(openPR) Es gibt sie in klein und groß, in dick und dünn, mal sind sie gefüllt, mal hohl – gemein ist allen Schokoladen-Weihnachtsmännern das rote Mäntelchen und der weiße Rauschebart.
Das „Geburtshaus“ vieler Weihnachtsmänner ist die Schokoladenfabrik Rübezahl im schwäbischen Dettingen/Teck bei Stuttgart. Unter der Marke Friedel produziert sie zahlreiche Saison-Köstlichkeiten aus Schokolade. Im schwäbischen Schokowerk herrscht das ganze Jahr über reges Treiben. In der Saison verlassen täglich 200.000 Schoko-Weihnachtsmänner die Transportbänder, um in alle Welt verschickt zu werden. Zurzeit produziert Rübezahl jährlich ca. 25 Mio. Weihnachtsmänner aus Schokolade, Tendenz steigend. Der kleinste bringt gerade mal 11 Gramm auf die Waage, während der Größte mit 3.000 Gramm ein wahres Schwergewicht ist, das wahrlich nicht auf einmal vernascht werden kann.
Nicht nur in Deutschland sind die weihnachtlichen Schoko-Köstlichkeiten beliebt. Bis nach Australien werden die Weihnachtsmänner von Rübezahl verschickt. Bereits Monate vor den Festtagen landen sie per Schiff auf dem fünften Kontinent an, um pünktlich zum Fest vernascht werden zu können. Rübezahl Schokoladen liefert seine Schoko-Produkte mittlerweile in über 50 Länder, darunter Neuseeland, Costa Rica und Kanada.
Die Geschichte der Schoko-Weihnachtsmänner ist noch gar nicht so alt. Um 1820 entstanden die ersten massiven Schokoladen-Nikoläuse. 20 Jahre später stellte man erstmals Nikoläuse als Hohlkörperfiguren, so wie man sie heute kennt, her. Beim Hohlkörperproduktionsverfahren wird flüssige Schokolade in eine aus zwei Teilen bestehende Form gegeben, die zusammengeklappt und in einer Rotationsmaschine so lange gleichmäßig gedreht wird, bis sich die Schokolade Schicht für Schicht an den Wänden der Form abgesetzt hat. In der Mitte entsteht so ein Hohlraum. Nachdem die Form abgekühlt wurde, werden die Figuren aus der Form geklopft und in bedruckte Aluminiumfolie verpackt. Vom Einfüllen der Schokolade in die Form bis zum Verpacken des fertigen Schoko-Weihnachtsmannes vergehen gut 30 Minuten.
Mittlerweile hat der Schokoladen-Weihnachtsmann den traditionellen Schokoladen-Nikolaus mit Mitra und Bischofsstab weitestgehend abgelöst. In regelmäßigen Abständen wird er überarbeitet und dem jeweiligen Zeitgeist angepasst.
Der allgemeine Trend bei Tafelschokoladen tendiert derzeit zu den Zartbitter-Varianten. Der Großteil der Weihnachtsmann-Liebhaber bleibt allerdings der Vollmilch-Variante treu. Die Grundingredienzien von Vollmilch und Zartbitter sind jedoch gleich: Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Die Zartbittervarianten besitzen allerdings einen höheren Kakaoanteil und enthalten kein Vollmilchpulver.
Während die rote Weihnachts-Garde noch in den Geschäften darauf wartet, von Schleckermäulern mit nach Hause genommen zu werden, ticken die Uhren bei Rübezahl schon wieder ganz anders. Im Moment stehen hier die Schoko-Osterhasen auf dem Produktionsplan. „Wir sind der Saison immer einige Monate voraus“, erklärt Geschäftsleitungsmitglied Oliver Cersovsky (42). Bis zu 300 Mitarbeiter verarbeiten in Dettingen in drei Schichten jährlich ca. 15.000 Tonnen Schokolade in Form von Weihnachtsmännern, Osterhasen und Ganzjahresartikeln. Die Geschäfte laufen gut. Rübezahl hat in den letzten drei Jahren seinen Ausstoß verdoppeln können. Die Dettinger Schokomacher produzieren aber nicht nur Weihnachtsmänner und Osterhasen, sondern auch Weihnachtskalender, „Wonderteddys“, gefüllte Schokoladenprodukte und Puffreisschokolade der Marke „Sun Rice“ und sorgen so dafür, dass nicht nur die kommenden Weihnachtstage zu einem Naschfest für alle Schokofans werden.













