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Logistikvolumen sinkt

05.11.202010:41 UhrLogistik & Transport
Bild: Logistikvolumen sinkt
Die Logistikweisen rechnen mit einem Rückgang von bis zu sieben Prozent des Logistikvolumens©Pixabay
Die Logistikweisen rechnen mit einem Rückgang von bis zu sieben Prozent des Logistikvolumens©Pixabay

(openPR) MIT EINEM RÜCKGANG VON BIS ZU SIEBEN PROZENT DES LOGISTIKVOLUMENS RECHNEN DIESES JAHR DIE LOGISTIKWEISEN. DENN VOR DEM HINTERGRUND AKTUELL STARK ZUNEHMENDER NEUINFEKTIONEN SEI MIT WEITEREN EINSCHRÄNKUNGEN WEGEN DER CORONAKRISE ZU RECHNEN.


Für das laufende Jahr prognostiziert die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) einen Rückgang des Logistikvolumens in Deutschland von 4 bis 5 Prozent. Die Hochrechnung gaben die Experten im Rahmen ihrer Aktualisierung der Marktanalyse „Top 100 der Logistik“ bekannt, die Ende Oktober erscheint. Diese Einschätzung ist etwas optimistischer als die der Logistikweisen, die in einer aktuellen Hochrechnung von einem Minus von sieben Prozent für 2020 ausgehen. Für das laufende Jahr rechnen die Fraunhofer-Experten ein Logistikvolumen von etwa 270 Milliarden Euro aus.
Für Logistikdienstleister waren die Jahre 2017 und 2018 wirtschaftlich erfolgreich. Idealerweise könnte es daher den Unternehmen gelungen sein, Mittel zurückzustellen, so die Marktanalyse. Diese sollten zwar Investitionen in Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit ermöglichen, könnten nun aber auch als Rücklagen für die schlechtere Zeit der Coronakrise helfen, heißt es in den Top 100. Ab 2022 dürfte das Niveau von 2019 voraussichtlich wieder übertroffen werden. Entscheidend dafür sei allerdings, dass die Coronapandemie 2021 im Wesentlichen überstanden ist.
Vor dem Hintergrund aktuell stark zunehmender Neuinfektionen gehen die Logistikweisen jetzt davon aus, dass politische Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Bestand haben werden und es zu weiteren punktuellen Einschränkungen kommen kann.

LOGISTIKMARGEN STAGNIEREN

Dabei ist die konjunkturelle Entwicklung in den Teilmärkten sehr unterschiedlich. Besonders die Segmente Automobilindustrie und Maschinenbau leiden unter massiven Umsatzeinbrüchen, während die Bereiche Konsumgüter, Einzelhandel sowie E-Commerce mit überproportionalem Wachstum rechnen können.
Gleichzeitig sagen die Logistikweisen voraus, dass die Transport-, Personal- und IT-Kosten im kommenden Jahr steigen werden. Parallel dazu nähmen auch die Sendungsmengen zu, während die Lager- und Bestandskosten voraussichtlich auf gleichem Niveau blieben und auch die Logistikmargen durchschnittlich eher stagnieren würden.
Sowohl der Infrastrukturerhalt als auch der Ausbau digitaler Infrastruktur sei ein „entscheidender Bestandteil und Basis für Innovationsfähigkeit insbesondere in der Logistik“, stellt die Marktanalyse fest. Die Experten empfehlen daher, einen Masterplan für alle Verkehrsträger zu entwickeln, der Leitlinien für Kommunen auch hinsichtlich digitaler Infrastruktur beinhaltet. Das müsse im EU-Kontext geschehen, da das Denken in transeuropäischen Netzwerken wichtig für den Standort Deutschland sei. Aus diesem Grund sei außerdem eine Ausbildungsoffensive in IT und Logistik notwendig. Darüber hinaus regen die Experten die Förderung des LKW-Führerscheins an.

In der Rangliste der Top100-Logistikunternehmen in Deutschland bleibt auf den vorderen Plätzen fast alles wie gehabt. Die DHL führt das auf den Umsatz im Jahr 2019 bezogene Ranking klar an und konnte den Vorsprung auf die Deutsche Bahn sogar ausbauen, wie aus der Studie „Top 100 der Logistik“ der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) hervorgeht. Neu in den Top 10 ist der dänische Konzern DSV durch die Übernahme von Panalpina, die im August 2019 abgeschlossen wurde. Eine „vorsichtige Vorausschau“ lasse einen Einbruch des Logistikvolumens um 4 bis 5 Prozent 2020 erwarten, schreiben die Forscher. Dabei könnten wieder steigende Infektionszahlen die Prognosen noch deutlich verändern. Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten haben sich im Oktober angesichts der wieder größeren Corona-Unsicherheiten bereits deutlich eingetrübt. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen in ihrem Herbstgutachten für 2020 mit einem BIP-Rückgang um 5,4 Prozent. Für 2021 erwarten sie dann einen Zuwachs um 4,7 Prozent.

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