openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Deutsche Krebshilfe: Weiterer Meilenstein für die Versorgung von Krebspatienten durch neue Verbünde

03.02.202111:42 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bonn (gwb) – Eine erhebliche Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau – das verspricht sich die Deutsche Krebshilfe von neuen Zusammenschlüssen von Krebskliniken in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Universitätskliniken Frankfurt am Main und Marburg, die Universitätsmedizin Göttingen sowie die Medizinische Hochschule Hannover und die Universitätskliniken Essen und Münster haben sich zu sogenannten Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center) zusammengeschlossen, um für Betroffene in der jeweiligen Region die bestmögliche Krebsversorgung zu gewährleisten. Ein weiteres Ziel: aktuelle, innovative Erkenntnisse aus der Krebsforschung zügig in die klinische Praxis zu überführen. „Mit diesen drei neuen Allianzen will die Deutsche Krebshilfe ihre vor fast 14 Jahren auf den Weg gebrachte Initiative der Comprehensive Cancer Center (CCC) fortentwickeln, die Versorgungsstrukturen weiter prägen und somit die Versorgung von Krebspatienten kontinuierlich verbessern“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Nachdem die Deutsche Krebshilfe vor zwei Jahren das erste CCC-Konsortium der Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf als Kooperationsmodell auf den Weg gebracht hat, fördert sie nun weitere drei solche Verbünde in Göttingen/Hannover, Essen/Münster und Frankfurt a. Main/Marburg. „Wir wollen letztendlich bewirken, dass alle Krebspatienten in diesen Regionen – auch solche, die außerhalb des jeweiligen Universitätsklinikums und der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt und versorgt werden – von diesen Kooperationsmodellen profitieren“, betont Nettekoven. Die neuen Verbünde werden mit insgesamt 11,4 Mio. Euro für vier Jahre von der Deutschen Krebshilfe gefördert.  

Auch die Forschung profitiert von diesen Zusammenschlüssen. Krebs umfasst mehr als 200 unterschiedliche Erkrankungen. Innerhalb jeder Krebsart gibt es zahlreiche Untergruppen, die alle unterschiedliche Therapieansätze benötigen. Um diese immer größer werdende Komplexität bewältigen zu können, ist es für die Deutsche Krebshilfe unabdingbar, dass sich Krebszentren miteinander vernetzen.  

Die Universitätskliniken Essen und Frankfurt a. Main werden bereits seit dem Jahr 2009 beziehungsweise 2010 ohne Unterbrechung als Onkologische Spitzenzentren von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Die Universitätsmedizin Göttingen und die Medizinische Hochschule Hannover sind als CCC-Konsortium (CCC-Niedersachsen) jetzt neu in das Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe aufgenommen worden. Dieser Verbund bildet damit erstmals CCC-Strukturen in Niedersachsen ab. „Wir sind davon überzeugt, dass von diesen Zusammenschlüssen alle profitieren werden. Insbesondere die Patienten, aber auch die Ärzte und Wissenschaftler. Die Zentren werden künftig in der Patientenversorgung und in großen Regionen abgestimmt vorgehen, aber auch in der Forschung ihre jeweiligen Stärken in ein strategisches Gesamtkonzept einbringen, um Synergien in vielen Bereichen zu erzielen“, so Nettekoven.

In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Krebshilfe mit ihrer CCC-Initiative die Grundlagen für eine flächendeckende, strukturierte, leistungsfähige und zukunftsorientierte Patientenversorgung in Deutschland geschaffen. CCC-Konsortien sieht sie als wichtige Meilensteine und konsequente Weiterentwicklung ihrer Bemühungen an.

