(openPR) Heidelberg, 23. Januar 2007 - Für sein Projekt Semantic Linking setzt der Wissenschaftsverlag Springer auf eine Zusammenarbeit mit dem Software-Unternehmen TEMIS Deutschland GmbH. Mit den Systemen luxid Annotation Factory und luxid Information Mart werden beim Springer-Verlag Inhalte aus Online-Journalen und Enzyklopädien auf intelligente Art und Weise verlinkt, um hochkomplexe wissenschaftliche Inhalte leichter zugänglich zu machen.
Das Anwachsen der Mengen an verfügbarem Wissen in Form elektronisch vorliegender Texte stellt Unternehmen wie den Springer-Verlag vor große Herausforderungen: Um dem Leser die Orientierung bei der Navigation in wissenschaftlichen Publikationen zu erleichtern, sind heute intelligente automatische Methoden gefordert, die Bezüge zwischen unterschiedlichen Veröffentlichungen erkennen und aufzeigen und so aus einer großen Menge von zunächst unverbundenen Dokumenten einen zusammenhängenden Wissensraum machen.
Bei der Lektüre eines Textes in einem derart aufbereiteten Wissensraum werden Inhalte aus Fachpublikationen automatisch mit weiterführender Literatur und entsprechenden Fachlexika verlinkt - eine Erläuterung zu einem unbekannten Fachausdruck ist damit lediglich einen Mausklick entfernt. Der Psychologe, der einen Artikel zu einer Nervenkrankheit liest und die Materialwissenschaftlerin, die Informationen zu neuen Kunststoffen sucht, werden auf weitere Publikationen verwiesen, die sich unter anderen Blickwinkeln mit ähnlichen Themen beschäftigen. Der Psychologe hätte vielleicht ansonsten den relevanten Artikel in einer pharmakologischen Zeitschrift ebenso wenig gefunden wie die Materialwissenschaftlerin bei den Bionikern.
"Für die optimale Unterstützung von Forschern bei der Recherche nach wissenschaftlichen Inhalten entwickeln wir unsere Online Platform SpringerLink ständig weiter. Der Weg führt von einem digitalen Informationsarchiv zu einer Wissensplattform." erklärt Dr. Patrick Thibor, der bei Springer die Abteilung Content Management leitet.
"Gerade für wissenschaftliche Verlage wie den Springer-Verlag liegen die Potenziale der Nutzung unserer Verfahren auf der Hand", so Stefan Geißler, TEMIS Mitgründer und Geschäftsführer der deutschen GmbH. "Ohne ausgereifte, flexible, automatische Verfahren der Verarbeitung großer Textmengen lassen sich viele Prozesse bei der Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte gar nicht mehr realistisch handhaben."
Mit der vereinbarten Zusammenarbeit kann TEMIS seinem Kundenstamm im Bereich wissenschaftlicher Verlage, zu dem bereits Namen wie Thomson, Elsevier, juris oder Lexis-Nexis gehören, um einen weiteren weltbekannten Namen erweitern.
Kontakt:
TEMIS Deutschland GmbH
Stefan Geißler
Geschäftsführer
+49 6221 13753 12
Springer science+business
Eric Merkel-Sobotta
Corporate Communications
+49 30 / 827 87 - 54 31
Über TEMIS
TEMIS entwickelt und vertreibt Software-Lösungen im Bereich Text Mining, welche die Analyse und Verarbeitung textueller Information optimieren. Größte Mengen unstrukturierter Daten werden durch die Extraktion von Konzepten und deren Bedeutung, durch automatische Klassifikation sowie die Aufdeckung neuer Assoziationen und Fakten erschlossen. TEMIS Produkte spielen überall dort eine entscheidende Rolle, wo große Mengen von Dokumenten produziert und verwaltet oder in komplexen Entscheidungsfindungsprozessen analysiert werden müssen, wie z.B. in der Markt- und Mitbewerberbeobachtung sowie der Auswertung wissenschaftlicher Literatur und Patenten.
TEMIS wurde im Jahre 2000 gegründet und ist heute mit Niederlassungen in Frankreich, Deutschland und den USA einer der führenden Anbieter in diesem Bereich. Zu den TEMIS-Kunden zählen u.a. Bayer HealthCare, juris, DaimlerChrysler, Documentum, LexisNexis, MDL Elsevier, Novartis, PSA Peugeot-Citroën, Roche, Sanofi-Aventis und Total.
www.temis.com




