(openPR) Berlin, 21. Dezember 2006. Neue Stromanbieter hoffen nach der Entscheidung des Bundeskartellamts gegen den Stromkonzern RWE auf mehr Wettbewerb. Das Kartellamt hatte RWE Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung vorgeworfen.
Neue Wettbewerber sehen in der Entscheidung des Bundeskartellamts ein klares Zeichen, dass auf dem Strommarkt künftig mehr Wettbewerb durchgesetzt werden soll. „Die Intervention der Kartellbehörde lässt uns hoffen, dass Preisverzerrungen zuungunsten der Verbraucher künftig stärker sanktioniert werden“, sagt zum Beispiel FlexStrom-Geschäftsführer Robert Mundt. „Wir begrüßen das sehr.“
Die bundesweit tätige FlexStrom GmbH hat vor allem in diesem Jahr einen starken Kundenzuwachs verzeichnet und zählt mittlerweile fast 100.000 Kunden. Der günstige Stromanbieter kritisiert schon lange, dass die Liberalisierung der Energiemärkte in Deutschland offensichtlich verschleppt und behindert wird. Neben den Netzgebühren seien auch die Bezugspreise für Strom in Deutschland deutlich zu hoch.
Am Mittwoch hatte das Bundeskartellamt den Stromkonzern RWE abgemahnt, weil dieser Industriekunden kostenlos erhaltene CO2-Zertifikate zu Börsenpreisen berechnet hatte. Dies ist nach Ansicht des Kartellamts Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Von der Berechnung dieser Kosten sind Privatkunden ebenso betroffen. Dem Stromkonzern E.ON droht eine ähnliche Abmahnung.
„Wir stellen leider fest, dass die schwerfällige Liberalisierung der Energiemärkte letztlich zu Lasten des Verbrauchers geht“, so FlexStrom-Geschäftsführer Mundt. Nicht nur die Berechnung der CO2-Zertifikate zuungunsten der Kunden halte die Preise künstlich hoch. Auch funktioniere die Preisbildung an der Leipziger Strombörse EEX nicht, weil dort ein Oligopol der vier großen Stromkonzerne herrsche. „Wir beweisen schon seit einiger Zeit, wie günstig Strom sein kann.“ Bundesweit ist FlexStrom einer der günstigsten Stromanbieter. Kunden können durch einen Anbieterwechsel bis zu 30 Prozent ihrer Kosten sparen.
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Dirk Hempel
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