 

Hintergrund

Im Jahr 2007 richtete die Deutsche Krebshilfe ihr Programm zur Förderung und Initiierung von 'Onkologischen in Deutschland ein mit dem Ziel einer flächendeckenden Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem onkologischem Wissensstand. Als Vorbild dienten die "Comprehensive Cancer Center" in den USA. Die Vorgabe an die Zentren, die seitdem durch eine internationale Gutachterkommission ermittelt werden: Versorgungsstrukturen und -abläufe weiterzuentwickeln, mit umliegenden Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, insbesondere onkologischen Schwerpunktpraxen, eng zu kooperieren sowie die Krebsmedizin durch innovative onkologische Forschung voranzubringen. Nach dem Verständnis der Deutschen Krebshilfe sollen die in den CCCs erzielten Fortschritte bundesweit allen onkologischen Versorgungseinrichtungen – wie den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten 'Klinischen Onkologischen Zentren' und 'Organkrebszentren' – zugänglich gemacht werden, so dass alle Krebspatienten rasch von diesen profitieren. Aktuell fördert die Deutsche Krebshilfe vierzehn Spitzenzentren, darunter vier CCC-Konsortien. Sie hat bisher 139 Millionen Euro aus den ihr aus der Bevölkerung anvertrauten Spendengeldern in das Förderprogramm investiert.

 

Interviewpartner auf Anfrage!

 

Bonn, 03.02.2021 

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1204344
 605

Pressebericht „Deutsche Krebshilfe: Weiterer Meilenstein für die Versorgung von Krebspatienten durch neue Verbünde“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Krebshilfe

