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Retrofit Intralogistik | Nachhaltige Verbesserung

12.10.202017:02 UhrLogistik & Transport
Bild: Retrofit Intralogistik | Nachhaltige Verbesserung
Neues Automatiklager von Viastore ersetzt Fachbodenanlage
Neues Automatiklager von Viastore ersetzt Fachbodenanlage

(openPR) Durch intelligente Veränderungen in der Intralogistik wurde bei der Rommelag Engineering, Werk Kocher-Plastik Maschinenbau GmbH die Logistikperformance auf die Zukunft ausgerichtet. Dies führte zu einer signifikanten und nachhaltigen Verbesserung in der Versorgungssicherheit von Fertigung und Vor-/Endmontage, so dass der Gesamtdurchsatz am Standort Sulzbach-Laufen erhöht werden konnte.



Aufgrund des anhaltenden Wachstums am Standort hat sich die Geschäftsleitung frühzeitig intensiv mit einem Werkstrukturplan beschäftigt. Insbesondere um die Kapazitäten in den Bereichen Fertigung, Vor-/Endmontage und Logistik neu auszurichten.

Um die Werklogistik ideal im Unternehmensprozess zu integrieren, wurde ein Logistikplanungsauftrag an die PROLOG-TEAM Logistik- und Organisationsberatung aus Karlsruhe vergeben. Oberstes Ziel des Projektes war es die Versorgung der Fertigung und der Vor- und Endmontage service- und kostenoptimal auszurichten. Hierzu wurden neben einer tiefgehenden Geschäftsprozessanalyse, auch die bestehenden und zukünftigen Bewegungs-/ Bestandsdaten im Detail diskutiert, analysiert, simuliert und bewertet. Auf Basis der umfangreichen Ergebnisse wurden Grobkonzeptalternativen für die Intralogistik im gemeinsamen Projektteam erarbeitet, diskutiert, qualitativ/quantitativ bewertet und verabschiedet. Die vorhandene Gebäudeinfrastruktur für das Zentrallager und die räumliche Nähe zu den bestehenden Vor-/Endmontagehallen spielten hierbei eine zentrale Rolle.

Die präferierte Gesamtlösung bestand aus mehreren Bausteinen um das Wachstum und die Versorgungssicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Die Kleinteileversorg- und -lagerung, die bis dato größtenteils in einer zwei geschossigen Fachbodenanlage abgebildet wurde, machten rund 70% aller Lagerbewegungen aus und belegten einen Großteil der Gesamtlagerfläche. Diese Technik wurde in der Grobkonzeption durch ein automatisiertes Kleinteilelager (AKL) mit rund 8.800 Kleinteileboxen als zentrales Lagerelement ersetzt. Somit konnten auch die in Jahre gekommenen Paternosterlifte ersatzlos gestrichen werden. Weiterhin wurde die bestehende Palettenregalanlage durch ein neues einheitliches und flexibles Palettenregal ersetzt. Ebenso wurden die bestehenden Arbeits- und Bereitstellungsplätze inkl. Hilfsmittel und Equipment neu ausgelegt, um auch hier dem Lean Logistics Gedanken gerecht zu werden. Die teilweise neuen Geschäftsprozesse inkl. der Schnittstellen zu den angrenzenden Fachbereichen wurden erarbeitet und für die spätere Ausschreibung der entsprechenden IT-Lösungen dokumentiert. Die effiziente Steuerung des neuen Lagerkomplexes, aber auch die getaktete Andienung der Bauteile in die Vor- und Endmontage, standen hierbei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der Grobkonzeption wurde das Zentrallager noch durch einen intelligenten angrenzenden logistischen Verwaltungstrakt erweitert, um sowohl die die Leistandsfunktionalität als auch die Sozialbereiche möglichst nahe an der operativen Logistik angegliedert zu haben.

Nach interner Verabschiedung der Grobkonzeption wurde die Feinplanungsphase mit der Marktsondierung der notwendigen Gewerke / Anbieter gestartet. Parallel wurde die Anforderungsspezifikation (Lastenheft) für die unterschiedlichen Gewerke erarbeitet, den ausgewählten Anbietern präsentiert und am Markt ausgeschrieben. Die gebäudetechnische Planung für das angrenzende AKL und den Verwaltungstrakt wurde durch ein Architekturplanungsbüro von Beginn an mit begleitet, um hier eine integrierte Gesamtlösung zu erhalten. Die vorliegenden Angebote wurden im Projektteam geprüft, hinterfragt und sowohl qualitativ als auch quantitativ bewertet. Die Umsetzung des Gesamtprojektes wurde in drei Phasen unterteilt um sicherzustellen, dass der laufende Betrieb aufrechterhalten werden konnte.

Am Ende erwies sich der Anbieter Viastore aus Stuttgart als Gewinner der Ausschreibung, da er sowohl die technischen als auch softwaretechnischen Anforderungen am besten erfüllt hatte, aber auch durch die örtliche Nähe und den damit verbundenen Service voll umfänglich überzeugte.

Das interne Projektteam wurde durch PROLOG-TEAM auch in der Umsetzung begleitet. Hierbei stand die IT-Pflichtenheftphase / -workshops zur Implementierung des neuen Lagerverwaltungssystems in drei Stufen im Vordergrund (1. AKL Verwaltung; 2. Verwaltung manueller Lagerbereiche; 3. Transportsteuerung / Versand). Darüber hinaus wurde das Gesamtprojekt Neubau AKL und Neueinführung LVS aktiv betreut. Hierzu zählten: Gebäudeneubau, AKL, Fördertechnik, Lagerverwaltung, Bodensanierung Bestandshalle, Abbau und Neuinstallation Lagertechnik, Arbeitsbereiche, Hilfsmittel.

Durch sinnvolle Automatisierung und Systemintelligenz, insbesondere an den Schnittstellen sorgten wir für klar strukturierte und organisierte Arbeitsbereiche (5S) weiß Frau Sabine Frank, Leitung Logistik zu berichten. Dies hat zum einen die Logistikperformance deutlich gesteigert, die Mitarbeiterzufriedenheit spürbar erhöht, aber auch die Versorgungssicherheit signifikant und nachhaltig verbessert.

Martin Schneider, Geschäftsführer der Kocher-Plastik Maschinenbau GmbH äußert sich sehr positiv über die Reorganisation der Logistik: „Wir liefern aus dem reorganisierten Zentrallager so pünktlich, wie noch nie. Im Jahr 2019 hatten wir eine Umsatzsteigerung um 10% gegenüber unserem TOP Jahr 2016. Diese Steigerung wäre ohne eine intelligente funktionierende Intralogistik nicht machbar gewesen.“

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