(openPR) „Zen im 21. Jahrhundert“ versteht sich als spiritueller Weg des Herzens, der den modernen Menschen der westlichen Kultur inmitten seiner komplexen Lebenssituation anspricht. Der bekannte Zen-Meister Willigis Jäger geht der Frage nach, welche Bedeutung Zen für die spirituell Suchenden in den postmodernen Gesellschaften des neuen Jahrhunderts haben kann und wie der Zen-Weg auf lebendige Weise in unseren Alltag integriert werden kann.
BIELEFELD, Juni 2009. Willigis Jäger gehörte lange Jahre als Schüler von Yamada Koun Roshi der japanischen Sanbô-Kyôdan-Schule an und wurde 1996 als Zen-Meister und 87. Nachfolger von Shakyamuni Buddha bestätigt. Um selbst Zen-LehrerInnen ernennen zu können und das Zen im Westen stärker zu verankern gründete er Anfang 2009 eine eigene Linie.
Gemeinsam mit Doris Zölls und Alexander Poraj, die ihre Zen-Ausbildung bei Willigis Jäger absolvierten, legt er in diesem Buch die Ausrichtung der neuen Zen-Linie dar. Sein Anliegen: Zen als transkonfessionelle spirituelle Praxis zu etablieren, die es Suchenden aller Religionen ermöglicht, ihr wahres Wesen zu erkennen und die persönliche Entfaltung mit einer Verantwortung für die Welt zu verbinden.
Zen als Aufbruchsbewegung, die das Rationale und Personale übersteigt
„Zen ist dabei, im Westen zu einer Aufbruchsbewegung zu werden. Die traditionellen Religionsformen bedürfen einer zeitnahen Ergänzung und einer Transformation, die dem 21. Jahrhundert gerecht wird. Es geht dabei um die Erfahrungsebene, die das Rationale und Personale aller Konfession übersteigt. Es ist mir wichtig, dem Zen etwas von seinem Nimbus zu nehmen. Diese Erfahrungsebene ist in jedem Menschen angelegt. Es ist uns Menschen möglich, die materielle Existenz zu transzendieren, um mit einem Hintergrund in Verbindung zu treten, der als Einheit mit allem erfahren wird und der uns mit allem Seienden vereint“, so Willigis Jäger.
Spirituelle Praxis im Alltag verwurzeln
Doris Zölls beleuchtet in ihrem Beitrag die Kulturen und Religionen übergreifende Dimension des Zen und zeigt, wie Zen einen wichtigen Beitrag für eine neue Kultur der Achtsamkeit im Westen leisten kann. Einfühlsam und mit einem Gespür für die Voraussetzungen und Bedürfnisse westlicher Praktizierender vermittelt sie Impulse, die es erleichtern, die Essenz des Zen als Lebenshaltung zu integrieren.
Alexander Poraj vermittelt mit persönlichen Einsichten aus seiner eigenen Praxis, wie Zen uns zu einem tieferen Verständnis unserer alltäglichen Lebensbereiche führen kann. Er widmet sich den Herausforderungen und auch Fallstricken spiritueller Entwicklung und illustriert, dass Zen unsere Haltung in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Arbeitsleben klarer werden lässt und uns Antworten auf die Frage nach dem „Wer bin ich?“ näher bringt.
Zen im 21. Jahrhundert von Willigis Jäger, Doris Zölls, Alexander Poraj, 168 Seiten, Hardcover, € (D) 14,80, ISBN 978-3-89901-197-5, J.Kamphausen, Bielefeld ?Erscheinungstermin: Juni 2009
Veranstaltungen mit den AutorInnen
7.6.-12.6.09: Zen-Sesshin (Willigis Jäger, Alexander Poraj)
26.7.-2.8.09: Zen-Training (Willigis Jäger)
2.8.-9.8.09: Zen-Training (Willigis Jäger)
6.9.-11.9.09: Kurz-Sesshin (Doris Zölls)
29.9.-4.10.09: Zen-Sesshin (Willigis Jäger, Alexander Poraj)
20.11.-22.11.09: Zen-Einführung (Doris Zölls)
Weitere Informationen: ?www.benediktushof-holzkirchen.de
Über die Autoren
Willigis Jäger, *1925, ist einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer unserer Zeit. Der Benediktiner und Zen-Meister vertritt eine moderne, transkonfessionelle Spiritualität. Er ist Gründer des spirituellen Zentrums Benediktushof in Holzkirchen, wo er lebt und lehrt. ?
Doris Zölls studierte evangelische Theologie. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder und war als Pfarrerin in der Gemeinde und im Schuldienst tätig. Sie ist Zen-Lehrerin der Sanbô-Kyôdan-Schule und spirituelle Leiterin des Benediktushofs.
Dr. Alexander Poraj wurde 2005 von Willigis Jäger als Zen-Lehrer bestätigt. Er studierte katholische Theologie, war Geschäftsführer der Oberbergkliniken und gründete in Spanien die Akademie der Psychosophie. Er ist spiritueller Leiter des Benediktushofs. ?













