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Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz in der Krankenhaus-Transportdisposition

24.08.202011:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz in der Krankenhaus-Transportdisposition
Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz in der Krankenhaus-Transportdisposition
Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz in der Krankenhaus-Transportdisposition

(openPR) Das Berliner Software-Unternehmen Dynamed und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund haben das Forschungsprojekt „Künstliche Intelligenz zur Prognose und Steuerung in der Krankenhaus-Transportdisposition – KIK_Dispo“ gestartet. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative „KMU-innovativ“ geförderte und auf 30 Monate Laufzeit ausgelegte Projekt hat zum Ziel, eine auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte automatische Transportdisposition zu entwickeln.



Diese soll imstande sein, die voraussichtliche Transportanzahl sowie den Ressourcenaufwand eigenständig zu planen, bei der Auftragsvergabe aus vorangegangenen Entscheidungen zu lernen und das angeeignete Wissen fortan selbstständig anzuwenden. Die Organisation und Steuerung der Transporte soll hierdurch effizienter werden und zu einem verbesserten Ressourceneinsatz sowie zu geringeren Logistikkosten führen. Assoziierte Partner des Forschungsprojekts sind das Universitätsklinikum Freiburg und die Alb Fils Kliniken Göppingen, welche die Anwendung der KI-gestützten Transportdisposition prototypisch testen werden.

In Krankenhäusern gilt die Transportorganisation von Patienten und Material längst als ein wichtiger und prozessbestimmender Bereich, der großen Einfluss auf die Versorgungsqualität der Patienten und auf die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung hat. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts mit Fördernummer 01IS19041 sollen dazu beitragen, dass dieser Bereich zukünftig verlässlicher und effizienter organisiert und gesteuert werden kann. Zu diesem Zweck soll erforscht werden, ob derzeit marktübliche Softwaresysteme um das Prinzip des Maschinellen Lernens erweitert werden können, sodass die Vergabe der Transportaufträge nicht nur eigenständig, sondern auch flexibel und auf externe Faktoren angepasst erfolgt.

Die Datengrundlage der KI-gestützten Transportdisposition liefert eine statistische Auswertung von ca. sieben Millionen anonymisierten Transportaufträgen, die anhand von Datenmaterial der assoziierten Projektpartner erstellt wird. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse sollen in die Entwicklung eines prototypischen KI-gestützten Dispositionssystems mit einfließen.

Ziel des Vorhabens ist es, eine automatische Auftragsvergabe zu ermöglichen, die auf kurzfristige Umgebungsveränderungen reagieren kann und zudem eine Vordisposition für die nächsten Tage erstellt. Die Vordisposition soll darüber hinaus einen Predictive-Analytics-Ansatz beinhalten, der wahrscheinliche Trends berücksichtigt und so gewährleistet, dass vorausschauend die benötigte Anzahl an Personal und Transportmittel zur Verfügung steht und so ein reibungsloser Ablauf garantiert ist.

„Ein um KI erweitertes automatisches Dispositionssystem stellt eine echte Innovation im Gesundheitswesen dar und fördert genau das, was wir uns für das Krankenhaus der Zukunft alle wünschen: schlanke und verlässliche Prozesse, die das Personal entlasten und den Patienten zugutekommen. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Forschungsprojekt den Klinikalltag nachhaltig verbessern können,“ so Lars Johow, Geschäftsführer der Dynamed.

Erste praktische Gehversuche wird die intelligente Dispositionsautomatik in den Einrichtungen der assoziierten Partner, dem Universitätsklinikum Freiburg und der Alb Fils Klinik Göppingen, unternehmen, wo sie in einer Testphase prototypisch angewendet wird. Dies ermöglicht eine direkte inhaltliche Rückkopplung und somit auch eine direkte Anpassung des Systems an die Anforderungen des logistischen Klinikalltags.

„Aus wissenschaftlicher Perspektive ermöglicht uns das Forschungsprojekt einen wertvollen Wissenstransfer aus anderen Logistikbranchen in die Transportdisposition des Krankenhauses. Der Erkenntnisgewinn und die hierdurch ermöglichte Verschlankung der Logistik stellen einen weiteren Schritt in Richtung Krankenhaus 4.0 mit digitalisierten und vernetzten Krankenhausprozessen dar“, hebt Thomas Bredehorn, stellvertretender Abteilungsleiter Health Care Logistics am Fraunhofer IML, hervor.

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