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Offene Konzepte intelligent geteilt

11.12.202011:48 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Offene Konzepte intelligent geteilt

(openPR) Mit wall4all auf veränderte Raumanforderungen reagieren


Die Formen der Arbeitsorganisation unterliegen einem ständigen Wandel. Dies wird insbesondere an der Geschichte von Bürowelten deutlich. So entscheiden sich Unternehmen heute vermehrt für Großraumbüros, um ein kreatives Miteinander zu fördern und die Flächeneffizienz zu erhöhen. Dass dabei jedoch auch das menschliche Bedürfnis nach Privatsphäre berücksichtigt werden sollte, zeigen zahlreiche Untersuchungen. Um diese mit einem offenen Raumkonzept in Einklang zu bringen, empfiehlt sich der Einsatz von Trennwandsystemen. Letztere lassen sich flexibel ein- und ausbauen, sodass Grundrisse bei Bedarf - und ohne Eingriff in die Gebäudestatik - problemlos angepasst und umgestaltet werden können.



Sie sollen die Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern, die Kommunikation sowie die Kooperation untereinander fördern und zugleich die Flächeneffizienz erhöhen: Großraumbüros finden sich längst nicht mehr nur bei innovativen Unternehmen im Silicon Valley wieder. Jedoch ist eine offene Raumgestaltung allein oftmals nicht zielführend. So kommt eine Studie der Harvard Business School zum Ergebnis, dass sich direkte Gespräche zwischen Mitarbeitern - die zuvor in kleinen Büros tätig waren und nun in Großraumbüros umgezogen sind - um rund 70 Prozent reduzierten. Dagegen nahm die Kommunikation via E-Mail und Messenger-Funktionen zu. Weitere Untersuchungen zeigen zudem, dass Konzentration und Kreativität nachlassen, wenn keine Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer genommen wird. Die Theorie, dass das Arbeiten in Großraumbüros sich auch negativ auf die Gesundheit auswirkt, stützen Studien wie die "Schweizerische Befragung in Büros" (SBiB). Demnach leiden die Befragten prozentual absteigend an Müdigkeit, Schlafstörungen, einem "Schweregefühl im Kopf", brennenden Augen und Kopfschmerzen. Grund dafür sind neben einer schlechten Akustik bei hohem Geräuschpegel, auch der andauernde Durchgangsverkehr sowie die schnelle Verbreitung von Bakterien und Viren. Die Häufigkeit der Symptome nahm bei der Untersuchung mit der Größe des Büros zu. Um die Vorteile einer großen Fläche nutzen und den Mitarbeitern zugleich eine gesundheitsfördernde Umgebung bieten zu können, empfiehlt sich daher eine sinnvolle Aufteilung - beispielsweise in Arbeitsbereiche mit Büros, Besprechungsräumen und Rückzugsorten. Trennwände stellen in diesem Zusammenhang eine effiziente Lösung dar. Auch bieten sie die Möglichkeit, auf sich verändernde Raumanforderungen zu reagieren. Dank besonders einfacher und flexibler Montage eignet sich hierfür beispielsweise das Fertigwand-System "wall4all".

Großräume untergliedern mit der wall4all
Die Trennwand aus Furnierschichtholz, Dämmmaterial und Bekleidung setzt sich aus einzelnen Elementen zusammen. Letztere werden individuell an bestehende Anforderungen angepasst. Hierfür lassen sich Ideen und Projekte mithilfe eines intuitiven 3D-Konfigurators eigenständig online planen und visualisieren. Dabei werden bereits alle Raumparameter abgefragt, die zur passgenauen Produktion der einzelnen Bauteile erforderlich sind. So sind beispielsweise Raumhöhen von 2,4 bis 3,0 Metern möglich. Nach einer geringen Vorlaufzeit werden die maßgeschneiderten, vorgefertigten Starter-, Wand-, Tür- und Eckelemente geliefert. Auch zusätzliche Glaselemente sind realisierbar. Die Bauteile lassen sich jeweils über Nut und Feder zu einer geschlossenen oder freistehenden Fläche sowie zu einer Wand mit Durchgangsöffnung oder als Kombination zusammenfügen. Aufgrund des ausgefeilten Stecksystems kann die Montage dabei einfach und unkompliziert - beispielsweise durch den örtlichen Zimmereibetrieb oder Handwerker - erfolgen. Das geringe Gewicht sowie die auf Höhe zugeschnittenen und beplankten Wandteile ermöglichen zudem eine Ein-Mann-Installation. Die Elemente werden ohne Verschnitt auf montierten Decken- und Bodenschwellen ineinandergeschoben und verschraubt. Der hohe Vorfertigungsgrad sorgt hierbei für einen besonders schnellen Arbeitsfortschritt. So wird im Vergleich zum herkömmlichen Trockenbau etwa ein Drittel der Bauzeit benötigt. Zugleich ist eine problemlose Installation der Wände während des laufenden Betriebs möglich, ohne diesen stark einzuschränken.

