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Innovationsfähigkeit - Wie innovativ ist unser Unternehmen?

Bild: Innovationsfähigkeit - Wie innovativ ist unser Unternehmen?
Innovationsfähigkeit als Schlüsselfaktor für Erfolg
Innovationsfähigkeit als Schlüsselfaktor für Erfolg

(openPR) Wie innovativ ist unser Unternehmen? Diese Frage hat sich auch das Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) gestellt. Die Antworten finden Sie im folgenden Interview von Andrea Dohle, ZENIT GmbH, mit Michael Krause, einem Experten des Kunststoff-Institutes Lüdenscheid.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
Guten Morgen Herr Krause, bevor wir in das Interview einsteigen, könnten Sie unseren Lesern kurz beschreiben, in welcher Funktion Sie im Kunststoff-Institut Lüdenscheid tätig sind und was das KIMW denn eigentlich macht?

Michael Krause, KIMW:
Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wurde 1988 unter Beteiligung der Stadt Lüdenscheid gegründet. Als Dienstleister im Bereich der Kunststofftechnik verknüpft das Institut wissenschaftliches Know-how von morgen mit der Fertigung von heute. Über 380 Unternehmen sind mittlerweile im Cluster „Kunststoff-Institut Lüdenscheid“ aktiv. Die thematischen Schwerpunkte sind Kunststoff- und Oberflächentechnik, Verbundprojekte in den Bereichen Anwendungstechnik/Prozessintegration, Werkstofftechnik/Neue Materialien sowie Bereiche der Aus- und Weiterbildung.

Ich bin seit Januar 2019 im Kunststoff-Institut Lüdenscheid tätig und Geschäftsführer für diverse Unternehmenseinheiten des Instituts. So bin ich u.a. verantwortlich für die Bereiche Qualifizierung, Forschungsförderung, Strategische Marktentwicklung & Consulting sowie Produkte. Darüber hinaus verantworte ich insbesondere die kaufmännischen Bereiche des Instituts, also die Bereiche Controlling & Finanzen, Business Development und neue Geschäftsmodelle.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
Welche Rolle spielt das Thema Innovation für KIMW und seine Mitgliedsunternehmen?

Michael Krause, KIMW:
Unternehmen müssen sich stetig neu erfinden, insbesondere in der Kunststoffbranche, wo sich neue Trends & Technologien wie z.B. E-Mobilität, Individualisierung, IOT, I 4.0 sowie Künstliche Intelligenz auf Ihre Unternehmensentwicklung auswirken. Dazu kommt der Druck aus den für die Kunststoffindustrie relevanten Branchen wie beispielsweise der Automobil- und Verpackungsindustrie. Hier zeichnen sich große Umbrüche ab, die wiederum Auswirkungen auf die Zulieferketten haben.

Wir entwickeln regelmäßig Strategien und leiten aus Megatrends relevante Forschungs- und Entwicklungsthemen. Darüber hinaus können an solchen FuE-Projekten auch die Unternehmen des Netzwerkes partizipieren z.B. im Rahmen von Verbundprojekten. So läuft beispielsweise aktuell ein Projekt zum Thema Papierspritzguss an.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
KIMW hat das Audit schon vor 3 Jahren im Rahmen einer Innovationsmanagement-Beratung ausgefüllt. Wie hat das dazu beigetragen, Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Auffällig war in der Auswertung aus 2017 besonders eine schwächere Bewertung im Themenfeld „Neue Märkte“. Was hat KIMW unternommen, um diesen Bereich auszubauen?

Michael Krause, KIMW:
Wir beschäftigen uns regelmäßig mit neuen Märkten. Insbesondere in den letzten Jahren haben wir uns auf Basis unser neuen Strategie neuen Branchen stärker gewidmet z.B. der Medizintechnik oder der Optikbranche, auch aufgrund der beschriebenen konjunkturellen Schwankungen in anderen Branchen. Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl von internationalen Kunden. So hatten wir bei unseren Ringversuchen Kunden aus 41 verschiedenen Ländern. Zudem waren wir beispielsweise im Rahmen von Ausbildungs- und Entwicklungsprojekten im letzten Jahr verstärkt in Afrika.

