(openPR) Allround-Dienstleister aus Dresden kündigt Rekordergebnisse für 2006 an, geht im Februar auf Tournee und rekrutiert 400 neue Mitarbeiter / Interview mit OFL-Vorstand Christian Kanwischer
Auch für die OFL-UnternehmensGruppe aus der sächsischen Landeshauptstadt brachte das Jahr 2006 den Aufschwung. "Obwohl nicht das Jahr an sich, sondern wir selbst für den Aufschwung verantwortlich sind", sagt OFL-Chef Christian Kanwischer. "Enorme Veränderungen im gesamten Marktsegment der Finanzwirtschaft und neue EU-weit gültige sowie deutsche Gesetze zwangen jedes Unternehmen der Finanzbranche, alte Strategien, vor allem aber alte Unternehmensstrukturen zu hinterfragen. Den dadurch gestörten Frieden empfinden viele als ärgerlich. Wir nicht. Vor allem für die Kunden bringen die Gesetzesnovellen erhebliche Vorteile. Kunden werden sicherer und somit zufriedener, was zumindest der OFL in den letzten zehn Jahren immer beachtliche Umsatzpotentiale erschloss."
In einem Interview mit dem Sprecher des Konzerns erklärte der Vorstandschef, dass die gegenwärtigen Bewegungen auf dem Markt lange genug absehbar gewesen seien, um ihnen wettbewerbsstrategisch zuvor zu kommen. Kanwischer: "Bereits seit zwei Jahren haben wir unsere Wettbewerbs-, Produkt-, Vertriebs- und Kommunikationsstrategien umgebaut und modernisiert. Mit der Umsetzung begannen wir im Sommer 2005 und legten in diesem Jahr auch erstmals Rekordergebnisse vor. Dieser Trend setzte sich 2006 fort, so dass wir für das vergangene Jahr von einer Zeichnungssumme von insgesamt 106 Millionen Euro im Allfinanzgeschäft ausgehen können."
Der zunehmende Kundenzuspruch in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in Frankreich trägt das Unternehmenswachstum der OFL-Gruppe. In einem Markt mit verwechselbaren Angeboten und ähnlichen Qualitätsstandards schien das vor einigen Jahren nur schwer möglich. Kanwischer erklärt, dass er einer klaren Kursvorgabe und deren konsequenter Umsetzung vertraue. "Auch in Zukunft werden wir uns mit einer Strategie der Leistungsdifferenzierung am Wettbewerb beteiligen und damit die Qualitätsorientierung des Marktsegementes ‘Finanzdienstleistung´ unterstützen. Produktstrategisch haben wir uns von einer ausschließlichen Finanzdienstleistung verabschiedet, unser Serviceportfolio verbreitert und vertieft und damit dem Berufsbild des Finanzdienstleisters in gewisser Weise eine neue Dimension verpasst. Unsere Kunden haben praktisch ‘Beigeordnete´, die sich um alle möglichen Belange bis hin zur Steuerberatung oder zur Buchung der Urlaubsreise kümmern."
Kanwischer betont, dass diesen neuen Kundenbedürfnissen die neuen gesetzlichen Regelungen geradezu entgegenkommen. Den Auflagen von Vermittlerrichtlinie und Versicherungsvertragsgesetz könnten nur hochqualifizierte Mitarbeiter genügen. "In der OFL-Akademie sorgen wir deshalb für eine erstklassige Ausbildung, mit der alle wesentlichen Abschlüsse unserer Branche erlangt werden können. Aber eben nicht nur", sagt Kanwischer, "denn mit bloßem Versicherungsverkauf lockt man heute niemanden mehr hinterm Ofen vor, unsere Kunden gleich gar nicht. Gerade in Bezug auf unsere neuen Produkte, zu denen eine Art ‘Rundum-Servicevertrag´ für alle Lebensbereiche gehört, braucht es intelligente, vertrauenswürdige Mitarbeiter mit einem Gespür für kluge Entscheidungen und einer feinen Nase für beste Konditionen. Das führt zu nachhaltiger Kundenbindung, weshalb wir in unserer Akademie besonderen Wert auf diese Aspekte der Ausbildung legen."
Die Gefahr, dass erstklassig und unentgeltlich ausgebildete Mitarbeiter zur Konkurrenz gehen, sieht Kanwischer nicht. "Die OFL bietet ‘Stallgeruch´, eine unternehmerische Heimat sozusagen. Dazu gehören soziale Sicherheiten, Gratifikationssysteme und Arbeitsunterstützungen bis hin zum Dienstwagen, womit in dieser Art kein Konkurrent mithalten kann. Darüber hinaus gewähren wir unseren Mitarbeitern ein Haftungsdach und nehmen diese damit aus einer nicht unerheblichen finanziellen Pflicht. Vor der Abwanderung unserer Fachkräfte haben wir also keine Angst. Vielmehr werden wir in diesem Jahr weitere vierhundert Partner in unserer besten Beratungs- und Vertriebsabteilung einarbeiten. Interessenten gibt es in ganz Deutschland, weshalb wir mit einer ‘Roadshow´ am 13. Februar in Stuttgart und am 27. Februar in Dortmund sind. Am 6. März machen wir dann in Würzburg Station und am 20. März in Brandenburg."
Die OFL hat drei strategische Fronten zugleich eröffnet: die Marktdurchdringung in Deutschland, die Entwicklung neuer Märkte und die Produktentwicklung. Das Wachstum verläuft rasant. "Aber dennoch geregelt", entkräftet Kanwischer die Bedenken einiger Beobachter. "Unsere Wachstumsraten sind stabil, dennoch marschieren wir nicht in Siebenmeilenstiefeln, sondern gehen kleine Schritte. Die finanzielle Gesundheit unserer Gesellschaft, ein optimales Kostenmanagement und eine grundfeste Kaptialdecke haben oberste Priorität. Dem ordnen sich auch die Expansion in neue Länder und andere Investitionen unter, womit wir der nötigen Verantwortung unseren Anlegern, Aktionären und Mitarbeitern gegenüber gerecht werden. Das ist ein alter Hut, den wir aber gern und - wie man sieht - mit Erfolg tragen..."
Die Gesellschaften der Dresdner OFL-UnternehmensGruppe sind in den Geschäftsfeldern Allfinanz, Leasing und Asset Management tätig. Die Aktie der OFL-AnlagenLeasing AG, die als Muttergesellschaft der Gruppe die unternehmerische Richtlinienkompetenz besitzt, wird seit 2004 im Freiverkehr der Hamburger Börse gehandelt. Die Aktie notierte am 6. Februar 2007 bei 3,40 Euro.
Anmeldungen zu den Roadshows sind möglich unter 035935 27 90, Ansprechpartner ist Siegbert Lehmann. Für Rückfragen der Redaktionen: Dr. André Klein, Telefon 0177 6 48 72 78.

