(openPR) Ausgebildete Schlafcoachs helfen Familien mit individuellen Lösungen für ruhigere Nächte
Einschlafen, durchschlafen, erholsam schlafen? Früher oder später wird der Schlaf von Babies und Kindern in jeder Familie zum Thema. Wer kennt nicht das berüchtigte imaginäre Monster unter dem Bett, das keine Ruhe geben möchte? Wenn aber die Schlaflosigkeit über längere Zeit anhält, kann der Stress irgendwann zur Zerreißprobe für Eltern und Nachwuchs werden. Ein Blick ins Internet führt in vielen Fällen zu mehr Verunsicherung, denn es gibt hunderte verschiedene Ansätze, was Eltern tun können, damit der Nachwuchs besser schläft.
Bei Eltern, die trotz aller Ratgeber nicht mehr weiter wissen, ist Schlafcoaching immer beliebter geworden. Seit ca. 15 Jahren gibt es bereits dieses Angebot der Selbsthilfe für Eltern in Deutschland, doch erst in den letzten Jahren hat es stark an Popularität gewonnen. Beim Schlafcoaching geht es darum, Schlafprobleme einzelfallabhängig zu betrachten, Faktoren zu erkennen, die den Schlaf negativ beeinträchtigen und anhand dieser Erkenntnisse nach individuellen Lösungen zu suchen. Als unbeteiligte Person vermittelt ein Schlafcoach Eltern Wissen und hilft, das Problem aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den Schlaf zu entwickeln und durch neue Denkanstöße und Handlungsoptionen versteckte Ressourcen entdecken und aktivieren zu können.
Mit der Nachfrage ist auch das Angebot stetig gewachsen. Aber wie findet man den passenden Schlafcoach? Anke Mayenberger, die seit 2020 als Schlafcoach arbeitet, empfiehlt, sich genau mit den Methoden eines Coaches auseinanderzusetzen und zu prüfen, ob diese mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt. Ein unverbindliches Kennenlern-Gespräch kann dabei helfen. ,,Häufig gehen verzweifelte Eltern zum Kinderarzt", berichtet die Expertin aus eigener Erfahrung, "aber dort fehlt häufig die Zeit, individuell und ausführlich auf die Problematik einzugehen. Daher finden auch einige Kinderärzte, dass Schlafcoaching sinnvoll sein kann.“
Die Wahl der richtigen Person ist wichtig, denn die Vertrauensbasis zwischen Coach und Familie nimmt maßgeblich Einfluss auf den Erfolg. Stimmt die Chemie, beginnt die gemeinsame Arbeit meistens mit einem Protokoll zum Tagesablauf, um mögliche Störfaktoren ausfindig zu machen. Es folgt ein ausführliches Gespräch, bei dem die Hintergründe genauer beleuchtet und die Bedürfnisse von Eltern und Kind analysiert werden. Nachdem ein Ziel formuliert wurde, wird gemeinsam ein individueller Lösungsansatz erarbeitet. „Die Ursachen von Schlafproblemen können sehr vielfältig sein", berichtet Mayenberger, die individuelles Schlafcoaching und Kurse zum Babyschlaf aber auch Fortbildungen zum Thema in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund anbietet.
Großen Einfluss auf die Schlafqualität haben zum Beispiel der Ablauf des Tages, die Gestaltung des Einschlafrituals sowie die Regelmäßigkeit von Essens- und Schlafenszeiten. Auch der emotionale Zustand von Eltern und Kind ist ein Thema, das häufig im Coaching zur Sprache kommt.
Rituale und Veränderungen im Tagesablauf von Tochter Marie halfen auch Familie Schneider (Name geändert), die Anke Mayenberger betreut hat. Bis zu einer Stunde ging ins Land, ehe die Mutter die kleine Marie auf einem Gymnastikball in den Schlaf schaukeln konnte. Ohne den Ball und viel Geduld ging gar nichts - ein Zustand, der Eltern und Kind gleichermaßen stresste. Durch früheren Mittagsschlaf und weniger Reize beim Einschlafen ist die Situation inzwischen deutlich entspannter, der Gymnastikball nicht mehr notwendig. ,,Ich hatte großen Respekt vor der Veränderung", so die Mutter, ,,Doch Marie hat super mitgemacht und ich habe durch das Coaching viel Klarheit erhalten."
Quelle: Franziska Düngen, LINUS WITTICH Medien KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler









