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DMB: Mittelstand darf digital nicht abgehängt werden

29.10.201910:41 UhrVereine & Verbände

(openPR) Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) nimmt anlässlich des Digital-Gipfels Stellung zur Digitalpolitik der Bundesregierung. Diese muss deutlich stärker auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren (KMU) Unternehmen ausgerichtet werden. Der deutsche Mittelstand droht sonst im internationalen Vergleich digital abgehängt zu werden. Gründe hierfür sind der stockende Ausbau der digitalen Infrastruktur, das Fehlen von gezielten Förderinstrumenten und Fachkräften sowie dass der Wissens- und Technologietransfer in Deutschland nur ungenügend funktioniert.



Am 28. und 29. Oktober 2019 findet der Digital-Gipfel in Dortmund statt. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgerichtete Kongress ist die zentrale Plattform für die Gestaltung des digitalen Wandels in Deutschland.

Der DMB hat der Digitalpolitik der Bundesregierung eine ernüchternde Halbzeitbilanz ausgestellt. Der Mittelstandsverband kritisiert insbesondere das fehlende Tempo bei der Umsetzung zentraler Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag, etwa beim Giganetzausbau oder dem Einsatz gezielter Förderinstrumente für KMU. Zudem sei im Bund „die Digitalpolitik bislang viel zu wenig auf die spezifischen Erfordernisse von kleinen und mittleren Unternehmen ausgerichtet“, beklagt Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. Studien zum Digitalisierungsniveau und Innovationspotential im Mittelstand, aktuell zum Beispiel von der KfW-Research* und der Bertelsmann-Stiftung**, warnen vor sinkender Innovationskraft und stagnierenden Digitalisierungsausgaben.

Die Anfang Oktober 2019 veröffentlichte Mittelstandsstrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht unter anderem vor, den Mittelstand künftig bei Innovation und Digitalisierung besser zu unterstützen. DMB-Vorstand Tenbieg fordert mit Blick auf den bevorstehenden Digital-Gipfel eine zügige Umsetzung der in der Mittelstandstrategie angekündigten Maßnahmen, wie zum Beispiel die steuerliche Forschungsförderung, qualifizierte Zuwanderung, Zuschussprogramme für den Mittelstand und einheitliche IKT-­Standards. Anderenfalls, stellt Tenbieg klar, drohe in den kommenden Jahren vielen KMU, „den Anschluss an Innovation und Digitalisierung komplett zu verlieren“.

Auch ein mittelstandsgerechtes Wettbewerbsrecht für die Datenökonomie ist ein drängendes Thema, gerade mit Hinblick auf das diesjährige Schwerpunktthema des Digital-Gipfels: Digitale Plattformen. Daher sei es eine zentrale digital- und wirtschaftspolitische Herausforderung, „bessere Rahmenbedingungen für die digitale Transformation des deutschen Mittelstandes zu gestalten“.

DMB-Vorstand Marc S. Tenbieg nimmt aber auch die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Pflicht: „Die Digitalisierung wird in vielen Unternehmen weiterhin eher als Kür denn als absolute Notwendigkeit verstanden“. Gerade kleinere Unternehmen nehmen bestehende Förderangebote für Digitalisierungsprojekte selten an. KMU können sich kostenfrei über regionale und bundesweite Förderangebote auf der Webseite des DMB informieren: www.mittelstandsbund.de/foerderprogramme

*KfW Research, April 2019: KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2018

**Bertelsmann Stiftung, Oktober 2019: Innovative Milieus. Die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen

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