(openPR) In Polen wird dringend vor der Einnahme des Allergie Arzneimittels "Corhydron" gewarnt, nachdem zwei Patientinnen im Kreiskrankenhaus von Siedlce, vor einigen Tagen nach Injektion des Mittels nur knapp dem Tode entkamen. Von den 6609 in den Handel gelangten Packungen, konnten die bisher nur 1071 in Apotheken und Krankenhäuser sichergestellt werden. Es ist zu vermuten dass die fehlenden Ampullen sich in Privathand im in und Ausland befinden. Hersteller des Produkts ist die polnische JELFA SA, welche auch bei Doping Sündern beliebte Mittel produziert.
"Ein Medikament welches durch Einnahme den Tod herbeiführen kann, aber weder das Unternehmen aus Hirschberg (Jelelnia Gora) noch das polnische Gesundheitsministerium warnen die Bevölkerung ", schreibt die Tageszeitung "Dziennik". Erst die beiden Patientinnen in Siedlce, welche nach routinemäßigen Injektionen das Bewusstsein verloren und einen gewaltigen Druckabfall erlitten, brachten die Sache ans Tageslicht. Sie hatten großes Glück das ihr Leben gerettet wurde. " "Die Frauen überlebten nur deshalb, weil sie einen besonders starken Organismus hatten ", sagt der Direktor des Ethnischen Instituts für Volksgesundheit, Prof. Zbigniew Fijalek.
Die beunruhigten Krankenhaus Ärzte benachrichtigten sofort das Hauptinspektorat der Pharmazie und informierten dass sie das Asthma- und Allergiemittel Corhydron gereicht hätten und die Patienten nur knapp dem Tode entkommen seien. Das Inspektorat stoppte sofort den Handel mit dem Todespräparat und machte eine labortechnische Untersuchung derer Substanz. Das Ergebnis ist eine Katastrophe, denn die Ampullen enthalten kein Corhydron, sondern Chlorsuccilin welches bei starken Verletzungen im Wundbereich zum Einsatz kommt.
Die JELFA SA, Produzentin des Unglücksmittels hat bei der Abfüllung und Verpackung des Präparates offensichtlich fatale Fehler gemacht. Das lebensgefährliche Mittel hat die Serien Nummer 010705 und wurde im Juli 2006 hergestellt.
Das polnische Pharma Inspektorat hat inzwischen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die Verwaltung des Produzenten gemacht und die Presse eingeschaltet, obwohl dem Institut in der Vergangenheit große Probleme durch die Macht der polnischen Pharmaindustrie bereitet wurden. Die JELFA und auch das polnische Gesundheitsministerium selbst, haben bis zur Stunde nichts unternommen die Bevölkerung zu warnen. " Die Reaktion auf die Strafanzeige und Veröffentlichung der Schweinerei war, dass Produzent JELFA SA wie eine Furie über uns hergefallen ist ", sagt Professor Fijalek.













