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Verein gegen betrügerisches Einschenken: Wechsel an der Vereinsspitze - OB Ude empfängt neuen Präsidenten

03.01.200714:09 UhrVereine & Verbände
Bild: Verein gegen betrügerisches Einschenken: Wechsel an der Vereinsspitze - OB Ude empfängt neuen Präsidenten
Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. - VGBE
Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. - VGBE

(openPR) München, 03. Januar 2007. Der Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. hat seit dem 01. Januar einen neuen Präsidenten. Der langjährige Präsident Eder übergab die Vereinsführung an den bisherigen Pressesprecher Jan-Ulrich Bittlinger (32) „Nach 37 Jahren aktiver Vereinsarbeit ist es Zeit, dass Jüngere den Verein übernehmen“, begründet Sigi Eder (62) seinen Rücktritt. Oberbürgermeister Christian Ude empfängt am Donnerstag, 04. Januar 2007 um 16 Uhr Eder und Bittlinger in seinem Amtszimmer im Rathaus. Für Bittlinger der Präsident des VGBE das „schönste Amt neben dem Münchner Oberbürgermeister“.



Jan-Ulrich Bittlinger ist seit 1999 Mitglied des Vereins und ist seitdem für die Presse- und Kampagnenarbeit des VGBE verantwortlich. 2002 deckte er den organisierten Schankbetrug der Wiesn-Wirte auf. Dies führte zu einer drastischen Verschärfung der städtischen Kontroll- und Sanktionsmechanismen auf dem Oktoberfest.

Der zweifache Familienvater, Chef einer Eventagentur und Betreiber eines Internet-Portals möchte den Verein in der bekannten Weise weiterführen: „Viel Herz für die Mitglieder, Traditi-onsbewusstsein und ein starker Gerechtigkeitssinn im Kampf für die gut eingeschenkte Maß Bier, sind Grundlage unseres Erfolgs.“ Für Bittlinger bedeutet das neue Amt viel: „Das ist das schönste Amt neben dem Münchner Oberbürgermeister“.

Seinen Aufgabenbereich hat der neue Präsident schon einmal abgesteckt. Bittlinger möchte den ältesten bayerischen Verbraucherschutzverein über München und Bayern hinaus bekannt machen. „Der Schankbetrug ist kein Phänomen des Oktoberfestes in Münchens. Es ist ein Problem in weiten Teilen der Gastronomie in ganz Deutschland“, so Jan-Ulrich Bittlinger. Zudem möchte der neue Präsident das Image des Kuriositäten-Verein endgültig abstreifen. „Wir sind Verbraucherschützer. Durch unseren Kampf gegen den Schankbetrug werden nicht nur die Besucher des Oktoberfest vor geldgierigen Wirten geschützt“, so Bittlinger.

Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V.
Jan-Ulrich Bittlinger
Trimburgstraße 3
Tel. 089-20 60 41 417
Fax 089-20 60 41 414
E-Mail

Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V.

Geschichte

Bierpreis, Bierqualität und Biersteuer waren schon um 1840 Gegenstand heftiger Diskussionen bei den Konsumenten auf der einen Seite und den Brauern auf der anderen Seite. In "Bierzeitungen" wurde über die Qualität des täglichen Suds und des Schankbiers der Wirtshäuser berichtet.

1899 gründete sich der "Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens e.V. Sitz München". Sein Ziel war schon damals, den Überschank bzw. den Schanknutzen der Schenkkellner und Wirte zu bekämpfen. Kam es doch vor, dass Münchner Hirschen statt 200 Maß bis zu 280 Maß entlockt wurden.

Das betrügerische Einschenken war ein leidenschaftliches Thema dieser Zeit, gefolgt und begleitet von Bierdetektiven in den Schankburgen, Großgaststätten, Biergärten und natürlich auf dem Oktoberfest, wie auch erste Ansätze von Seiten der Behörden und angerufener Gerichte.

Ganze Erfinderscharen versuchten das Problem des zu wenig eingeschenkten Keferloher (Steinkrug) mit Mess- und Kontrollgeräten zu lösen.

Zwar zeigten die Bemühungen des Verbandes zur Bekämpfung des betrügerischen Einschenkens um 1910 erste Erfolge, der große Durchbruch blieb jedoch aus.

Die Folgen des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie die politischen Tagesthemen der Weimarer Republik und der NS-Zeit ließen den Streit um das richtige Einschenken in den Hintergrund geraten, zumal die Nazis den Verband verboten.

Die ehrbaren Streiter für die ehrliche Maß ließen nicht locker. Am 9. September 1970 gründete der Volksschauspieler Rudi Scheibengraber und der jetzige Präsident Sigi Eder den "Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V." (VGBE). Unterstützung erhielt der Verein in den ersten Tagen von der Münchner Tageszeitung tz und dem damaligen Süddeutschen Rundfunk. Die Mitgliederzahl des Vereins stieg schnell auf 1000 an.

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