(openPR) Der Skandal um die tödliche Medizin in falscher Verpackung aus dem polnischen Hirschberg (Jelenia Gora) sind die Ermittlungsbehörden offensichtlich auf die ersten Toten gestoßen. Dies berichten Journalisten der Zeitung "Dziennik" welche sich auf eigene Recherche und durch einen ihnen zugespielten geheimen Polizeibericht stützen. Vermutlich wurden danach bereits 11 Personen ermittelt, welche durch das Präparat ums Leben kamen.
Die polnische Polizei hat die riesige Arbeit zu bewältigen mehr als 20 000 Käufer der tödlichen Arznei zu ermitteln und zu befragen. Hierbei stoßen die Beamten nun auf Corhydron Käufer welche vor kurzem verstorben sind und wobei die Anzeichen ganz klar auf Tod in Verbindung mit Corhydron stehen.
Einen Fall aus der Region Lodz schildert "Dziennik" nach Befragung der Familie eines mutmaßlichen Opfers des Präparates: "Uns hat am meisten die Geschichte eines jungen Mannes aus einem Dorf in der Region Lodz schockiert. Der Mann beschwerte sich über starkes Halsweh. Ein Arzt der Bereitschaft argwöhnte, dass der Patient an Angina erkrankt sei und veranlasste dass er ins Krankenhaus gebracht werden sollte. Im Ambulanzwagen wurde ihm Corhydron gereicht. Der Patient fing an zu würgen und verlor das Bewusstsein. Schon vor dem Eintreffen im Krankenhaus wurde der Tod des jungen Mannes festgestellt.
"Sie nahmen aus unserem Haus einen gesunden Menschen mit etwas Halsschmerzen mit und ich erfahre am nächsten Morgen dass mein Mann nicht mehr lebt. Ich rufe meinen Mann über Handy an und habe das Begräbnisinstitut am Telefon." Sagte Beata, die Ehefrau des jungen Opfers aus Lodz den Reportern.
Dieser Fall aus der Region Lodz wird auch im Geheimbericht der Polizei ähnlich geschildert. Die elf verhärteten Verdachtsfälle im Corhydron Skandal werden separat untersucht. Die gerichtlich Autopsie der Toten ist bereits im Gange.
"Wenn die Verdachtsfälle sich bestätigen, was wohl kaum noch auszuschliessen sein wird, wartet auf den Pruduzenten Jelfa ein Straf und Zivilverfahren von Staat und Opfer, welches im Ausmaß noch nicht zu überblicken ist" Sagte heute der Vizeminister der Gesundheit Boleslaw Piech der polnischen Nachrichtenagentur PAP.













