(openPR) Oppenheim / Rhein. Während Wind und Temperaturen an den letzten beiden Tagen im alten Jahr eine durchweg steigende Kurve zeigen und die Werte im Nordwesten zweistellig werden und der Wind in Nordseeküstennähe an Sylvester in Sturm mit Orkanböen gipfelt, bringen stürmische Böen und neue Regenfälle aus Westen zum Jahreswechsel Abkühlung an den ersten beiden Tagen im Neuen Jahr, so dass am Dienstag die 5-Grad-Marke kaum noch überschritten wird und die Schneefallgrenze auf 400 bis 500 Meter sinkt.
Allerdings ist dies keineswegs ein Anzeichen für winterlicheres Wetter. Die Temperaturen gehen lediglich in eine Achterbahnfahrt auf zu hohem Niveau über, denn an den beiden Folgetagen weist die Temperaturkurve wieder deutlich aufwärts. Dabei ziehen immer wieder Regenbänder durch, und der Wind frischt zuweilen stark auf.
Ob der Winter in der zweiten Januarhälfte überhaupt noch umschalten kann, ist im Moment in Anbetracht des bisherigen Witterungsverlaufs äußerst zweifelhaft. Prognosen sind kaum möglich, da ein solcher Verlauf in den bisherigen Aufzeichnungen seinesgleichen sucht. Lediglich in den Alpen in Höhen oberhalb von 1500 bis 2000 Metern verbessern sich die Wintersportvoraussetzungen nächste Woche deutlich.
Der Dezember wird in jedem Fall der vierte Monat in Folge sein, der eine beträchtliche positive Abweichung der Monatsmitteltemperatur um mehr als 3 Grad aufweist.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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