(openPR) Die Geschichte der Roben
Schon im Mittelalter war es so, dass Richter und Anwälte vor Gericht entsprechende Kleidungsstücke zu tragen hatten, welche ihrer Stellung entsprachen. Hierbei war es jedoch üblich, dass sich die einzelnen Regionen sehr stark unterschieden. Vor allem städtische Rechtsprechungsorgane demonstrierten dabei ihren Status durch besonders ausgefallene Roben. Auf dem Land kamen hingegen sehr schlichte Roben zum Einsatz. Es dauerte dabei bis zum Jahr 1713, bis es in Deutschland den ersten Erlass für einheitliche Roben bei Anwälten und Richter gab. Verfasst wurde dieser vom Justizminister Christian Friedrich Freiherr von Bartholdi. Dieser bestimmte, dass die Roben der Advokaten Schwarz aussehen sollten und bis in die Knie reichen mussten. Im Laufe des 18. und 19. Jahrhundert wurde dann diese Art der Robe dann in gleicher oder auch leicht abgewandelter Form in unterschiedlichen Territorien von Deutschland eingeführt. Im Jahr 1871, setzte sich dann die preußische Robe schließlich als einheitliche deutsche Juristentracht durch.
Moderne Roben bei Wasmer kaufen
Heutzutage ist es möglich, die Roben einfach über das Internet bei der Firma Wasmer bestellen zu können. Diese entsprechen der aktuellen gesetzlichen Lage, sodass diese an jedem Gerichtshof in Deutschland getragen werden dürfen. Über die Seite ist es den Kunden dabei möglich, entweder eine fertige Robe von der Stange zu bestellen, oder auch eine Maßanfertigung in Anspruch zu nehmen. Die Maßanfertigung ist dabei teurer, sorgt aber auch für einen höheren Tragekomfort. Wer sich hingegen Geld sparen möchte, kann auch gebrauchte Roben kaufen, die über eine hochwertige Qualität verfügen, aber preislich entsprechend reduziert wurden. Egal für welchen der drei möglichen Arten von Kauf man sich entscheidet, man erhält auf jeden Fall schnell die jeweilige Robe, und kann diese dann in seinem Arbeitsalltag verwenden. Sollte man dann Probleme oder auch noch Fragen zu den Roben haben, ist es möglich, die Experten von Wasmer um Rat zu bitten. Hier erhält man schnell die nötige Hilfe.
Weitere Informationen finden sie auf www.wasmer.de
Die Gewandmeisterei Wasmer
Inh. Martina Wasmer
Eibenweg 1
95188 Issigau
Steuer-Nr. 223 285 20269
USR. ID. NR. DE154593134
Tel.: 09293-97140
Fax: 09293-97141
service@wasmer
Über das Unternehmen
Pflegeanleitung für Ihren Wasmer-Talar:
Damit Sie viele Jahre Freude an Ihrem Talar haben, sollten Sie folgende Tipps beachten:
Egal, ob Sie einn Talar aus Wolle oder aus Wollmischgewebe erworben haben, sollten Sie auf die übliche Hygiene achten. Der Talar sollte daher mindestens einmal im Jahr in die Reinigung gegeben werden und zwar auch dann, wenn er äußerlich keine starken Verschmutzungen aufweist.
Ihr Wasmer-Talar hat in der inneren Seitennaht ein Wäscheetikett mit der Pflegeanleitung für die Reinigung eingenäht bekommen. Die Reinigung weiß dann genau, was zu tun ist.
Wenn Sie den Talar getragen haben, sollte er nicht gleich in den Schrank gehängt werden, sondern erst mal eine Stunde auslüften dürfen. Dadurch beugen Sie Mottenbefall vor, denn diese Tierchen lieben nicht nur die Wollfaser als Nahrungsmittel, sondern fühlen Sie auch vom Körpergeruch angezogen.
Wenn Ihr Talar mal eine Frischekur benötigt (weil er z. B. nach Zigaretten riecht etc.), dann hilft in vielen Fällen oft folgender einfacher Trick:
Drehen Sie die Dusche mal tüchtig heiß auf und lassen Sie tüchtig Dampf in die Duschkabine. Dann Wasser abdrehen und Talar in den Wasserdampf hängen und drin lassen bis zum nächsten Morgen. Sie werden erstaunt sein, wie gut Ihr Talar danach wieder riecht.
Sollte Ihr Talar am Friedhof mal viel Wasser abbekommen haben und tüchtig knittern, hängen Sie ihn einfach mal auf einen Bügel. Dann gehen Sie mit einem Dampfbügeleisen in ca. 10 cm Entfernung vor den Talar und dämpfen ihn rundum von oben bis unten tüchtig ab, ohne dabei den Stoff zu berühren. Die Fasern werden sich dann neu ausrichten und Ihr Wasmer-Talar seine alte Form zurückerhalten.
Wenn Ihr Talar wirklich einmal gebügelt werden muss, machen Sie das am besten mit einem Dampfbügeleisen und bügeln ihn von links, als immer von der Innenseite her. Damit vermeiden Sie Flecken und Glanzstellen. Optimal wäre natürlich ein Bügelbrett, das den Dampf absaugen kann.
Wir haben oben das Thema Mottenbefall bereits angesprochen. Wenn die Motten schon im Schrank sind, ist es zu spät. Wir empfehlen grundsätzlich einen vorbeugenden Mottenschutz mit natürlichen Mitteln, nämlich den ätherischen Ölen des Zedernholzes.
Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Sie können bei uns im Online-Talarshop kleine Holzringe aus Zedernholz erwerben, die mittig mit einem Loch versehen sind, so dass so ein Holzring einfach über den Haken des Kleiderbügels geschoben werden kann. Dort kann er für immer bleiben und verströmt im ganzen Schrank einen angenehmen Duft. Und wenn die Duftwirkung durch den natürlichen Verdunstungsvorgang nachlassen will, können Sie den Holzring mit Zedernöl nachölen. Das Öl bekommen Sie ebenfalls bei uns im Online-Talarshop.