(openPR) Eine ungewöhnliche Mahnwache veranstalteten am Heiligen Abend zehn Tierschützer in Hamburg vor der Hauptkirche St. Michaelis. Sie erinnerten daran, dass der Gruß der Engel, "Friede auf Erden!", nicht nur den Menschen gilt, sondern der ganzen Schöpfung und somit auch den Tieren, zumal Ochse, Esel und Schafe am Weihnachtsgeschehen Anteil hatten.
Anlass für die Aktion war, dass sehr vielen Tieren durch Menschenhand große Qualen zugefügt werden. Dies gilt besonders für landwirtschaftliche Nutztiere, die vor ihrer Schlachtung in den Massentierhaltungsställen die reinste Hölle auf Erden erleiden.
Auf dem von den Tierschützerinnen verteilten Flugblatt hieß es unter anderem:
"Lassen Sie uns gemeinsam so handeln, dass das Weihnachtsfest ein Fest des Friedens für alle Geschöpfe Gottes werden kann. Aus gutem Grund sind die Tiere den biblischen Erzählern so wichtig, dass sie einen zentralen Platz in der Weihnachtsgeschichte bekommen haben."
Die Resonanz reichte von dankbarer und in Einzelfällen sogar sehr herzlicher Zustimmung über breite indifferente Haltung bis zu ganz wenigen Fällen der Ablehnung.
Angemeldet wurde die Aktion vom Tierschutzfachverband "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. (Hamburg), der mit vier Aktiven mitwirkte.











