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Kalligrafie-Buch von Zen-Meister Shodo Harada

Bild: Kalligrafie-Buch von Zen-Meister Shodo Harada
Cover-Shodo Harada
Cover-Shodo Harada

(openPR) Shodo Harada Roshi (geb. 1940) ist Zen-Meister und Nachfolger von Yamada Mumon Roshi. Harada Roshi leitet das Kloster Sogenji in Okayama, Japan, und unterrichtet sowohl Frauen wie Männer, Laien wie Ordinierte. Da seine Schüler hauptsächlich aus dem Ausland kommen, lehrt Harada Roshi auch in den USA und Europa sowie Indien. Er kommt regelmäßig ins Kloster Hokuozan Sogenji in Deutschland und leitet dort intensive Übungszeiten (Sesshin).

Es ist Tradition, dass Zen-Meister ihren Geisteszustand durch das Schreiben von Kalligraphie zum Ausdruck bringen. Harada Roshi ist ein begnadeter Meister des Shodo (Weg der Kalligraphie). Er kommentiert und erläutert hier die weisen Worte der alten Meister und gibt sie an die heutige Welt weiter.  Ein großer Teil dieser Zen-Texte ist am Verlauf der vier Jahreszeiten orientiert.

Shôdô Harada: Alle Dinge kehren zum Einen zurück. Kalligrafien und Zen-Texte. 

436 Seiten. Gebunden. 33 €. ISBN: 978-3-943839-81-4. 
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Rezensionsexemplare bei www.bod.de

 Auszug:

日々是好日

NICHI NICHI KORE KŌJITSU

Jeder Tag ist ein guter Tag

Am 15. Juli, wenn das offizielle Ende der Übungsperiode ist, gibt es einen Tag, an dem man seine Taten überdenkt und Reue übt. Selbst heutzutage wird diese Übung noch eingehalten, genauso wie es der Buddha gelehrt hatte. Es war genau an diesem 15. Juli, da der Meister Unmon seine Schüler ansprach: „Ich frage euch nicht, was ihr gestern gemacht habt, sondern: Was könnt ihr sagen für die Tage nach dem Fünfzehnten?“ Er meinte damit, dass er nicht nach dem Vergangenen fragte, sondern: Jetzt, hier und jetzt, wie ist es in dieser Minute? Ihr alle – antwortet jetzt!

Diese Art der Herausforderung ist der Charakter von Zen. Egal was gestern war, dieser jetzige Moment ist alles, was zählt. Dieser Moment ist der lebendige Ort von Zen.

Was vergangen ist, wird nicht wiederkommen. Dies bedeutet aber nicht, dass wir nicht unsere Taten betrachten und nicht von ihnen lernen sollten. Das ist äußerst wichtig. Doch die beste Weise, um unsere vergangenen Taten zu reinigen und Reue zu üben, besteht darin, bei jedem Schritt vollkommen wach zu sein. Wenn wir uns zu viele Sorgen machen hinsichtlich der Zukunft, dann werden wir unseren Geist in der Gegenwart einschränken und mit diesen Sorgen füllen. Wir dürfen diesen Moment der Realität nicht aus den Augen verlieren und diese wunderbare Gelegenheit nicht durch die Finger rinnen lassen. Voll lebendig, mit unserer ganzen Energie und inneren Weisheit, das ist das Buddha-Dharma.

Wie es von alters her hergesagt wird: „Wenn du das Karma der Vergangenheit sehen willst, dann schaue auf die Gegenwart. Wenn du wissen willst, wie die Zukunft ist, dann schaue auf die Gegenwart.“ So kann man es sehen. Die Resultate der vergangenen Taten liegen hier in der Gegenwart. Und die Zukunft? Wenn wir die Gegenwart klar und deutlich sehen können, dann erkennen wir auch, wie die Zukunft sich entwickeln wird.

Video:
Uji: Ist Dôgen Zenjis Daseinsmoment ewig?
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 1960

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