(openPR) "Entwicklungsland Deutschland?" - Wege zu einer breiteren Gründerkultur
8. und 9. Dezember 2006, Freitag, 10-18 Uhr, Samstag, 10-17 Uhr, Auferstehungskirche, Pufendorfer Straße 11, 10249 Berlin
Durch die Vergabe des Friedensnobelpreises an Prof. Muhammad Yunus ist „Entrepreneurship“ verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Während selbst ein Land wie Bangladesch auf diesem Gebiet mit gutem Beispiel vorangeht, tut sich die deutsche Gesellschaft mit dem Thema „Entrepreneurship“ immer noch schwer. Dies gilt nicht nur für den Begriff selbst, sondern vor allem, was die Vorstellungen angeht, wer als Gründer geeignet sei und was Gründen im Kern an Qualifikationen verlange.
Dass dabei die althergebrachten Bilder von Unternehmertum und derzeitigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen kaum hilfreich sind, liegt nach Jahren der Stagnation auf der Hand. Es gilt, Verkrustungen aufzubrechen, den Ballast überholter Vorstellungen aufzugeben und neue Sichtachsen zu öffnen. Letztlich geht es um nichts Geringeres als eine Neupositionierung der deutschen Wirtschaft, die angesichts der Lohnunterschiede zu Osteuropa und Ländern wie Indien und China nicht länger auf in der Vergangenheit erfolgreiche Bereiche von Produktion und Dienstleistungen setzen kann.
Entrepreneurship stellt eine kreative und mit Wagemut verbundene Aktivität von Menschen dar. Hierzu sind besondere kulturelle Bedingungen, Vorbilder und Einstellungen notwendig, die unternehmerische Initiativen unterstützen und die Haltung etwas zu unternehmen selbstverständlicher werden lassen. Entrepreneurship bietet die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben.
Eine solche "Kultur des Unternehmerischen" bezieht bewusst Personen wie Künstler, Außenseiter oder engagierte Mitmenschen ein, die bisher in der Welt der Wirtschaft weder für sich Handlungschancen sahen, noch als Anreger oder Akteure geeignet erschienen. Dieses Verständnis von Entrepreneurship geht über bisherige Traditionen hinaus. Die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung der Gesellschaft ist auf unternehmerische Initiativen angewiesen, die auf vorhandene Probleme mit ökonomischer, sozialer aber auch künstlerischer Phantasie antworten: Entrepreneurship als offene, schöpferisches Handeln einladende Angelegenheit.
Entrepreneurship ist viel mehr Menschen zugänglich, als gemeinhin geglaubt wird. Der Workshop bietet den Teilnehmern Gelegenheit, konzept-kreative Gründungen kennen zu lernen und selbst anhand erprobter Techniken solche Konzepte zu erarbeiten. Gerade auch das Internet bietet die Möglichkeit, schnell, transparent und mit geringem Kapitalaufwand zu gründen.
Sie werden während des Workshops Gelegenheit haben, Gründer zu treffen, die sich bereits mit großem Erfolg am Markt bewegen.
Ich lade Sie ein, neue Wege zu beschreiten.
Günter Faltin
Anmeldung erbeten:
im Internet http://labor.entrepreneurship.de/workshopanmeldung-2006.html
oder per Mail an
Stiftung Entrepreneurship
Barbara Hoppe
Niedstraße 28
12159 Berlin
Tel.: 030-85 95 61 21
Ziele der Stiftung Entrepreneurship
Entrepreneurship stellt eine kreative und mit Wagemut verbundene Aktivität von Menschen dar. Hierzu sind besondere kulturelle Bedingungen, Vorbilder und Einstellungen notwendig, die unternehmerische Initiativen unterstützen und die Haltung etwas zu unternehmen selbstverständlicher werden lassen. Entrepreneurship bietet die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben und etablierte Strukturen aufzubrechen.









