(openPR) Die anhaltende Corona-Krise betrifft beinahe alle Lebensbereiche, wobei sich die wirtschaftlichen Konsequenzen aktuell nur schwer abschätzen lassen. Tausende von Mitarbeitern befinden sich noch immer auf Kurzarbeit und Millionen Menschen verbringen ihren Arbeitstag weiterhin im Homeoffice. Abgesagte Messen, leere Flughäfen, Einbrüche im Tourismusbereich und Mietrückstände sind nur einige Folgen dieser Entwicklung, die den Immobilienmarkt direkt beeinflussen. Dennoch zeichnen sich schon jetzt die ersten Gewinner der Krise ab. So nimmt die Nachfrage nach Anlageobjekten seit einigen Wochen wieder an Fahrt auf, da immer mehr Investoren auf der Suche nach guten Angeboten sind. Die Kombination aus niedrigen Zinsen und staatlichen Förderungen gepaart mit attraktiven Immobilienobjekten macht den Markt besonders für finanzstarke Investoren interessant, die langfristig von der Krise profitieren möchten. Doch welche Immobiliensektoren gelten als Profiteure der Krise und auf welche Finanzierungsvorteile sollte man derzeit unter keinen Umständen verzichten?
Handelsimmobilien und Hotels unter Druck
Die Krise zeigt sich derzeit am deutlichsten im Bereich des Einzelhandels. Viele Geschäfte mussten aufgrund der Krise schließen oder Insolvenz anmelden. Aufgrund der anhaltenden Heimarbeit ist zudem auch das Segment der Büroimmobilien stark von der Krise betroffen. Die Mietpreise von Handelsimmobilien sind in Deutschland jedoch noch immer überaus stabil, wobei die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien in den letzten Tagen des dritten Quartals wieder zugenommen hat. Die ansteigende Konsumlaune gibt hierbei Grund zur Hoffnung. Gewinner der Krise sind besonders die Immobilienbesitzer, deren Anlagen wandlungsfähig sind, wodurch sich die Flächen einfach für unterschiedliche Zwecke einsetzen lassen.
News Immobilien: Durchwachsener Hotelmarkt
Der Beratungsbedarf im Hotelsektor steigt, wobei es oftmals darum geht, die Liquidität der Hotels zu sichern. Die wirtschaftliche Lage der Beherbergungsbetriebe ist dabei teils sehr unterschiedlich. So war die Buchungslage bei unseren südlichen Nachbarn in den Sommermonaten beinahe überall gut, wodurch sich die Verluste in Grenzen hielten. Hotels im städtischen Bereich leiden jedoch noch immer unter dem Ausfall von Geschäftsreisenden. Daher herrscht bei den Käufern von Hotels aktuell noch Zurückhaltung. Eine Investition in eine Hotelanlage kann sich jedoch besonders vor dem Hintergrund eines baldigen Aufschwungs überaus lohnen. Die staatlichen Förderungen und niedrigen Zinsen machen umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten günstig wie selten zuvor, sodass sich der Kauf einer Immobilie weitaus schneller amortisieren kann als vor der Krise.
In welchen Ländern lohnt es sich, jetzt in Immobilien zu investieren?
Der deutsche Immobilienmarkt gilt als gesund und stabil, wodurch Deutschland aktuell zu einem der begehrtesten Länder zählt, wenn es um den Immobilienverkauf geht. Dabei investieren viele Käufer in Deutschland, indem Sie im Share Deal Verfahren Gesellschaften mit Immobilienbesitz kaufen. Investoren sind jedoch angehalten, einen nüchternen und realistischen Blick auf ihr eigenes Portfolio zu werfen und bei Bedarf die eigene Mieterstruktur zu analysieren. Potenzielle Mietausfälle und finanzielle Risiken sind gegeneinander abzuwägen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass beinahe alle Staaten Maßnahmen ergriffen haben, um Mieter und Vermieter gegen drohende Mietausfälle zu schützen. Zudem werden Menschen auch in Zukunft wohnen, arbeiten und einkaufen müssen, sodass eventuelle Mieteinbußen nur von kurzer Dauer sind.
