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Grezüberschreitendes Projekt erleichtert KMUs Einsatz von Künstlicher Intelligenz

25.02.202012:04 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Grezüberschreitendes Projekt erleichtert KMUs Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Das internationale Projektteam
Das internationale Projektteam

(openPR) Neues Forschungsprojekt KI-NET soll Know-how aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern im Bereich KI bündeln, erklärt der OÖ Wirtschafts- und
Gerade für Klein- und Mittelbetriebe stellt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion eine besondere Herausforderung dar. Ein neues grenzüberschreitendes Forschungsprojekt, KI-NET, unter der Federführung des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) soll den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Produktions- und Instandhaltungsprozessen für KMU erleichtern. „KI-NET bietet eine große Chance für Oberösterreich, Vorreiter im Thema KI zu sein. Fünf Projektpartner aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern bündeln hier über die Landesgrenzen hinaus ihr Know-how, um eine für Europa und insbesondere auch den Wirtschaftsraum Oberösterreich-Bayern wesentliche Reindustrialisierung mit den neuesten Technologien voranzutreiben“, stellt Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner zu diesem neuen Forschungsprojekt fest.



„Ziel des Forschungsprojektes KI-NET https://www.scch.at/de/das-projekte-details/KI-Net ist die Entwicklung eines grenzübergreifenden Kompetenz-Netzwerks, welches grundlegende Bausteine für die KI-basierte Optimierung untersucht und erforscht. Damit sollen Erkenntnisse gewonnen werden, in welchen Bereichen der industriellen Fertigung KI nutzbringend eingesetzt werden kann, wie KI-basierte Fertigungssysteme aufgebaut werden können und welche Technologien, Methoden und Verfahren dazu nötig sind“, so Landesrat Achleitner.

Anfang des Jahres erhielt das Projekt den Zuschlag mit einem Budget von 1,32 Mio. Euro bei 30 Monaten Laufzeit. Die Förderquote für das SCCH beträgt dank der 10-prozentigen Kofinanzierung des Landes Oberösterreich 85 Prozent. Das sind die Projektpartner:
Software Competence Center Hagenberg SCCH / Data Science & Software Science
FH Salzburg / Informationstechnik & Systemmanagement
Hochschule Kempten für angewandte Wissenschaften / Fakultät Elektrotechnik
Technische Hochschule Rosenheim / Fakultät für Informatik
Universität Innsbruck / Semantic Technology Institute (STI)

Im Rahmen von KI-NET werden 3 Software-Prototypen als Best-Practice-Beispiele entwickelt: „Digitale Zwillinge“, „Lernende Systeme“ und „Systems Engineering“. Beim Kick-Off Meeting von KI-NET Anfang Jänner am SCCH in Hagenberg wurde definiert, wie die drei Prototypen für KI-basierte Software in der industriellen Fertigung ausgestaltet sein sollen. „In den drei Bereichen kann anhand der Software-Prototypen exemplarisch gezeigt werden, wie KI-basierte Software in der industriellen Fertigung eingesetzt werden kann. KMUs können sich mit ihren Fragenstellungen an das Konsortium wenden und erhalten dort Beratung, welches die passende oder beste Methode für ihren Use Case ist“, erläutert Dr. Bernhard Freudenthaler, Leiter des Bereichs ‚Data Science‘ am SCCH.

„Im Zuge der Digitalisierung wächst der Anteil der IT an der Wertschöpfung. Aber gerade der Bereich KI ist für KMUs eine Herausforderung. Daher wollen wir als anwendungsorientiertes Forschungszentrum den Unternehmen den nötigen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens verschaffen und konkrete Beispiele für den Transfer der passenden IT-Technologie aufzeigen“, erklärt Mag. Markus Manz, CEO des Software Competence Center Hagenberg.

Das INTERREG Österreich-Bayern Programm 2014-2020 fördert grenzüberschreitende Projekte im Bereich der unternehmensbezogenen Forschung, Entwicklung und Innovation. „Österreich und Bayern haben eine sehr gut aufgestellte KMU-Landschaft im Bereich Produktion und Fertigung von Produktionsanlagen. Deshalb war unser Ansatz, hier nicht nur lokal und kooperativ mit einzelnen Unternehmen zu forschen, sondern die Chance zu nutzen, fünf wissenschaftliche Partner aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern zusammenzubringen, so Dr. Freudenthaler, der nicht nur Wirtschaftsinformatiker ist, sondern neben seiner Forschung am SCCH als erfahrener Projektmanager auch bereits zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte koordiniert hat.

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