(openPR) AutoIDLive lautete das Thema einer halbtägigen Praxisveranstaltung bei Bluhm Systeme in Unkel am Rhein im Dezember. Der Kennzeichnungsspezialist bot als Mitglied im RFID/EPC-Umsetzungsnetzwerk von GS1 den richtigen Veranstaltungsrahmen. Namhafte Referenten aus Industrie, Verbänden und Hochschuleinrichtungen referierten über die aktuellen Methoden und Verfahren zur variablen Kennzeichnung von Produkten, Verpackungen und Paletten. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt wurde auch der kulturelle Aspekt in Form einer Ausstellung beleuchtet: Der Strichcode "Vom Schandfleck zum Kultobjekt" gab einen erweiterten Blickwinkel auf die Thematik.
Die Vorträge waren inhaltlich als auch in punkto Vortragsart sehr vielseitig. Der rheinland-pfälzische Wirtschafts-Staatssekretär Siegfried Englert begann mit den Grußworten für Bluhm Systeme GmbH und machte auf die Bedeutung der Kennzeichnungstechnologien für die Logistik der produzierenden Industrie und des Handels aufmerksam. „Die individuelle Produktkennzeichnung vereinfache den Informations- und Güterfluss, verkürze Lieferzeiten, optimiere die Lieferbereitschaft und senke das Risiko von Produktfälschungen“, stellte Englert heraus.
Die Vortragsreihe startete mit der künstlerischen Facette des Strichcodes "vom Schandfleck zum Kultobjekt" und den Ausführungen zur GS1 Entwicklung von Standards als Motor technologischer Entwicklung. Sie mündete in eine Vorlesung, in welcher die Analogie zur menschlichen Kommunikation aufgezeigt wurde, mit der Erkenntnis der Notwendigkeit, auch RFID-Informationen für die Interaktion Sender-Empfänger, schnell, einfach und lesbar abzubilden. Die Rückverfolgbarkeit mit Barcode bei Jung Zeelandia, einem namhaften Backmittelbetrieb zeigte die Praxis und im Rahmen der Verordnungen für Lebensmittel, die Vorteile der Kennzeichnung von Produkten auf. Siemens präsentierte mit ihrem Geschäftsfeld "Simatic Sensors" eigene RFID-Projekte, welche differenziert für die Intralogistik und dem Supply Chain Management angedacht sind sowie für die Montage und Produktion. "Punkt, Punkt, Komma, Chip" lautete der Vortrag, welcher die Vorteile und Berechtigung aller variablen Kennzeichnungsmethoden wie Klartext, Barcode, DotCode und RFID verdeutlichte und geeignete Systeme zur deren Umsetzung aufzeigte. Was wäre nicht eine neue "Funk-Chip-Technologie" ohne Beleuchtung des Datenschutzes und der Privatsphäre? Hier zeigte die Technische Universität Kaiserslautern Lösungsansätze auf und warnte gleichzeitig vor entstehenden Zielkonflikten und Limitierungen.





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