(openPR) Hilfe für Senioren „neben der Spur“
„Ein Delir ist ein Notfall. Patienten mit Delir können gefährlich sein, für ihre Umgebung und für sich selbst. Alte Menschen sind anfälliger für ein Delir als jüngere, da sie ungünstige äußere Einflüsse schlechter kompensieren. Oft reichen bei ihnen kleine Veränderungen wie ein zusätzliches Medikament oder ein Ortswechsel, um den Transmitterhaushalt im Gehirn durcheinander zu wirbeln. Ebenso können kleine Maßnahmen wie Flüssigkeitszufuhr das System auch wieder stabilisieren. Man muss es nur erkennen.
Der Begriff „delirare“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa „aus der Spur geraten“. Im Praxisalltag werden die Begriffe akutes hirnorganisches Psychosyndrom, HOPS oder akute Verwirrtheit verwendet. Eine typische Form ist das postoperative Delir, das auch als Durchgangssyndrom bezeichnet wird, daran erinnern Dr. Volker von der Damerau-Dambrowski aus Stade und Prof. Dr. Klaus Hager aus Hannover in ihrem Beitrag.“ Der vollständige Artikel ist mittlerweile erschienen und als PDF* verfügbar!
Quelle: Der Hausarzt / Heft 18/2006, S. 60-62
http://www.medkomm.de/sys/pdf.php?rubrik=ha&url=1806/60-62.pdf
Anmerkung:
Instruktiver Beitrag, auch für die Pflegenden in stationären Alteneinrichtungen zum vertiefenden Lesestudium geeignet.
Vgl. im Übrigen dazu auch:
Psychische Störungen im Alter – grundlegende Definitionen
Quelle: Geroweb >>> online lesen >>>
http://www.geroweb.de/gerontopsychiatrie/delir.html
L. Barth