Vorteile der Raumtrennung
Die integrierten, nichttragenden Wände geben Großräumen nicht nur eine gewisse Struktur, in der verschiedene Nutzungsformen klar definiert sind, sondern sie bieten den Beschäftigten auch einen Sichtschutz und dämmen zugleich die Geräuschkulisse ein. Dies trägt dazu bei, dass sie sich wohlfühlen, einen erkennbaren Arbeitsraum besitzen und die für die Einzelarbeit benötigte Konzentration erlangen. Eingefügte Trennwände verbinden somit Privatsphäre mit den essenziellen Anforderungen der Büroarbeit. wall4all präsentiert sich in diesem Zusammenhang als intelligente Lösung: So weisen die Elemente beispielsweise einen Schalldämmwert von 40 Dezibel (dB) auf. Zudem entspricht das Wandsystem der Feuerwiderstandsklasse EI 30 und ist selbst im nichttragenden Bereich feuerhemmend. Auch verzeichnet es einen ausreichenden Widerstand gegen statische vorwiegend ruhende sowie stoßartige Belastungen, die während der Nutzungszeit auftreten können. So wird die Trennwand den Anforderungen nach DIN 4103-1:2015 gerecht und ist demnach für den Einbaubereich 2 zertifiziert. Damit eignet sie sich - neben dem Einsatz im Großraumbüro - unter anderem auch für Schulräume, Hörsäle, größere Versammlungs-, Ausstellungs- und Verkaufsräume. Ebenso lassen sich einzelne Bereiche in Gewerbeimmobilien mit den Elementen untergliedern.

Für eine offene Gestaltung
Um räumliche Abgrenzungen zu schaffen, ohne die offene Atmosphäre im Büroalltag zu gefährden, lassen sich Aussparungen oder Glaselemente in die Wand integrieren. Diese sorgen dafür, dass die unkomplizierte und zufällige Kommunikation und Kooperation auch bei geschlossenen Räumen bestehen bleibt. Zugleich sollte aber auch die sichtschützende Funktion bewahrt werden. Die optische Wirkung spielt bei der Gestaltung daher ebenfalls eine Rolle. wall4all verfügt in der Basisversion über eine Oberfläche aus Gipskarton. Letztere lässt sich nach dem Verfugen beliebig finalisieren. In der Designvariante, bei der Arbeitsschritte wie das Verfugen entfallen, ist das System mit naturbelassener oder grau beziehungsweise weiß lasierter Fichte mit sichtbarer Holzstruktur erhältlich.

Sinnvoll ist eine Raumaufteilung, bei der keine Eingriffe in die Statik stattfinden. Denn sollten sich die Ansprüche und die Nutzung des Raumes wieder andern, können nichttragende Trennwandsysteme leicht entfernt werden. Sie eignen sich daher sowohl für eine neue Raumaufteilung bei der Revitalisierung, als auch für Neubauten. Als besonders schlankes System lässt sich wall4all beispielsweise auch zur Aufteilung kleinerer Büroräume einsetzen, da durch den Wandaufbau nur sehr wenig nutzbare Grundfläche verloren geht.

Bestellbar ist das neue System ab Herbst 2020 online unter www.wall4all.com .



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Die Brüninghoff Gruppe gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Projektbau-Spezialisten in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im münsterländischen Heiden. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg, Villingen-Schwenningen und Münster beheimatet. Über 550 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten.


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