(openPR) Oppenheim / Rhein. Hoch Zeno über der Nordsee lässt sich dieses Jahr nicht wirklich mehr beirren - auch wenn es nach Weihnachten ganz allmählich nach Osten wandert. Für uns Meteorologen ist diese Wetterlage über unserem Raum nicht nur furchtbar langweilig, sondern sie garantiert auch noch Fehlvorhersagen. Das liegt an der sich einstellenden Inversionswetterlage, also eine Umkehrung des Temperaturverlaufs mit zunehmender Höhe. Warme Luft in Höhen oberhalb von 800 bis 1000 Metern ist leichter und bildet einen Deckel auf der schwereren, feuchten und in den kommenden Tagen allmählich auskühlenden Luft in den Tälern. An deren Unterseite entstandener zäher Nebel und Hochnebel löst sich kaum noch auf. Wo und wie lange die Sonne schließlich den Durchbruch schafft, das ist kaum genau zu beantworten. Das wissen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. zu berichten.
So erwarten wir an den kommenden Tagen einen oft trüben Himmel mit einer grauen Hochnebeldecke, die mit viel Glück genau über Ihrem Kopf aufbricht und zeitweiligem Sonnenschein den Weg bereitet. Bleibt es dann abends und nachts längere Zeit aufgeheitert, dann gehen die Temperaturen in den Keller und erreichen den frostigen Bereich. Vorsicht Reifglätte, Schneegrieseln oder gefrierendes Nebelnässen. Oft bildet sich später in der Nacht oder gegen Morgen Nebel und Hochnebel. Dadurch werden die Temperaturen auf einem niedrigeren Niveau um den Gefrierpunkt herum konserviert, wenn sich Nebel und Hochnebel tagsüber nicht wieder auflösen.
Ansonsten dürfen wir im Norden und am Mittelrhein auf Höchstwerte um 5 Grad und frostfreie Nächte bauen, sofern sich die Wolkendecke nachts lückenlos hält. Nur in Küstennähe werden besonders anfangs noch Werte um 7 Grad gemessen. Kälter ist es hingegen südlich der Donau bei anhaltendem Nebel oder mäßigem Nachtfrost bei längerem Aufklaren im Alpenvorland.
In Lagen über 800 Metern erleben wir hingegen das Kontrastprogramm: Sowohl in den Alpen als auch in den Mittelgebirgen scheint die Sonne bei Höchstwerten um 8 Grad. Damit geht es der ohnehin spärlichen Schneedecke dort bis in eine Höhe nahe 3000 Meter an den Kragen.
Wintersport ist nur in den Alpen ab einer Höhe von rund 2000 Metern oder darüber möglich.
Alles in allem wird der Dezember der vierte Monat in Folge mit einer positiven Abweichung der Tagesmitteltemperatur um mehr als 3 Grad werden.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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