfung: RKI und Bundesgesundheitsminister waren seit Dezember 2020 informiert

19.11.202113:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Begrenzter Immunschutz nach Impfung: RKI und Bundesgesundheitsminister waren seit Dezember 2020 informiert
Die Immunisierung nach einer vollständigen Corona-Impfung hält nur begrenzte Zeit (© pixabay.com)
Die Immunisierung nach einer vollständigen Corona-Impfung hält nur begrenzte Zeit (© pixabay.com)

(openPR) Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut wussten bereits im Dezember vergangenen Jahres von einer lediglich begrenzten Wirkdauer des Impfschutzes, haben diese Tatsache aber offenbar nicht oder nicht ausreichend kommuniziert. Das geht aus Recherchen des Websenders Radio Farbenspiel hervor.

Bei einer virtuellen Fragerunde mit Ärztinnen und Ärzten im Bundesgesundheitsministerium in Berlin am 6. Dezember 2020, an der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler teilnahmen, hatte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Prof. Klaus Cichutek, auf die Frage, wie lange der Impfschutz anhält, erklärt: "Die Corona-Impfung wird Geimpften, nach aktueller Datenlage, für zwei bis maximal drei Monate gesicherten Schutz bieten." 

Ungeachtet dieser Aussage vermittelten sowohl Spahn als auch Wieler in den darauf folgenden Wochen der Öffentlichkeit immer wieder die Sicherheit, eine zweimalige Impfung biete einen unbegrenzten Schutz. Auch anwesende Medien sahen sich nicht veranlasst, diesen Hinweis aufzunehmen und zu kommunizieren.

Das Robert-Koch-Institut wollte einzelne Sätze des RKI-Chefs am Donnerstag (18.11.2021) auf Sendernachfrage nicht kommentieren. Das Bundesgesundheitsministerium ließ die Frist zu einer Stellungnahme am Freitag (19.11.2021) zunächst verstreichen. 

"Kein Impfstoff hält ewig und kein Impfstoff schützt zu 100 Prozent, das wurde auch für die Covid-Impfung immer gesagt, auch von der STIKO", erklärte eine Sprecherin schriftlich gegenüber Radio Farbenspiel. Eine Auffrischung sei empfohlen worden, als es dafür wissenschaftliche Gründe gegeben habe, so das RKI weiter. 

Diese wissenschaftlichen Gründe waren dem Paul-Ehrlich-Institut - nach damaliger Datenlage (Zitat Cichutek) - und damit auch dem RKI sowie dem Bundesgesundheitsministerium mit der Teilnahme an der Veranstaltung allerdings von Anfang an bekannt. Tatsächlich empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Auffrischungsimpfung allerdings erst seit September 2021, anfänglich nur für bestimmte Personengruppen. Auch wurde lange Zeit mit einer Kampagne, welche über die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen informiert, verzichtet.

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