Bild: Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe stärkt onkologische PflegeBild: Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe stärkt onkologische Pflege
Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe stärkt onkologische Pflege
_3 Millionen Euro für zwei Stiftungsprofessuren in Halle und Freiburg_ Bonn (age) – In Lehre und Forschung zur onkologischen Pflege hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Dabei sind die Herausforderungen gerade in diesem Bereich immens: Die Anforderungen an das Pflegepersonal werden durch komplexere Therapien immer höher. Gleichzeitig steigen die Patientenzahlen und es mangelt an Fachkräften. Mit insgesamt 3 Millionen Euro fördert die Deutsche Krebshilfe daher nun zwei Pflege-Professuren in Halle (Saale) und Freiburg. Dies gibt die Org…
Bild: Professorin Rita Schmutzler ist neue Präsidentin der Deutschen KrebshilfeBild: Professorin Rita Schmutzler ist neue Präsidentin der Deutschen Krebshilfe
Professorin Rita Schmutzler ist neue Präsidentin der Deutschen Krebshilfe
_Die Ärztin und Wissenschaftlerin tritt Nachfolge von Anne-Sophie Mutter an_ Bonn (fei) – Der Stiftungsrat und der Vorstand der Deutschen Krebshilfe haben Professorin Dr. Rita Schmutzler zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation gewählt. Schmutzler ist Gynäko-Onkologin und wissenschaftliche Pionierin auf dem Gebiet der risikoadaptierten Krebsprävention mit Fokus auf dem familiär bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Sie war bis 2025 Direktorin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln. Schmutzler tritt i…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Positive Spendenbilanz 2023 für die Deutsche KrebshilfeBild: Positive Spendenbilanz 2023 für die Deutsche Krebshilfe
Positive Spendenbilanz 2023 für die Deutsche Krebshilfe
… Euro Einnahmen erneut ein sehr gutes Ergebnis verzeichnen. Damit fördert die Organisation 177 neue Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Versorgung von Krebspatienten. So hat sie beispielsweise einen neuen Förderschwerpunkt für chirurgisch-orientierte Forschungsvorhaben initiiert. Mit einem Fördervolumen von bis zu acht Millionen Euro sollen …
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Deutsche Krebshilfe stellt weitere Fördergelder für Exzellenz-Krebszentren bereit Bonn (ko) – Eine interdisziplinäre Versorgung von Krebspatienten auf höchstem Niveau sicherstellen sowie die Weiterentwicklung von Krebsforschung und -medizin voranbringen – dieses Ziel verfolgt die Deutsche Krebshilfe mit den von ihr geförderten Onkologischen Spitzenzentren. …
Bundesweit jetzt zwölf Onkologische Spitzenzentren
Bundesweit jetzt zwölf Onkologische Spitzenzentren
Deutsche Krebshilfe investiert hohe Fördergelder zur besseren Versorgung von Krebspatienten Bonn (jft) – Die Deutsche Krebshilfe hat die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtung von Onkologischen Spitzenzentren bekannt gegeben. An jetzt zwölf universitären Standorten sorgt die Organisation mit ihrem Förderschwerpunkt-Programm zur Zentrums- und Netzwerkbildung …
Bild: Krebs und Armut: Corona-Krise verschärft finanzielle Einbußen und Existenzsorgen von KrebspatientenBild: Krebs und Armut: Corona-Krise verschärft finanzielle Einbußen und Existenzsorgen von Krebspatienten
Krebs und Armut: Corona-Krise verschärft finanzielle Einbußen und Existenzsorgen von Krebspatienten
… Handeln auf Bonn (mas) – Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheits- und Sozialsystem in Deutschland weiterhin vor große Herausforderungen. Betroffen davon sind auch Krebspatienten. Neben der onkologischen Versorgung verschärft COVID-19 häufig auch die finanzielle Situation der Betroffenen. Kurzarbeit oder sogar der Verlust des Arbeitsplatzes stellen …
Weltkrebstag 2022: Versorgungslücken schließen
Weltkrebstag 2022: Versorgungslücken schließen
Versorgung von Krebspatienten muss weiter verbessert werdenBonn – Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Close the care gap – Versorgungslücken schließen“. Die Deutsche Krebshilfe setzt sich ständig dafür ein, dass Krebspatienten bestmöglich behandelt und betreut werden. Doch noch haben nicht alle Betroffenen bundesweit den …
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Förderung von Exzellenz-Krebszentren durch die Deutsche Krebshilfe Bonn (elf) – Den Weg zu einer optimalen Versorgung von Krebspatienten in Deutschland weisen – dieses Ziel verfolgt die Deutschen Krebshilfe mit den von ihr geförderten Onkologischen Spitzenzentren. Die Organisation hat nun die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtungen bekanntgegeben. Gefördert/weitergefördert …
Hohe Qualität der onkologischen Versorgung gefährdet
Hohe Qualität der onkologischen Versorgung gefährdet
… Behandlungsqualität in diesen Zentren ist jedoch mit Kosten verbunden, die weit über die derzeitige Regelfinanzierung hinausgehen: Als Speerspitze der Versorgung von Krebspatienten behandeln beispielsweise die von der Deutschen Krebshilfe geförderten dreizehn Onkologischen Spitzenzentren im Jahr mindestens 100.000 Krebspatienten – mit einem zusätzlichen …
Bild: Deutsche Krebshilfe veröffentlicht ihren Geschäftsbericht 2019Bild: Deutsche Krebshilfe veröffentlicht ihren Geschäftsbericht 2019
Deutsche Krebshilfe veröffentlicht ihren Geschäftsbericht 2019
Auch in Krisenzeiten ein verlässlicher Partner Bonn (gwb) – „Krebspatienten dürfen auch in herausfordernden Zeiten – wie der COVID-19-Pandemie – nicht aus dem Blickfeld geraten“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, anlässlich der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts für das Jahr 2019. „Das Vertrauen der Bürgerinnen …
Deutsche Krebshilfe gibt aktuelle Onkologische Spitzenzentren bekannt
Deutsche Krebshilfe gibt aktuelle Onkologische Spitzenzentren bekannt
Bonn (gb) – Die Onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe sollen zu einer umfassenden und optimalen Versorgung von Krebspatienten beitragen. Nun hat die Organisation die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtungen bekanntgegeben. Gefördert werden nach den Empfehlungen einer internationalen Gutachterkommission die universitären Standorte in Dresden, …
Bild: Über 3,5 Millionen Euro für die Deutsche KrebshilfeBild: Über 3,5 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe
Über 3,5 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe
… werden konnten. Die zahlreichen Aktivitäten der Deutschen Krebshilfe haben mit dazu beigetragen, dass heute 4 von 5 Kindern und mehr als die Hälfte der erwachsenen Krebspatienten geheilt werden können.“ Die persönlichen Geschichten von Betroffenen zeigten, dass sich der Kampf gegen den Krebs lohnt. Nicole Schropp erzählte davon, wie sie sich während …
Sie lesen gerade: Deutsche Krebshilfe: Weiterer Meilenstein für die Versorgung von Krebspatienten durch neue Verbünde