(openPR) Mit dem Begriff der „Innovationsfähigkeit“ entwickelt sich ein weiteres Schlagwort zum Hype und bahnt sich den Weg in die Trivialität. Wenn man nicht weiß, welche Innovationen man in Zukunft braucht oder finden wird, so soll zumindest die Fähigkeit zu Innovation und Veränderung generell zielgerichtet entwickelt werden. Was aber macht Innovationsfähigkeit aus? Welches sind die förderlichen oder hemmenden Bedingungen für deren Entstehung? Und was ist überhaupt eine Innovation?
Neben unserer Praxisarbeit in der Innovationsberatung untersuchen wir diese Fragen im Rahmen des Forschungsprojekts „IIRLicht“ am Lehrstuhl Innovationsforschung und nachhaltiges Ressourcenmanagement der TU Chemnitz, zusammen mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Praxis.
Innovationsfähigkeit ist nicht nur der „Erfindergeist“ kreativer Personen, sondern das Vermögen und die Bereitschaft der Organisation insgesamt, neue Ideen zu generieren und sich von alten Praktiken zu lösen. „Dynamic Capabilities“ umfassen personale, organisationale und kulturelle Momente von Lernfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Diese Faktoren erfassen wir mit geeigneten Indikatoren, die zugleich auf Innovationsbarrieren hinweisen, und analysieren, welche Auswirkungen sie auf die betriebswirtschaftli-chen Kennziffern von Unternehmen haben.
Im Ergebnis stellen wir Methoden der praktischen Umsetzung und Prozessgestaltung vor, die zur Stärkung der Veränderungs- und Innovationsfähigkeit sowie zum Aufbau nachhaltiger Wettbewerbsvorteile beitragen. Diese Verfahren eignen sich nicht nur für die Anwendung in privatwirtschaftlichen Unternehmen, sondern auch in Verwaltungen oder kommunalen Einrichtungen.
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Gerne stellen wir Ihnen zu diesem Thema weitere Informationen oder Publikationen zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Für telefonische oder persönliche Interviews bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.









