(openPR) Ab sofort finden Kunstliebhaber, Sammler und Interessierte auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) unter www.kunstvereine.de eine Übersicht über das aktuelle Jahresgabenangebot aller Kunstvereine. Die Datenbank, die erst seit wenigen Tagen online ist und von den Kunstvereinen stetig erweitert wird, enthält bereits jetzt eine große Auswahl exklusiver Editionen international renommierter Künstlerinnen und Künstler.
Wer ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk sucht, sollte sich in diesen Tagen durch die Datenbank der ADKV klicken. Sie zeigt Abbildungen der Jahresgaben – Objekte, Multiples, C-Prints, Fotografien, Siebdrucke, Radierungen, Holzschnitte – und enthält alle relevanten Angaben wie Format, Auflage, Preis sowie die Kontaktadresse des jeweiligen Kunstvereins. Druckgrafiken beispielsweise können bereits für weniger als 50 Euro erworben werden.
„Der Wunsch nach der zentralen Bündelung der Jahresgaben aller Kunstvereine wurde sowohl von unseren Mitgliedern als auch von zahlreichen Interessenten mehrfach an uns herangetragen“, so Carina Herring, Projektleiterin der ADKV. „Die Präsentation im Internet erlaubt den Kunstvereinen selbständig Ihre Jahresgaben auf unserer Homepage einzustellen. Wir gehen davon aus, dass sich die Datenbank mit der Zeit zu einem umfassenden virtuellen Jahresgabenkatalog der Kunstvereine entwickeln wird.“
Jahresgaben sind Originale, die die Künstlerinnen und Künstlern eigens für die Kunstvereine herstellen. Traditionell sind diese Werke für die Vergabe oder den Verkauf an die Mitglieder des Kunstvereins gedacht – nicht selten aber auch für den freien Verkauf. Mitunter lohnt jedoch allein aus diesem Grund die Mitgliedschaft in dem entsprechenden Kunstverein.
Die Jahresgaben haben - wie die Kunstvereine selbst - eine 200-jährige Tradition und bilden einen wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit. Um 1800 erwarben Bürger mit Ihrer Mitgliedschaft in einem Kunstverein die Option, eines der vom Verein angekauften Kunstwerke in einem Losverfahren zu erhalten. Wer bei der Tombola leer ausging, erhielt ein so genanntes „Nietenblatt“, eine grafische Reproduktion. Aus diesen „Nietenblättern“, die in der Folge getauscht und gehandelt wurden und so den Kunstmarkt nachhaltig beeinflussten, sind die heutigen Jahresgaben hervorgegangen.