KIMW hat in den vergangen Jahren ganz gezielt strategische internationale Partnerschaften aufgebaut, beispielsweise mit Plastipolis in Frankreich. Plastipolis ist ein, in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Bourgogne-Franche-Comté angesiedeltes, Label für Wettbewerbsverfahren. Es ist eine Kunststoff-Cluster-Organisation, die Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Schulung in strategischen Geschäftseinheiten wie Advanced Materials, Smart Manufacturing, Intelligente Kunststoffe und Öko-Kunststoffe vereint. Dieses französische Cluster hat mehr als 400 Mitglieder aus dem Kunststoffsektor. Unterstützt wurde KIMW hierbei auch von den NRW.Europa-Experten der ZENIT GmbH.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
Was ist Ihrer Meinung nach die drängendste Herausforderung, vor der Ihre Mitgliedsunternehmen heute stehen?

Michael Krause, KIMW:
Die konjunkturellen Schwankungen und die aktuelle Corona-Krise zeigen wie schnell sich heute Unternehmen anpassen müssen. Die Produktlebenszyklen werden kürzer. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen dazu aber die personellen und finanziellen Kapazitäten. Zudem ist die Konkurrenz heute international und der Preisdruck hoch. Um die langfristigen Kundenbeziehungen zu erhalten, müssen zukünftig beispielsweise die Werkzeugbauer und Kunststoffverarbeiter neue Wege gehen und neue Geschäftsmodelle aufbauen sowie ggf. neue Branchen und Kundensegmente fokussieren.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
Herr Krause, was raten Sie als Innovationsexperte den kleinen und mittleren Unternehmen in NRW? Wie kann man diese Zeit der CORONA-Krise überstehen?

Michael Krause, KIMW:
Einer Vielzahl von Unternehmen leiden stark unter den aktuellen Folgen der Corona-Krise und sind mit dem Krisenmanagement beschäftigt. Zudem weiß niemand genau,wie lange die Krise andauern wird. Aktuell habe ich das Gefühl, dass die Auftragslage etwas besser wird. Vielleicht können jetzt neue Ideen und Innovationen helfen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Hierbei kann beispielsweise die neue steuerliche Forschungsförderung (Forschungszulagengesetz, FZG) helfen, die zumindest ein der Teil der Personalkosten für die Konzeption neuer Ideen und Innovationen deckt.


Andrea Dohle, ZENIT GmbH:
Die hier aufgeführten Diagramme (Link: https://bit.ly/30HYxo7) zeigen die Entwicklung der Innovationsfähigkeit im Kunststoff-Institut Lüdenscheid. KIMW hat eine Innovationsstrategie konsequent umgesetzt und arbeitet tagtäglich an weiteren Verbesserungsmöglichkeiten. So schneidet KIMW in fast allen acht Innovationskategorien sehr gut ab. Am Spinnendiagramm aus 2020 erkennt man deutlich die Ergebnisse der Innovations-Anstrengungen, die KIMW im Verlauf der letzten drei Jahre unternommen hat, speziell auch für den Bereich der neuen Märkte. Mit diesem Ergebnis gehört KIMW im Benchmark mit anderen Unternehmen eher zur Elite, was die Innovationsfähigkeit betrifft. Aber das soll niemanden abschrecken. Finden Sie es heraus:

Wie innovativ ist Ihr Unternehmen?

Hintergrundinformation zum Innovationsmanagement-Audit:
Das Audit zur Innovationsfähigkeit wurde von der ZENIT GmbH entwickelt und ist speziell auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet. Die Beantwortung der Fragen ist nicht zu kompliziert und dauert ca. 20 bis max. 30 Minuten. Die acht Innovationskategorien werden mit Hilfe von Algorithmen auf Basis der Antworten der Unternehmen bewertet. Als Ergebnis erhält das Unternehmen eine graphische Darstellung der Auswertung der Innovationskategorien. Darüber hinaus existieren andere Werkzeuge, die die ZENIT-Innovationsberater einsetzen: zum Beispiel ein von der EU in Auftrag gegebenes Innovationsmanagement-Audit der IMP³rove Academy. Im Vergleich zum ZENIT-eigenen Tool ist es deutlich umfangreicher, erlaubt dafür aber auch den Vergleich zu anderen Unternehmen im In- und Ausland. Dazu beraten die Innovationsexperten der ZENIT GmbH. www.zenit.de

Sie wollen Ihre Innovationsfähigkeit auch einmal testen? Hier finden Sie den Link zum Audit: https://innoaudit.zenit.de/innoaudit/

Sie haben Interesse an einer Innovationsmanagement-Beratung für Ihr Unternehmen?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an ad(at)zenit.de oder ka(at)zenit.de oder rufen Sie uns an unter: 0202/30004-51. Der ZENIT-Innovationsexperte Mark Kaspers und seine Kolleg*innen erwarten Ihren Anruf.

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