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Daten von Emdern bleiben in Emden

04.08.202008:13 UhrLogistik & Transport
Bild: Daten von Emdern bleiben in Emden
Das lokale Netzwerk steigert die Attraktivität Emdens als Wirtschaftsstandort.

(Foto: Stadtwerke Emden)
Das lokale Netzwerk steigert die Attraktivität Emdens als Wirtschaftsstandort. (Foto: Stadtwerke Emden)

(openPR) Stadtwerke Emden bauen das digitale Gehirn der Stadt

Unter dem Schlagwort Smart City versteht jeder etwas anderes. Fest steht aber: Städte profitieren, wenn sie Daten erfassen, zusammenführen und auswerten. Daten gelten ohnehin als das neue Gold. Anders als andere Kommunen macht die größte Stadt Ostfrieslands Unternehmen wie Google bei den Daten einen Strich durch die Rechnung. Emdens Daten sollen in der Seehafenstadt bleiben. Als eine der wenigen Städte in Deutschland wollen die Emder alle Lebensbereiche in einem lokalen Netz bündeln. Dazu haben die Stadtwerke ein so genanntes Low-Power-Wireless-Netzwerk (LoRa-WAN) über das Stadtgebiet gespannt. Das hat eine große Reichweite, verbraucht aber wenig Energie. „Wir bauen sozusagen das digitale Gehirn der Stadt. Unser Ziel ist eine Datenbank von allen Emdern für alle“, sagt Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke.



Bereits 2016 hat sich die Heimatstadt von Otto Waalkes eine Digital-Kur verpasst. Noch bevor die meisten anderen Städte einen Plan entwickelt hatten, war Emden schon dabei, die strategische Agenda in die betrieblichen Abläufe der Stadtwerke zu implementieren. Die Stadtwerke sind seit jeher die Treiber in Sachen Digitalisierung. „Als kommunales Unternehmen wollen wir den Menschen und Unternehmen eine verlässliche Daseinsvorsorge bieten und wirtschaftlich überzeugend sein. Die Geschäftsmodelle, die sich daraus entwickeln können, sind grenzenlos“, so der Stadtwerke-Chef.

Im LoRa-WAN-Netz wird auf niedriger Frequenz und sehr energieeffizient per Funk gesendet. Das macht diese Technologie besonders attraktiv für Anwendungen, bei denen kein direkter Strom- und Glasfaseranschluss besteht oder keine größeren Baumaßnahmen erfolgen sollen. Sender und Empfänger können mit Batterien mit einer Laufzeit von bis zu 15 Jahren betrieben werden. An sieben Stellen in der Stadt sind Antennen aufgestellt, die Daten in Echtzeit empfangen. Die Technologie kommt allen Bereichen der regionalen Wirtschaft zugute, insbesondere auch der Hafenwirtschaft, die für die Region besondere Bedeutung hat.

Das Zauberwort Internet der Dinge (IoT) ist wesentlicher Bestandteil der Digitalisierungs-Roadmap für die Smart City Emden. Wie das konkret aussieht, zeigt der Geschäftsführer der Stadtwerke an einem Beispiel: „Um den Wasserstandpegel abzulesen, mussten die Männer früher immer umständlich in die unterirdischen Schächte klettern. Heute sind dort Zähler installiert, die per Funk den aktuellen Stand nach oben melden“. Auch das Gebäudemanagement nutzt das System bereits. „Wenn zum Ende der Schulferien plötzlich die Temperaturen nach unten gehen, kann der Hausmeister von der Schaltstelle aus in allen Schulen die Heizung anmachen. Früher musste er alle Gebäude anfahren und die Heizkörper andrehen. Das ist schon eine enorme Zeitersparnis“. Oder die Abfallwirtschaft: Mit vernetzten Containern können Mitarbeiter vom Bauhof und Grünflächenamt ihre Arbeit besser planen, sie fahren nicht mehr halb leere Mülltonnen an, sondern machen sich erst dann auf den Weg, wenn die in der Tonne angebrachten Sensoren „Voll“ melden.
Die Erfahrungen mit dem Pilotprojekt IoT hat die heimische Wirtschaft überzeugt. „Nils Andersson, Chef des Bau- und Entsorgungsbetriebs BEE sagt: „Durch moderne IoT-Kommunikationstechnologie ist es uns möglich, Netzressourcen kosteneffizient zu digitalisieren und interne Prozesse im Unternehmen zu optimieren. Das ist für uns Digitalisierung in der Bau- und Entsorgungsbranche zum Anfassen.“
Und der Datenschutz? Für die Emder hat er oberste Priorität. Der IoT-Projektleiter bei den Stadtwerken, Tobias Müller, sagt: „Es werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Durch ein lokales Netz bleiben die Daten in Emden. Unser Motto ist „Daten für Emden aus Emden“. Unterstützung findet das Projekt auch beim SPD-Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff: „Die neue Technologie macht viele Abläufe in der Stadt effizienter“ . Und es wird weniger Energie verbraucht. Zum Beispiel durch smarte Straßenlaternen. Die LED-Laternen erfassen über Sensoren die Bewegungen und beleuchten den Weg nur dort, wo es notwendig ist. Danach verringern sie wieder die Lichtintensität oder schalten sich zu später Stunde komplett ab. „Die Stadtwerke Emden veranschaulichen gut, welchen Mehrwert die Digitalisierung für Betriebe, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger generieren kann. Die Stadt ist damit Teil einer bislang kleinen Gruppe von Städten mit Vorbildcharakter,“ so der Energiepolitiker Saathoff.

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