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Bund-Länder-Gipfel: Der Mittelstand braucht Sicherheit!

09.08.202110:09 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Düsseldorf, 09.08.2021 

Aufgrund steigender Inzidenzen findet der nächste Bund-Länder-Gipfel bereits am kommenden Dienstag statt. Das Treffen bietet eine gute Gelegenheit, der wachsenden Verunsicherung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) entgegenzuwirken. Eine Chance, die nach Meinung des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) nicht ungenutzt bleiben darf.

„Viele unserer Mitglieder berichten, dass mit steigender Inzidenz auch die Sorge wächst, erneut auf einen Lockdown zuzusteuern. Insbesondere KMU aus dem Dienstleistungssektor sind verunsichert“, weiß Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. Auch die Ergebnisse des jüngsten KfW-ifo-Mittelstandsbarometers bestätigen diese Einschätzung. 

Tenbieg fordert: „Die Politik sollte im Rahmen des Bund-Länder-Gipfels ein Zeichen setzen. Oberste Priorität der Wirtschaftspolitik muss jetzt sein, erneute Schließungen zu vermeiden. Um das zu verhindern, ist ein verlässlicher, bundesweit einheitlicher Fahrplan unabdinglich. Der Mittelstand braucht nach den Rückschlägen der vergangenen eineinhalb Jahre Planungssicherheit für Herbst und Winter.“

Die Voraussetzungen dazu sind trotz steigender Inzidenzwerte besser als bei den vergangenen Treffen. Denn inzwischen haben die meisten Menschen im Land ein Impfangebot erhalten. Die Anzahl der Geimpften und Genesenen ist höher denn je.

 

Klare, verbindliche Ansagen bleiben das A und O

„Umso mehr Menschen Impfangebote nutzen, desto weniger Gefahr besteht für die mittelständische Wirtschaft. Gerade darum muss die Politik mehr Anreize für Ungeimpfte schaffen“, appelliert Tenbieg. „Außerdem muss der Inzidenzplan bundesweit einheitlich an die derzeitige Lage angepasst werden. Durch den steigenden Impffortschritt sind die aktuellen Stufen nicht mehr haltbar. Auch hier sind einheitliche Regelungen wichtig, ein erneuter Schlingerkurs muss verhindert werden!“

 

Strategie für gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe notwendig

„Die pauschale Ausgrenzung von derzeit rund einem Drittel der Bevölkerung, das noch nicht geimpft ist, würde nicht nur einen deutlichen Effekt auf die Binnenkonjunktur haben und insbesondere KMU in der Gastronomie oder im Dienstleistungsbereich erneut hart treffen, sondern auch unnötige gesellschaftliche Diskussionen auslösen“, ist Tenbieg überzeugt. Hier gelte es abzuwägen, inwieweit die bestehende und funktionierende Testinfrastruktur für kostenfreie wöchentliche Tests weiter genutzt werden kann. 

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