Gewerbeobjekte, Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser
Die niedrigen Zinsen und steuerlichen Vorteile machen Anlage- und Gewerbeimmobilien derzeit zur idealen Kapitalanlage, wobei sich auch langfristig gesehen attraktive Renditen erwirtschaften lassen. Durch den anhaltenden Trend hin zur Urbanisierung und Nachverdichtung bieten hierbei besonders Objekte in städtischen Gebieten überaus gute Chancen, sich gewinnbringend am Markt zu positionieren. Etwaige Leerstände während der Krise lassen sich durch momentan vorhandene Zuschüsse und Förderungen abfedern, wodurch das Risiko von potenziellen Mieteinnahmeverlusten überschaubar bleibt. Bei Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern stehen zudem Objekte mit einem hohen Grundstücksanteil hoch im Kurs. Hierbei ist die Rendite zwar im Durchschnitt ein wenig geringer, dafür profitieren diese Objekte bei guter Lage von einem wesentlich höheren Wiederverkaufswert.
Off Market Immobilien Transaktionen zwischen den Ländern
Die Preise für Off Market Immobilien sind attraktiver als je zu vor. Grundvoraussetzung für renditeträchtige Transaktionen am Off Market ist jedoch ein verlässliches und seriöses Netzwerk, das seinen Kunden Zugriff auf die besten Anlageobjekte bietet. Eine professionelle und diskrete Zusammenarbeit ist somit die Hauptzutat, um die aktuellen Chancen außerhalb des offiziellen Markts zu nutzen.
Nachfrage Immobilien international
Der Kauf internationaler Immobilien wird insbesondere von den attraktiven Steuersätzen befeuert, die vergleichsweise hohe Erträge erlauben. Damit der Immobilienkauf im Ausland jedoch ein voller Erfolg wird, bedarf es umfassenden Know-hows und einer exzellenten Beratung. Nur so lassen sich gesetzliche Fallstricke vermeiden und Steuervorteile sowie Förderungen optimal nutzen.
Wie beeinflusst die Pandemie die Kreditvergabe?
Nicht nur Handelsbetriebe, sondern auch Banken stehen aufgrund der Corona-Krise stark unter Druck. Dabei müssen Kreditinstitute ihren Kunden vermehrt mit Krediten aushelfen. Die gesetzten Maßnahmen der EZB und Bundesregierung zeigen jedoch Wirkung. Die Banken wissen, dass sie Teil der Lösung sein müssen, um wirtschaftlich weiterhin erfolgreich zu sein. Für Investoren gilt es, die zahlreichen Förderungs- und Finanzierungsprogramme der einzelnen Staaten zu evaluieren und gemeinsam mit der Hausbank die optimale Lösung für das Investitionsvorhaben zu finden. Dabei sind die momentanen Konditionen äußerst günstig, wobei davon auszugehen ist, dass die Zinsen auch in unmittelbarer Zukunft nicht markant ansteigen werden.
Wie werden sich die Kaufnebenkosten und Steuern entwickeln?
Niedrige Kaufnebenkosten animieren Investoren nicht erst seit der weltweiten Pandemie zum Kauf. Dabei ist anzunehmen, dass Kaufnebenkosten wie die Grunderwerbssteuer, Maklerprovisionen oder Verwaltungskosten kurz- und mittelfristig sinken werden. Zudem kann sich der Immobilienkauf auch ohne steuerliche Vorteile rechnen. So ist der Kauf einer Immobilie im Idealfall ähnlich wertbeständig wie Investitionen in Gold, wobei auch weitaus höhere Renditen möglich sind. Zudem gewährt der Staat derzeit eine Vielzahl unterschiedlicher Zuschüsse, um die Bauwirtschaft zu unterstützen. Dies macht ein geplantes Umbau- oder Sanierungsprojekt ganz besonders interessant.
Erste positive Vorzeichen für Immobilienmakler
Nach der anfänglichen Schockstarre erholt sich nunmehr auch das Endverbrauchergeschäft. Diese Entwicklung führt dazu, dass wieder weitaus mehr Immobilienmakler am Markt tätig sind. Die Anfragen fokussieren sich im Augenblick insbesondere auf Eigenheime mit Gärten, Balkonen und Terrassen. Da die angespannte wirtschaftliche Situation etliche Privateigentümer in Schieflage gebracht hat, finden sich speziell in diesem Bereich derzeit zahlreiche Offerte zu Preisen, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wären.
Fazit
Nach den leichten Preiseinbrüchen der letzten Monate gilt der Immobilienmarkt aktuell als einer der größten Profiteure der Krise. Die Nachfrage steigt in beinahe jedem Immobiliensegment wieder an, wobei der Markt über eine große Anzahl an reizvollen und gewinnbringenden Angeboten verfügt. Um die besten Offerte und Chancen zu nutzen, bedarf es jedoch eines starken Partners im Hintergrund, der die Anlageimmobilien neutral analysiert und bewertet. So lassen sich die besten und zukunftssichersten Deals finden, die langfristig exzellente Renditen erwirtschaften.
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